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"Flotte! Der Branchentreff" 2019
Auch in Sachen Konnektivität auf der Höhe der Zeit
Der Citroen C4 Grand Picasso
Der familienfreundliche Van gibt es auch mit Panoramadach
Der Peugeot 5008
Der Citroen C4 Grand Picasso und der Peugeot 5008 sind auf derselben Plattform unterwegs
Viel Stauraum für Gepäck
Die Instrumente sind gut lesbar

Nutzwert mit Charme und Flair

0 2018-02-21 531

Wer im PSA-Konzern nach nützlichen Autos sucht, kann gleich eine ganze Reihe verschiedener Modelle finden. Wir haben uns umgesehen und anhand von Citroën Grand C4 Picasso sowie Peugeot 5008 zwei völlig unterschiedliche Charaktere gefunden, die allerdings beide nur das Eine wollen: Den Passagieren praktischen Nutzen und Komfort spendieren.

Welcher Typ Autofahrer sind Sie, und welche Kriterien legen Sie beim Autokauf zugrunde? Wenn es ein französisches Fahrzeug mit hohem Alltagswert sein soll, ist der PSA-Konzern durchaus die richtige Adresse. Doch welchen nehmen? Wie wäre es mit dem Citröen Grand C4 Picasso? Oder doch lieber Peugeot 5008? Aber der Reihe nach.

Zunächst basieren sowohl Grand C4 Picasso als auch der Peugeot 5008 auf der 2013 eingeführten, hochmodularen „EMP2“-Plattform, die eine Vielzahl an verschiedenen Fahrzeugen ermöglicht. Vom äußeren Erscheinungsbild ist der Citroën ein typischer Kompaktvan, der hier als Version mit verlängertem Radstand allerdings am oberen Rand seines Segments rangiert – schließlich misst er für diese Liga stattliche 4,60 Meter. Dagegen rollt der eher nach SUV aussehende Peugeot 5008 mit 4,64 Metern geringfügig größer an den Start.

Hat man in den beiden Modellen erst einmal platzgenommen, offenbaren sich schon deutliche Unterschiede. Vor allem mit dem 756 Euro (netto) teuren Panorama-Glasdach verströmt der C4 eine ziemlich beeindruckende Freiheit, fast so, als verweile man in einer Glaskugel mit schier grenzenloser Sicht. Zwei großzügig geschnittene Zusatzfenster innerhalb der beiden A-Säulen-Elemente (die A-Säule ist hier gesplittet) verstärken diesen Eindruck und verbessern die Rundumsicht zusätzlich. Der 5008 gibt sich hier konventioneller, obwohl es auch bei ihm ein Panoramadach gibt gegen 1.050 Euro netto Aufpreis. Der Löwe wirkt insgesamt einen Tick kompakter trotz seiner fülligen Breite von 1,90 Metern, das sind fast sieben Zentimeter mehr als beim Citroën.

Doch Enge sind beiden Fahrzeugen absolut fremd – hier wie da lässt sich in den ersten beiden Reihen hervorragend unterkommen mit viel Bein- und Kopffreiheit. Auch die Einzel-Sessel selbst sind dem Sitzfleisch zugetan. Und wer die Notwendigkeit einer dritten Sitzreihe sieht, dem kann bei Citroën gegen 700 Euro netto und bei Peugeot gegen 672 Euro netto geholfen werden. Dass es dort nicht ganz so freizügig zugeht, liegt auf der Hand. Viel Freizügigkeit dafür gibt es für mitreisendes Gepäck und Kleinkram. Nicht nur, dass beide Praktiker mit ansehnlichen Ladevolumina von bis zu mehr als 1.800 Litern verfügen – es gibt auch eine Vielzahl an praktischen Features und Staumöglichkeiten. Der 5008 bietet beispielsweise Klapptische im Fond, und die Ladekompetenz erhöht sich durch einen umlegbaren Beifahrer-Sitz. Der Grand C4 Picasso ist ein wahrer Ablagenkünstler mit seinen Schubladen unter den Vordersitzen, dem groß dimensionierten, mit Jalousie verschließbaren Fach zwischen den Vordersitzen sowie den Fächern im hinteren Fußraum.

Die Innenraumkonzepte unterscheiden sich natürlich, und das ist auch gut so – schließlich müssen die beiden Marken ihr eigenes Profil pflegen. Das gelingt nicht zuletzt mit dem Infotainment ganz gut. Citroën – seit der aktuellen C4 Picasso-Generation auch ohne mechanische Anzeigen im Kombiinstrument unterwegs – setzt ebenso auf anspruchsvolles Infotainment wie Peugeot, bietet allerdings eine gänzlich differenzierte Oberfläche. Bei der Löwenmarke bekommen die Kunden zwingend ein mehr als zwölf Zoll großes Display in hoher Auflösung, während das Kombiinstrument beim Doppelwinkel zwar auch immer ganzflächig elektronisch ausfällt; bei der Basis gibt es jedoch lediglich ein beleuchtetet LCD-Feld mit geringerer Auflösung. Die höheren Ausstattungslinien bekommen freilich auch eine Vollfarb-Lösung.

Beim Antrieb haben wir in diesem Rahmen bewusst zwei verschiedene Konzepte beleuchtet. So rollt der Picasso mit dem 130 PS starken PureTech-Dreizylinder an den Start – damit zeigen die Franzosen, dass ein ausladender 1,5-Tonner ohne Probleme mit 1,2 Litern Hubraum souverän angetrieben werden kann. Auch die charakteristische Soundkulisse des Dreizylinders stört in keiner Weise, denn selbst unter Last kommen die Töne innen lediglich als gedämpftes Murmeln an, ohne an Profil zu verlieren, Dreizylinder klingt schon sexy. Auch kommt man mit der Leistung gut klar, schließlich baut der Turbobenziner bereits deutlich unterhalb von 2.000 Touren satte 230 Nm Drehmoment auf, die sich in der Praxis als proper erweisen. Das manuelle Sechsgang-Getriebe ist sauber abgestuft und lässt sich fein bedienen, passt.

Etwas anders in der Charakteristik und natürlich deutlich teurer, weil stärker, präsentiert sich der Topdiesel im 5008. Der zwei Liter große Vierzylinder leistet satte 177 Pferdchen und wuchtet 400 Nm Drehmoment auf die Kurbelwelle. Bezüglich der Kraftübertragung hat der Kunde hier keine Wahl – die maximale Selbstzünder-Power wird stets an eine, neuerdings sogar achtstufige, Wandlerautomatik weitergegeben. Und moderne Ausführungen dieser Getriebeart lösen den Spagat zwischen einerseits effizienter und andererseits geschmeidiger Arbeitsweise immer noch am besten. So überzeugen auch die von Peugeot eingesetzten Aisin-Automaten durch ebenso sanfte wie spontane Übersetzungswechsel. Dass man mit dem stärksten 5008 ziemlich souverän unterwegs ist, muss angesichts der Leistung kaum erwähnt werden. Allerdings ist der 1,7-Tonner kein Hektiker, sondern eher der Typ, der bei niedriger Tourenzahl komfortabel auf der großen Drehmoment-Welle surft.

Apropos Komfort: Beide Modelle bieten teils serienmäßig und teils gegen Aufpreis (abhängig von der Line zwischen 420 und 924 Euro netto) Massagesitze, die beim Peugeot sogar über eine ausziehbare Oberschenkelauflage verfügen. Zu den verfügbaren Sicherheitsfeatures gehören in beiden Fällen Features wie Autonombremsung, Spurhalte-Assistent sowie Verkehrszeichen-Erkennung. Bei der Lichttechnik gehen Citroën (Xenon) und Peugeot (LED) derzeit noch andere, aber gleichermaßen gute Wege. Am Ende sind sowohl Citröen Grand C4 Picasso als auch Peugeot 5008 tolle Reisefahrzeuge mit hohem Fahrkomfort. Beide, obwohl vom gleichen Konzern, bewahren ihren eigenen Charakter, so dass die Kaufentscheidung zur Typfrage wird. Oder auch zur finanziellen Frage, denn der Citroën rangiert mit einer Basis-Preisspanne von 17.638 bis 30.579 Euro netto etwas unterhalb des Peugeot (21.260 bis 35.714 Euro netto).

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