Siemens steigt bei ubitricity ein
14.11.2017

Die ubitricity Gesellschaft für verteilte Energiesysteme mbH und die Siemens Division Energy Management werden bei der Entwicklung innovativer Lösungen und Geschäftsmodelle im Bereich der Elektromobilität zusammenarbeiten. Hierfür erwarb Siemens kürzlich im Rahmen der aktuellen Beteiligungsrunde der Bestandsgesellschafter einen Teil des Berliner Unternehmens. 

Gemeinsam wollen beide Unternehmen neue Produkte und Geschäftsmodelle beispielsweise für Smart Cities, Flottenbetreiber, Parkhäuser und die Immobilienwirtschaft entwickeln.

Die Siemens Division Energy Management bietet Energieversorgern und Industrie bereits das passende Portfolio für effiziente Energieinfrastruktur und die Digitalisierung von Stromnetzen. Da der Elektromobilitätsmarkt sowie die zugehörigen Schnittstellen zu Stromnetz und erneuerbaren Energien weiter an Bedeutung gewinnen werden, möchte Siemens diesen Markt auch durch Partnerschaften mit Spezialisten besser abdecken. Durch komplementäre Angebote wie Ladeinfrastruktur, Abrechnungs- und Smart Grid-Lösungen soll der Bedarf des Zukunftsmarktes besser bedient werden. Dieses Vorhaben wird durch die aktuelle Investition in ubitricity unterstrichen. Das Investment wurde in Zusammenarbeit mit next47, einer von Siemens gebildeten globalen Venture Firma, abgeschlossen.

Moritz Ingerfeld, Leiter Business Development eCharging bei Siemens Energy Management: „Die komplementäre ubitricity-Technologie hat uns überzeugt. Sie nutzt gezielt die Digitalisierung im Energiebereich und erlaubt völlig neue Geschäftsmodelle imZukunftsmarkt der Energiedienstleistungen für die Elektromobilität. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit ubitricity und werden beim Roll-out der Lösung und ihrer Weiterentwicklung unterstützen.“

Herzstück der ubitricity-Lösung ist ein mobiler Stromzähler. Integriert in einintelligentes Ladekabel mit sicherer Mobilfunkkommunikationschaltet dieses Ladevorgänge automatisch frei, erfasst die Verbrauchdaten fahrzeuggenau und sendet diese zur Abrechnung an eine Energiedatenplattform. Basis hierfür ist ein Stromvertrag, der für das Kabel abgeschlossen wird.

Da ein Teil der Technik, die üblicherweise in Ladesäulen eingebaut ist, bereits im Ladekabel integriert ist, sind die entsprechenden Ladepunkte besonders günstig und klein. Letzteres ermöglicht z.B. bezahlbare großvolumige Installationen in Immobilien und die einfache Integration der Ladepunkte in Stadtmöbel wie Straßenlaternen. In London baut ubitricity derzeit mit mehreren Bezirken und Unternehmen gezielt lichtmastintegrierte Ladepunkte für Anwohner auf.

Über den mobilen Stromzähler können Ladevorgänge gezielt gesteuert werden, um Fahrzeuge entsprechend der situativen Auslastung der Stromnetze zu laden. Als dezentraler Speicher für erneuerbare Energienkönnen E-Fahrzeuge so in das Smart Grid integriert werden.

„Wir schätzen uns glücklich, mit Siemens Energy Management einen starken strategischen Partner gefunden zu haben, für den die Digitalisierung im Bereich Energiewirtschaft ein zentrales Zukunftsfeld darstellt“, so Dr. Frank Pawlitschek, Geschäftsführer von ubitricity, „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Siemens Energy Management und darauf, unsere Pläne und Ziele für die Zukunft der Elektromobilität künftig gemeinsam umsetzen zu können.“


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