Velo-Star
Mit dem kompakten Veloster bringt Hyundai einen Schuss Farbe in sein Modellprogramm. Der Design-Kracher kommt auf Wunsch in schrillen Tönen daher und vor allem mit drei Türen, so dass er die Blicke der Passanten garantiert sicher hat. Flottenmanagement war bereits mit der Einstandmotorisierung unterwegs, dem 140 PS starken 1,6-Liter-Direkteinspritzer.

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Was ist denn da bei Hyundai los? Die Marke mit den bisher eher bodenständig gezeichneten Karossen erweitert ihren Kundenkreis und wildert nun bei den Jungdynamikern. Warum auch nicht, schließlich lässt sich hier ebenso Geld verdienen. Als erste Offerte im Volumenbereich (für die Nische ist ja das Genesis Coupé zuständig) stellt sich der Veloster zur Verfügung und überrascht gleich mit einem ganz besonderen Clou: Eine Tür findet sich auf der linken Seite, deren zwei gibt es auf der rechten. Und man kann lange darüber diskutieren, ob dieses Konzept der Asymmetrie Sinn macht oder nicht – Aufmerksamkeit erntet das attraktiv geformte Vehikel in jedem Fall – eine Eigenschaft, welche für guten Verkaufserfolg vielleicht keine ganz schlechte Voraussetzung darstellt.
Ein Auto, das schnittig aussieht, sollte freilich auch so fahren – wie sieht es also beim Antrieb aus? Zunächst eröffnet Hyundai das Programm moderat mit einem direkteinspritzenden 1,6-Liter-Saugbenziner der 140 PS-Klasse (einen Turbo haben die Verantwortlichen fest im Visier). Damit ist der untere Mittelklässler gut unterwegs; klar, für zügige Runden braucht es Drehzahl – aber die exakt schaltbare Sechsgang- Box spielt gut mit –, für Fahrspaß ist demnach gesorgt. Ach ja, die Koreaner überlassen jedem Käufer selbst die Entscheidung, ob sie etwas für das gute Umweltgewissen tun und die Maschine an der Ampel automatisch stoppen lassen möchten: dann prangt der Schriftzug “blue” am Heck, und 327 Euro extra (netto) wandern in die Firmenkasse. Veloster fahren kostet übrigens mindestens 18.151 Euro netto inklusive Alus, Klimaanlage sowie Radio mit USB-Anschluss. Das ist doch mal ein guter Anfang.

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