Weiteres Brennstoffzellenfahrzeug von Hyundai
10.01.2018

 In Las Vegas stellt Hyundai sein zweites Brennstoffzellenfahrzeug vor. Der Nexo tritt die Nachfolge des ix35 Fuel Cell an.

Die Elektroautofamilie von Hyundai erhält weiteren Zuwachs mit einem Brennstoffzellenauto. Das Mittelklasse-SUV mit dem Namen Nexo debütiert auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas. Nach Deutschland soll das zweite Wasserstoff-SUV in der Markengeschichte der Koreaner im August 2018 kommen. Preise nennt der Hersteller noch nicht, zwischen 50.000 Euro und 60.000 Euro werden erwartet.

Im Nexo arbeitet eine mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle, die einen 120 kW/163 PS starken E-Motor mit Strom versorgt. Etwa 800 Kilometer Reichweite sollen pro Tankfüllung möglich sein. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h erfolgt in 9,5 Sekunden, weitere technische Daten nennt der Hersteller noch nicht. Größenmäßig sortiert sich der Nexo mit 4,67 Metern Länge in einer Klasse mit dem konventionellen SUV-Modell Santa Fe ein, von dem er sich optisch jedoch deutlich absetzt. Im Elektro-Portfolio der Marke ist der Neue klar das Top-Modell, rangiert bei Größe und Preis klar oberhalb des angekündigten Mini-SUV Kona EV und der kompakten Ioniq-Modelle.

Der Nexo tritt die Nachfolge des seit 2015 angebotene ix35 Fuel Cell an, eine Brennstoffzellenvariante des gleichnamigen Kompakt-SUV. Der Fünfsitzer kommt pro Tankfüllung 600 Kilometer weit und kostet rund 65.000 Euro. Beide Modelle profitieren als Brennstoffzellenautos gegenüber batteriebetriebenen E-Fahrzeugen vom Wegfall der langwierigen Ladezeit. Statt an der Steckdose werden die Autos wie konventionelle Pkw an einer Zapfsäule betankt. Allerdings fehlt es aktuell noch an ausreichend vielen Exemplaren. Deshalb üben sich viele Hersteller bei der Brennstoffzellentechnologie aktuell noch in Zurückhaltung. Als einzig echte Konkurrenten gelten der Toyota Mirai und der Honda Clarity Fuel Cell, beides Limousinen. Mercedes will mit einem GLC mit zusätzlichem Steckdosenanschluss das Angebot ergänzen, der ebenfalls auf eine SUV-Karosserie setzt. Die bietet neben modischen Aspekten auch einen Platzvorteil bei der Unterbringung von Brennstoffzelle und Antrieb. 


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