Dienstag, 22. Mai 2012  

Eiskratzer: Test So wird jede Scheibe frei

Der nächste Nachtfrost kommt bestimmt. Und dann heißt es: kratzen! Wir haben 14 Eiskratzer getestet. Nur vier der Helfer können wir Ihnen empfehlen. Hamburg im Winter: Wind, zehn Grad und leichter Nieselregen. Bei so einem Wetter kann niemand Eiskratzer testen. Es sei denn, er hat Hilfe: AUTO BILD simulierte in einem Kühlcontainer von Hapag Lloyd den Winter. Redakteur Stefan Szych zitterte im Container bei minus 15 Grad. Seine Aufgabe: 14 Eiskratzer prüfen. Denn auch wenn es jetzt noch mild ist, müssen Autofahrer nach dem ersten Nachtfrost zugefrorene Scheiben völlig frei machen, wenn nötig auch Schnee vom Auto fegen. Wer nur mit einem kleinen Guckloch unterwegs ist, zahlt zehn Euro Bußgeld. Aber wie lassen sich Eiskratzer bei plus zehn Grad Außentemperatur testen? Überblick: Alle Ratgeber-Themen auf autobild.de Ganz einfach: in einer kalten Kiste. Die Hamburger Reederei Hapag Lloyd ließ AUTO BILD für den Test in einen ihrer Kühlcontainer. Im Hamburger Hafen froren wir darin unseren alten Audi A4 eine Nacht lang bei minus 15 Grad ein. Am Morgen besprühten wir die Scheiben des Autos mit Wasser und testeten vier Stunden lang die 14 Eiskratzer – draußen fiel zu der Zeit warmer Regen. Der Temperaturunterschied von 25 Grad machte nicht nur Redakteur Stefan Szych, sondern auch der Kühlung zu schaffen. Die musste immer wieder nachkühlen, weil beim Öffnen des Containers warme Luft hereinströmte. Das kam beim Test heraus: • Nur vier Eiskratzer taugen wirklich etwas. • Vielen fehlen die sogenannten Eiszähne für dickes Eis. • Der teuerste Kratzer ist einer der schlechtesten. • Scheckkarte, CD-Hülle und Co sind ganz schlechte Eiskratzer. Alle Detailergebnisse lesen Sie in der Bildergalerie.






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