Digitalisierung killt Autohändler
29.09.2017

Neuwagenkäufer werden in Zukunft wohl eine deutlich kleinere Auswahl an Autohäusern haben. Denn die Branche steht vor einem gewaltigen Umbruch.

Die Digitalisierung verändert nicht nur das Autofahren, sondern auch den Autohandel. Vor allem kleinere Markenbetriebe dürften schon in der Zeit bis 2020 Probleme bekommen, prognostiziert eine Studie der Dekra. Die Experten gehen davon aus, dass die Zahl der selbstständigen Vertragshändler von derzeit 6.900 auf 4.500 schrumpft. Zu den Gründen zählt vor allem die zunehmende Verlagerung des Neuwagenverkaufs ins Internet, auf den kleinere Betriebe kaum mit eigenen Online-Angeboten reagieren können.

Generell steht der Handel der Studie zufolge vor einem Wandel. In Zukunft werde er zunehmend in eine bloß verkaufsunterstützende Funktion gedrängt. So werde der Handel Probefahrten anbieten und bei schwierigen technischen Fragen den Kaufinteressenten als Anlaufstelle für eine persönliche Beratung zur Verfügung stehen. Um diese Rolle erfüllen zu können, muss der Handel jedoch voll in die digitalen Verkaufsprozesse des Händlers eingebunden sein – für kleine Betrieben ist das kaum zu leisten. Die Hersteller werden der Studie zufolge daher künftig noch stärker mit großen Auto-Handelsgruppen zusammenarbeiten.


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