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"Flotte! Der Branchentreff" 2019

Platz für alle

0 2018-03-01 592

Der neue VW Tiguan Allspace bietet jede Menge Platz und ist dabei so etwas wie ein klassischer SUV geblieben.

Wer im aktuellen VW-Portfolio ein SUV sucht hat reichlich Auswahl, gibt es doch neben dem neuen T-Roc auch noch den Tiguan und neuerdings den etwas größeren Tiguan Allspace. Darüber rangiert der schon etwas betagte, kurz vor der Ablösung stehende Touareg in der Nobelabteilung. Wer den sportiven SUV-Schick verbundenen mit maximalem Raumangebot sucht, wird am ehesten beim Tiguan All Space fündig. Der Neffe des Skoda Kodiac stellte sich bei uns im Alltagstest mit  Stärken und Schwächen vor.
 
Zu den Stärken gehört ohne Zweifel der Zweiliter-Diesel mit 176 kW/240 PS. Der Selbstzünder zeigt, warum seinesgleichen in einem SUV noch immer die beste Form des Antriebs darstellt. Jede Menge Drehmoment (500 Newtonmeter), deshalb ein ziemlich spontaner Antritt, souveräne Kraftentfaltung und nicht zuletzt relativ sparsamer Umgang mit Kraftstoff.
 
An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, weshalb wir immer noch das Loblied des (sauberen) Diesels singen: Er ist einfach sparsamer als ein gleichstarker Benziner, und zwar deutlich. In unserem Fall lag der Testverbrauch des Tiguan Allspace bei 7,8 Litern, nur 1,3 Liter mehr als es die Norm vorgibt. Dabei waren wir durchaus auch zügig unterwegs und kratzten das eine oder andere Mal die mögliche Höchstgeschwindigkeit von 228 km/h. Der ähnlich bewegte Skoda Kodiaq mit 180-Benziner-PS verbrauchte im Schnitt mindestens 2 Liter mehr. Wer es darauf anlegt, wirklich sehr gelassen fährt und nie schneller als Autobahnrichtgeschwindigkeit unterwegs ist, kommt sogar auf Werte unterhalb des Normverbrauchs.
 
Zu den Stärken des Allspace gehört auch - da macht er seinem Namen halt alle Ehre - das Platzangebot. Es gibt ihn optional sogar mit dritter Sitzreihe, sind die Kinder aus dem gröbsten raus, braucht man das allerdings nicht unbedingt. Uns genügte der Allspace als Fünfsitzer. Wie sein tschechischer Verwandter bietet er dank quer eingebautem Motor auf einer Länge von 4,70 Metern deutlich mehr Beinraum und Gepäckladevolumen als die ähnlich große Premiumkonkurrenz in der unteren Mittelklasse, also BMW X3, Audi Q5 oder Mercedes GLC. Und weil der Tiguan Allspace in der gleichen Größenklasse spielt, darf man ihn auch mit den Nobel-SUVs vergleichen.
 
Das schadet ihm nicht, sieht man von den Details ab, die am Ende dann eben doch den Unterschied ausmachen. Der Tiguan filtert die Unbillen der Straße gut weg, aber eben doch nicht so gut wie ein GLC mit Luftfederung. Er gibt sich auch bei hohem Tempo spurstabil und kurvenwillig, erreicht aber diesbezüglich nicht ganz das Niveau eines X3 oder Q5. Aber das sind Kleinigkeiten. Zu denen gehört auch das Head-up-Display. Während beim GLC die fahrrelevanten Informationen perfekt in das Sichtfeld des Fahrers auf der Windschutzscheibe gespiegelt werden, muss der VW mit einer kleinen ausfahrbaren Plastikscheibe auskommen, deren Position für erwachsene Fahrer eher suboptimal ist. In unserem Fall fanden sich die Daten optisch genau auf der Kante der Motorhaube, also viel zu tief, um sie ohne Veränderung der Blickrichtung wahrzunehmen.
 
Ergonomisch gibt es sonst nichts zu meckern. Die Bedienung ist logisch und nicht nur für VW-Fahrer schnell verständlich. Das zentrale Display, mit Tacho und Drehzahlmesser sowie eigentlich alle wichtigen Fahrdaten, lässt sich nach Belieben gestalten. Das hat uns mitunter mehr verwirrt als informiert und wir haben dann letztlich die klassische Anzeige ohne überflüssigen Firlefanz gewählt.
 
Apropos überflüssig: Die Heckklappe gibt den riesigen Schlund des mindestens 700 Liter fassenden Kofferraums auf Wunsch per Fußbefehl frei. Also dann, wenn man seinen Fuß unter oder hinter dem Auto hin- und herbewegt und gleichzeitig den Autoschlüssel in der Tasche hat. Tatsächlich wurde es uns nicht ganz klar, welchen Tanz am Kofferraum die Sensorik eigentlich bevorzugt. Es sieht auf Dienstreisen jedenfalls ziemlich lächerlich aus, wenn man seltsame Bewegungen hinter dem Auto vollführt und dabei manchmal auch der Kofferraum aufgeht. Menschen, denen tänzerische Anmut abgeht, können wir dieses Extra nicht empfehlen. Die Klappe öffnet sich auch ganz herkömmlich auf Knopfdruck.
 
Zu den Stärken des Tiguan Allspace gehört auch der Preis, jedenfalls dann, wenn man den Volkswagen mit den Premiummarken vergleicht. Ab 46.600 Euro bieten die Wolfsburger das Fahrzeug mit dem 240-PS-Diesel und Allrad in der Highline-Version an. Mit den üblichen Extras der Businessklasse, also umfänglichem Navi- und Soundsystem, Touchscreen-Display, Rundum-Kameras, LED-Licht und derlei mehr, kommt man auf rund 55.000 Euro, die 565 Euro für das Headup-Display kann man sich sparen. Alles in allem ist das viel Geld für einen gehobenen Familienkombi, aber es sind eben auch rund 20.000 Euro weniger, als für ein vergleichbar ausgestattetes Premiumprodukt fällig werden. Den Skoda Kodiaq als konzerninternen Wettbewerber gibt es eine Idee billiger, koreanische und japanische Angebote sind ebenfalls zu günstigeren Tarifen zu haben.

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