PSA bündelt gewerbliche Leasing-Angebote
21.02.2017

PSA ruft die neue Submarke Free2Move Lease ins Leben

Bislang sind Peugeot, Citroen und DS beim Leasing ihre jeweils eigenen Wege gegangen. Nun bündelt PSA das Angebot für Gewerbekunden unter neuer Marke.

Der Autobauer PSA will zum Mobilitätsdienstleister werden. Zu diesem Zweck baut die Peugeot-, Citroen- und DS-Mutter seine Service-Marke „Free2Move“ aus. Neueste Komponente ist eine Leasing-Plattform für gewerbliche Kunden. Ab 1. März sollen die Angebote des Konzerns in der neuen Geschäftseinheit „Free2Move Lease“ gebündelt werden. Als Zugabe gibt es eine ganze Reihe neuer Dienstleistungen.

Unter der neuen Leasing-Marke bietet PSA gewerbliche Kilometerleasing-Verträge für alle Neuwagen-Produktlinien seiner Marken an. Das gilt sowohl für Pkw als auch für Nutzfahrzeuge. Und künftig sogar für Fremdfabrikate. Damit sollen Kunden an das Unternehmen gebunden werden, die neben PSA-Modellen auch noch etwa eine Oberklasselimousine für den Geschäftsführer oder einen Pick-up für besondere Einsätze benötigen. Beide Fahrzeugarten gibt es im Portfolio der Franzosen aktuell nicht.

Rund 20.000 Verträge von kleinen, mittleren und großen Flottenbetreibern will Free2Move Lease bis Ende des Jahres verwalten, darunter auch diejenigen, die bisher bei den einzelnen Konzernmarken geführt wurden. Neukunden will man auch mit besonders günstigen Angeboten locken; so gibt es aktuell den Transporter Jumpy für 170 Euro im Monat. Finanzpartner ist wie bisher die PSA Bank.

Free2Move soll aber noch mehr bieten als neue Angebote unter einer neuen Marke und einem neuen Logo. So will man Leasingkunden und die eigene Händlerschaft auch mit speziellen Dienstleistungen überzeugen, unter anderem durch die erstmals angebotene Buy-Back-Option für Autohäuser und Werkstattpartner. Kernelement ist auch ein proaktives Vertragsmanagement, das veränderte Kundenbedürfnisse erkennt und passende Angebote zur Änderung laufender Verträge macht. Dazu kommen Dienstleistungen wie Flottenmanagement-Services, Pannenhilfe und die Bereitstellung von Ersatzfahrzeugen. Nicht zuletzt will man auch die Möglichkeiten der Vernetzung der PSA-Fahrzeuge nutzen – viele aktuelle Modelle verfügen ab Werk über die Connect-Box, die etwa die Fernabfrage von Fahrzeugdaten oder das automatische Absetzen von Notrufen ermöglicht.

Mit der online und per App erreichbaren Plattform „Free2Move“ wendet sich PSA bislang vor allem an Privatkunden, die dort aktuell vor allem Carsharing-Autos buchen können. Das Angebot soll sukzessive weiter ausgebaut. Unter anderem auch um Dienste der Leasing-Sparte.


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