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"Flotte! Der Branchentreff" 2019

Die Verbindung zweier Welten

0 2018-02-27 638

Auf der größten Messe rund um Smartphone und Mobilfunk, der World Mobile Congress in Barcelona, sind auch immer mehr Autobauer vertreten. Das Smartphone ist aus dem modernen Auto nicht mehr wegzudenken.

BMW trifft Samsung, Mercedes-Benz hat seinen Stand in Sichtweite der Fritzbox von AVM und Seat begegnet Nokia unter einem Dach. Nur Apple und Tesla waren nicht anwesend. Trotzdem wächst auf der Riesenmesse zusammen, was lange nicht zusammen gehörte. Das Smartphone hat längst die Welt des Autos erobert. Die Autobauer wehren sich nicht länger gegen die Macht der Technologieunternehmen. Friedliche Koexistenz heißt das neue Motto, das auf der größten Leistungsschau der Mobilfunkbranche allerorten präsent ist.

Natürlich reißt sich die Heerschar der Zaungäste aus aller Welt mehr darum, das neue Samsung Galaxy S9 in Händen zu halten. Oder Selfies mit dem Nokia im Retrolook zu schießen. Die Autos stehen im Hintergrund auf viel kleineren Ständen, bei Ford etwa so groß wie die Einbauküche in der Zweizimmerwohnung. Ähnlich wie auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas scheint es so, als wären die Giganten der alten Zeit von den Start-Ups und Smartphone-Firmen nur geduldet

Im Vordergrund stehen deshalb auch die technischen Finessen im Innenraum: Wie eben das neue Display in der bald erscheinenden A-Klasse von Mercedes-Benz, das wie vier längs hintereinander gelegte Smartphones aussieht und zahllose neue Einstellmöglichkeiten hat. Für Mercedes ist die Messe auch eine Art Kontaktbörse. Denn viele kleine Unternehmen von überall auf der Welt zeigen sich am Mittelmeer. Die Stuttgarter haben in Barcelona eine Beteiligung an einem israelischen Start-Up verkündet. Anagog aus Tel Aviv hat zusammen mit dem Autobauer ein Programm entwickelt, das mit Hilfe von künstlicher Intelligenz das Verhalten von Auto-Nutzern mittels zahlreicher Sensoren verfolgt, analysiert und bewertet. So kann zum Beispiel vorhergesagt werden, ob der betreffende Autofahrer für den Umgang mit einem Elektroauto prädestiniert ist oder doch in einem klassischen Verbrenner besser aufgehoben ist.

Zeitgleich mit BMW bringt Mercedes-Benz auch eine neue Handy-Funktion ins Auto. Damit wird das Smartphone zum digitalen Schlüssel, der das Auto öffnet, schließt und auch den Motor zum Laufen bringt. Ideal für Carsharing-Unternehmen, weil die Berechtigung, das Fahrzeug zu nutzen, per App und Link übermittelt werden kann. Aber auch Familien, die ein Auto gemeinsam nutzen, werden sich freuen. Der ständige Austausch des Zündschlüssels gehört der Vergangenheit an.

BMW lässt zudem seinen Dauerbrenner i3 in Barcelona von der Leine. Der Stromer präsentiert sich auf einer Fläche so groß wie ein Volleyball-Feld als autonomes Vehikel, das fahrerlos seine Kreise zieht. Für eine weitere Innovation muss noch abgewartet werden, bis der nächste Mobilfunk-Standard G5 marktreif ist. Dann bieten die Münchner eine zweite Sim-Karte an, die unabhängig von der des Fahrer-Handys für Kontakt mit der Außenwelt sorgen soll. So kann das Auto die Verbindung zu anderen BMW-Fahrern herstellen und zum Beispiel die Gemeinschaft vor Unfällen. Eisglätte oder Staus warnen.

Seat, in Barcelona zu Hause, verkündet die Zusammenarbeit mit der bekannten App Shazam, die gespielte Musiktitel erkennen, abspielen und auch sofort kaufen kann. Laut Seat nutzen viele Shazam-Nutzer bisher das Smartphone am Steuer und werden so zu Unaufmerksamkeit verleitet. Jetzt kann die App auf den Navi-Bildschirm gespiegelt werden. Die Spanier lassen auch „Alexa“ ins Auto, der Sprachassistent hat in den Wohnstuben längst seinen festen Platz. An einem Forschungsauto zeigt Seat, wie sie sich das unfallfreie Fahren der Zukunft vorstellen. Wichtigstes Detail: Der Fahrer muss vor dem Anlassen des Motor in ein Röhrchen blasen, das den Alkoholkonsum misst. Nur bei reinem Atem darf er losfahren.

Wem die fest eingebauten Navigationssysteme immer noch zu teuer sind, hat jetzt bei Toyota oder Ford eine preisgünstige Alternative. Beide Hersteller verkünden in Barcelona ihre Zusammenarbeit mit Google und dessen App „Waze“. Das auf Google Maps basierende Programm nutzt die Daten aller „Waze“-Fahrer, zeigt so Staus und Sperrungen an. Auch Nachrichten können verschickt werden.

Derzeit nur eine Idee ist ein Programm von Continental. Der Zubehörprofi hat eine App entwickelt, die dem Fahrer anzeigt, wo auf seiner Route er den besten Handy-Empfang vorfindet. So sollen Funklöcher umfahren werden können. Denn auch Continental weiß: Nur wer stabilen Mobilfunkkontakt hat, kann sich auch mit der Außenwelt vernetzten. Und auf Vernetzung sind die meisten der neuen Programme angewiesen.

UZE Mobility kauft 500 StreetScooter

0 2018-12-13 24

Die Aachener StreetScooter GmbH, führender Anbieter von elektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen, hat einen weiteren Großauftrag für seine E-Transporter erhalten. Die UZE Mobility GmbH kauft vom Tochterunternehmen der Deutschen Post 500 Modelle WORK und WORK L. Sie sollen zunächst in ausgewählten Metropolen als emissionsfreie Carsharing-Fahrzeuge eingesetzt werden. Dort können sie von Privatnutzern ganz einfach per App z. B. für Umzüge oder sperrige Einkäufe angemietet werden. UZE Mobility will seine Fahrzeuge perspektivisch kostenlos durch Werbung finanziert anbieten. Bereits zum Start der Pilotprojekte wird UZE Mobility deutlich unter den herkömmlichen Marktpreisen liegen. Möglich wird dies durch das besondere Geschäftsmodell des Aachener Start-ups UZE Mobility mit ersten Niederlassungen in Bremen (Headquarter) und Düsseldorf.

Richtiges Verhalten beim Winterunfall

0 2018-12-11 28

Damit Dienstwagennutzer nach einem witterungsbedingten Unfall im Winter schnell wieder mobil sind, hält LeasePlan ein paar Tipps zum Schadenmanagement parat.

20-jähriges DAD-Jubiläum

0 2018-12-11 62

Die DAD Deutscher Auto Dienst GmbH feierte Ende November ihr 20-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „New Digital Solutions“ lud die Unternehmenstochter der Christoph Kroschke GmbH (CKG) Branchenkenner und Geschäftspartner in die Union Halle nach Frankfurt am Main ein. In einem festlichen Rahmen wurde ein Blick auf die Firmenhistorie geworfen und ein strategischer Ausblick auf interaktive Produktwelten gegeben. Eine Keynote von Hakan Koç, dem Gründer der Auto1 Gruppe, zählte zu den Höhepunkten der Veranstaltung.

Studie: Nur 50 Prozent blinken korrekt

0 2018-12-10 25

Eine neue Studie der Dekra-Unfallforschung zeigt: Der Blinker ist nicht der größte Freund der deutschen Autofahrer. Vor allem Männer sind den Ergebnissen zufolge Blinkmuffel.

Mit Expertenwissen unter Strom

0 2018-12-10 34

Der Elektromobilität gehört die Zukunft. Ob rein batterieelektrisch, in Hybrid- oder Brennstoffzellenfahrzeugen – die Mobilität der Zukunft steht unter Strom. Die Sachverständigenorganisation DEKRA bietet verschiedene Prüfdienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette rund um das elektrische Fahren an. Das Komplettangebot ist jetzt auf der DEKRA Website neu sortiert und gebündelt verfügbar.

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