Flottenmarkt im Aufwind
Die ersten beiden Monate des neuen Jahres liefen aus Herstellersicht gut im deutschen Flottenmarkt. Um rund 3,5 Prozent wuchsen die Zulassungen gegenüber dem Vorjahr.

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Besonders die deutschen Hersteller hatten Grund zur Freude: 5,22 Prozent betrug das Wachstum in den ersten beiden Monaten, gemessen am Vorjahresergebnis. Beliebteste Modelle waren dabei wie immer mit Abstand die Dauerbrenner VW Passat und Golf (siehe Tabelle 1). Die größte Verfolgergruppe mit je mehr als der halben abgesetzten Stückzahl bildeten der Audi A6 und die Mercedes C-Klasse. Bester Importeur und einziger in den Top 25 war wieder Škoda, der mit gleich zwei Modellen in der Spitzengruppe platziert ist.
Betrachtet man die einzelnen Hersteller, ergibt sich ein weit heterogeneres Bild (siehe Tabelle 2). Größter Gewinner mit einem Plus von fast 36 Prozent im flottenrelevanten Markt war Mercedes Benz. Das lag sicher nicht nur an dem guten Ergebnis der Verkäufe in der C- und E-Klasse, sondern auch am starken Wachstum der B-Klasse, die vom Vorjahres-Platz 47 auf Platz 24 der meistverkauften Fahrzeuge fahren konnte. Auch Porsche überraschte mit einem satten Plus von über 20 Prozent, gefolgt von Ford mit einem Zuwachs von knapp 13 Prozent. Dabei ist natürlich zu berücksichtigen, dass eine Zweimonats-Betrachtung oft noch keinen gravierenden Aussagewert darstellt.
Bei den Importeuren setzte sich erneut Škoda deutlich an die Spitze der Absatzzahlen, der Topseller Octavia stand im flottenrelevanten Markt in den ersten zwei Monaten des Jahres bereits an Platz sieben (Vorjahr: Platz elf) der meistverkauften Fahrzeuge (siehe Tabelle 3). Renault mit Dacia liegt deutlich auf Platz zwei. Der Kampf um Platz drei fiel nur ganz knapp zugunsten von Volvo aus, die gerade einmal 78 Fahrzeuge mehr verkauften als Peugeot auf Platz vier. Ebenfalls noch über 1.000 verkaufte Fahrzeuge in zwei Monaten können Seat, Toyota, Citroën, Hyundai und Fiat vermelden.
Die größte Steigerungsrate – bei den Importeuren und auch absolut – verbuchten Chrysler mit fast 90 Prozent Wachstum sowie Land Rover mit fast 60 Prozent. Aber auch Chevrolet (plus 54) und Kia (plus 40) zeigten in den beiden ersten Monaten des Jahres eine sehr gute Performance unter den Herstellern, die mindestens 100 Fahrzeuge pro Monat verkauft haben.

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