SUCHE
Beta
News
Magazin
Flottenmanagement
Messe
Flotte! Der Branchnetreff
die nächste
"Flotte! Der Branchentreff" 2019

Gerichtsentscheid: Dieselfahrverbote zulässig

0 2018-02-27 256

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts wurde mit großer Spannung erwartet. Und es hatte es in sich. Denn Dieselfahrverbote können nun in den Städten kommen, das Gericht hält sie für zulässig. Noch ist unklar, wie das Ganze umgesetzt werden soll. Klar ist aber zumindest: Fahrer von älteren Dieselautos könnten bald Probleme bekommen, kurzfristig bereits in Stuttgart und Düsseldorf.

Das Bundesverwaltungsgericht hält Diesel-Fahrverbote in Städten nach geltendem Recht für grundsätzlich zulässig. Die beklagten Städte müssen aber bei den nun anstehenden Regelungen auf den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit achten, so das nun gesprochene Leipziger Urteil. Die Richter wollen so besondere Härten für Diesel-Besitzer vermeiden. Trotzdem werden wohl einige Diesel-Fahrer in Stuttgart und Düsseldorf relativ zügig Fahrverbote zu spüren bekommen. In anderen Städten könnte es hingegen etwas länger dauern.
 
Von Stuttgart verlangt das Gericht nun, eine phasenweise Einführung von Verkehrsverboten in seiner Umweltzone zu prüfen. In einer ersten Stufe könnte das beispielsweise nur ältere Dieselfahrzeuge der Abgasnorm Euro 4 und schlechter betreffen - in Deutschland sind das rund 43 Prozent der rund 15 Millionen Diesel-Pkw. Euro-5-Fahrzeuge dürfen aus Gründen der Verhältnismäßigkeit nicht vor dem 1. September 2019 - also vier Jahre nach Einführung der Abgasnorm Euro 6 - mit Verkehrsverboten belegt werden. Auch alte Benziner der Abgasnorm Euro 3 wären wohl von Fahrverboten betroffen. Darüber hinaus sind dem Gericht zufolge Ausnahmen nötig, etwa für Handwerker oder bestimmte Anwohnergruppen. Wie genau die Stadt Stuttgart die Regelung nun ausgestaltet, bleibt jedoch abzuwarten.
 
Ähnliches gilt für die zweite beklagte Kommune: Düsseldorf muss laut dem Urteil seinen gesamten Luftreinhalteplan prüfen. Bislang seien Maßnahmen zur Begrenzung der von Dieselfahrzeugen ausgehenden Emissionen nicht ernsthaft in den Blick genommen worden, heißt es. Ergebe sich bei der Prüfung, dass sich Verkehrsverbote für Diesel-Kraftfahrzeuge als die einzig geeigneten Maßnahmen zur schnellstmöglichen Einhaltung überschrittener NOx-Grenzwerte darstellten, seien diese in Betracht zu ziehen. Auch in diesem Fall ist eine phasenweise Einführung von Fahrverboten denkbar.
 
Das Urteil betrifft zunächst nur Düsseldorf und Stuttgart, macht Fahrverbote aber in allen Kommunen wahrscheinlich, in denen die NOx-Grenzwerte überschritten werden. Nach aktuellem Stand sind das 37. Besonders belastet ist die Luft unter anderem im München, Köln, Reutlingen und Hamburg. Ob und wann es in den einzelnen Städten soweit kommt, ist aber noch unklar.
 
Auch zur praktischen Umsetzung macht das Gericht aussagen. Demnach ermögliche die Straßenverkehrsordnung durchaus sowohl zonale als auch streckenbezogene Verkehrsverbote für Diesel-Kraftfahrzeuge. Angezeigt werden Fahrverbote entweder durch das Umweltzonenschild oder das Schild „Verbot für Kraftfahrzeuge“. Ausnahmen – also etwa Autos mit Euro 6 - werden durch ein Zusatzschild angezeigt. Der Vollzug solcher Verbote sei zwar gegenüber einer „Plakettenregelung“ deutlich erschwert, dies führe allerdings nicht zur Rechtswidrigkeit der Regelung, so das Gericht. Wer sich nicht an die Fahrverbote hält, riskiert ein Bußgeld. Bei einem Verstoß gegen die Umweltzonenregelung läge es zwischen 80 und 160 Euro, bei Nichtbeachtung des Kraftfahrzeugverbots bei 25 Euro. Keine Rolle im Leipziger Urteil spielte die Einführung einer „Blauen Plakette“. Sie kann nur auf Bundesebene beschlossen werden – die Wahrscheinlichkeit einer derartigen Regelung hat sich nun aber erhöht. 
 
Verlierer der neuen Fahrverbots-Regelungen sind in jedem Fall die Autofahrer. Neben den konkreten Fahrverboten schlagen vor allem die wohl nun deutlich sinkenden Restwerte älterer Diesel-Pkw ins Kontor. Laut dem Urteil gibt es keine finanzielle Ausgleichspflicht für Betroffene. Gewisse Wertverluste seien hinzunehmen, so das Gericht.
 
Laut der Stiftung Warentest ist es jedoch denkbar, dass die Behörden zugunsten von Eigentümern noch junger Euro-5-Diesel Entschädigungen zahlen, wenn diese etwa als Bewohner einer Dieselfahrverbotszone besonders hart betroffen sind. Vom Verkäufer oder dem Hersteller des Wagens können Betroffene prinzipiell nur dann Erstattung vom Kaufpreis verlangen, wenn es sich um einen Wagen mit illegaler Motorsteuerung handelt. Aber auch hier stehen noch zahlreiche Urteile aus. Wer seinen Wagen mit einem Kredit finanziert, könnte das Auto laut den Verbraucherschützern unter Umständen über den Widerruf des Kreditvertrags loswerden.

Studie zu free-floating Carsharing

0 2018-09-17 32

Das Öko-Institut und das ISOE (Institut für sozial-ökologische Forschung ) haben in den letzten Jahren mehrere Forschungsfragen zu free-floating Carsharing am Beispiel des Anbieters car2go untersucht. Nun ist die mehrjährige Studie namens „share“ abgeschlossen.

IAA Nutzfahrzeuge startet in dieser Woche

0 2018-09-17 55

Die IAA Nutzfahrzeuge steht kurz bevor. Ab Donnerstag können Interessierte sich in Hannover unter anderem zu den Themen autonomes Fahren, Vernetzung und Elektrifizierung für die Nutzfahrzeugbranche auf den neuesten Stand bringen.

Stellungnahme zur Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung

0 2018-09-17 66

Stellungnahme des Fuhrparkverbandes:

Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung


Die Bundesregierung möchte das Verwaltungsverfahren für die Zulassung von Kraftfahrzeugen und deren Anhängern effizienter und weniger zeitaufwendig gestalten. Nun soll die dritte Stufe des Projekts i-Kfz angegangen werden. Damit wird eine internetbasierte Umschreibung, Wiederzulassung sowie die erstmalige Zulassung eines Fahrzeuges möglich. Um neue digitalisierte Prozesse umzusetzen muss die Zulassungsverordnung und eine Reihe anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften angepasst werden.

Mobilitätsangebot wird erweitert

0 2018-09-17 37

Volvo weitet sein innovatives Mobilitätsangebot „Care by Volvo“ aus: Alle Modelle der neuen Fahrzeuggeneration lassen sich künftig abonnieren – nach dem Volvo XC40 und dem neuen Volvo V60 also auch der Volvo XC60 und die komplette Volvo 90er Familie. Mit einem neuen Mobilitätsversprechen verbessert der schwedische Premium-Hersteller zudem sowohl die Flexibilität als auch die Planungssicherheit: Steht das bestellte Fahrzeug zum Wunschtermin noch nicht bereit, stellt Volvo innerhalb von zehn Tagen ein Übergangsfahrzeug zur Verfügung.

Carsharing-Kooperation wird um zusätzliche Standorte erweitert

0 2018-09-13 51

Der Mobilitätsdienstleister Choice gewinnt im Rahmen der Carsharing-Kooperation mit Flinkster der Deutschen Bahn Connect und Mazda einen weiteren Standort-Partner. i Live, einer der Pioniere und Innovationsführer im Bereich Mikro-Wohnen, stellt an insgesamt elf seiner Wohnanlagen Stellplätze exklusiv für Mazda Carsharing zur Verfügung. Die Kooperation ist am 1. September 2018 an insgesamt zehn i Live Standorten gestartet. Im November 2018 kommt mit der Anlage „Urban Living“ in Köln eine weitere Station hinzu.

TOP RSS Meldungen

Aveo HB5 Bilder

Sein Weltdebüt gab der Chevrolet Aveo in fünftüriger Fließheckausfü...

2018-06-12

Baustellen in Brandenburg

Da Berlin, genauer gesagt Ost-Berlin, bereits vor der deutschen Wiedervereinigung eine Hauptstadt...

2018-06-12

Formel 1 Sendetermine 2018

Liste der Formel 1 Sendetermine nach Datum. Wer über einen PayTV Sender wie Sky verf&...

2018-06-12