junited-Autoglas: Partnertreffen 2017
15.05.2017

Auf dem Partnertreffen 2017 hat junited AUTOGLAS erfolgreich die Weichen für die Zukunft gestellt. Im Mittelpunkt standen dabei die Präsentation der „Agenda 2020“ sowie die fortschreitende Digitalisierung, die das Berufsbild des Autoglasers zunehmend verändert.

Die technologisch hoch ausgestatteten Fahrzeugscheiben erfordern schon jetzt Folgearbeiten nach einem Frontscheibentausch, wie beispielsweise die Kalibrierung von Kamerasystemen auf der Windschutzscheibe. Das ist heute, in der dritten von fünf Automatisierungsstufen, bereits Alltag in den Autoglasbetrieben. „Doch die Anforderungen werden weiter rasant ansteigen“, mahnte Martin Klein, Geschäftsführer des Autoglas-Schulungs-Centrums (ASC) und Inhaber von fünf junited AUTOGLAS-Stationen. „In den nächsten Jahren werden Faktoren wie Achse, Radar und Licht eine immer größere Rolle beim Scheibenaustausch spielen. Es ist nicht nur neues Know-How, sondern auch neue Technik in den Werkstätten erforderlich.“

Eine Einschätzung, die Gerald-Alexander Beese vom Kraftfahrzeugtechnischen Institut (KTI) bestätigte: „Schon der VW Golf VII verfügt über 14 verschiedene Assistenzsysteme, mit denen hochautomatisiert gefahren werden kann. Jetzt wird die Gesetzesgrundlage geschaffen, um auch das technisch schon mögliche vollautomatisierte Fahren zu genehmigen. Zu völlig autonom fehlt dann nur noch eine Stufe.“

Die Vorträge bauten damit die perfekte Brücke zu den vielen Ausstellungen und Workshops, welche die neuen Technologien in den Mittelpunkt rückten. Dazu gehörten u.a. die Kalibrierung von LKW’s mithilfe dem OBD Diagnosesystem von Würth und Josam-Richttechnik oder auch der Hochleistungsklebstoff SIKA PowerCure, der heute schon bei rund 1/3 der insgesamt 240 Partnerbetriebe nicht mehr wegzudenken ist. Tendenz stark steigend.

Für die Zukunft sieht sich junited AUTOGLAS in einem schwieriger werdenden Markt gut aufgestellt. Das vergangene Jahr wurde mit dem neunten Umsatzwachstum in den letzten zehn Jahren abgeschlossen (8%). Im ersten Quartal 2017 konnte alleine die Vermittlungsquote von Versicherungen und Flotten um 17% gesteigert werden. Seit März wirbt der größte Verbund inhabergeführter Autoglasbetriebe in Deutschland zudem erstmals im deutschen Fernsehen.

„Wir wissen, wo wir hinwollen. Dafür haben wir uns im Netzwerkmanagement unter der neuen Leitung von Lutz Mühling schon komplett neu aufgestellt, “ erläutert Geschäftsführer Tobias Plester. „Nun folgt der Vertrieb, bei dem wir insbesondere die Kommunikation mit der mittleren Versicherungsebene intensiveren möchten.“


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