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Fahrerassistenzsysteme sind weiter stark auf dem Vormarsch

0 2018-03-06 244

Wer heutzutage in Deutschland oder Europa einen Neuwagen kauft, legt immer mehr Wert auf elektronische Helfer an Bord des Fahrzeugs. „Der Trend ist eindeutig: Fahrerassistenzsysteme werden bald so selbstverständlich zur Ausstattung von Autos gehören wie Radio und ESP“, sagt Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel mit Blick auf das Ergebnis einer Bosch-Auswertung auf Basis der Neuzulassungsstatistik von 2016. Demnach werden insbesondere Park- und Spurassistenzsysteme sowie Notbremssysteme immer beliebter. So sind 62 Prozent der 2016 in Deutschland neu zugelassenen Pkw mit einem Parkassistenzsystem ausgestattet – angefangen bei Parkpiepsern bis hin zu automatischen Parkassistenten. Rang zwei der Beliebtheitsskala belegen automatische Notbremssysteme, die den Fahrer warnen oder ein Auto zur Not bis zum Stillstand abbremsen. Mehr als jeder dritte Neuwagen 2016 (38 Prozent) kann auf diese Weise dem Fahrer helfen, Unfälle zu vermeiden. Bei über einem Viertel dieser Fahrzeuge ist das Notbremssystem sogar serienmäßig an Bord. Knapp dahinter auf Platz drei rangiert die Fahrermüdigkeitserkennung – in 37 Prozent aller Neu-Pkw 2016 vorhanden. Den größten Zuwachs verzeichnen indes Spurassistenzsysteme. Im Vergleich zum Vorjahr sind sie 2016 in doppelt so vielen Neuwagen an Bord. Interessant auch die Entwicklung des Abstands¬tempomaten ACC: 2013 gerade in vier Prozent der neuzugelassenen Autos in Deutschland enthalten, steckt die Funktion 2016 bereits in fast jedem fünften Neuwagen (19 Prozent).

Standardausrüstung mit Fahrerassistenzsystemen nimmt zu
Parkassistenzsysteme, Notbremssysteme und Spurassistenten sind auch in Großbritannien, Niederlande, Belgien und Frankreich die beliebtesten Fahrer-assistenzsysteme – und zwar genau in dieser Reihenfolge. Sogar noch weiter verbreitet als in Deutschland sind Parkassistenzsysteme in Frankreich: 67 Prozent der 2016 dort neu zugelassenen Pkw unterstützen ihre Fahrer beim Parken. Die Parkassistenzsysteme zählen dabei inzwischen ganz überwiegend zur Serienausstattung der Fahrzeuge: Frankreich hat hier mit 63 Prozent auch den höchsten Serienanteil. In Deutschland beträgt er 42 Prozent. Jeweils 39 Prozent der belgischen und niederländischen Neuwagen verfügen über ein automatisches Notbremssystem – der Spitzenwert in Europa. Italien und Russland, die neben Frankreich zum ersten Mal Teil der Bosch-Auswertung sind, haben im Vergleich mit den übrigen ausgewerteten Ländern noch Nachholbedarf bei Fahrerassistenzsystemen. Immerhin haben aber bereits 18 Prozent der Neu-Pkw in Italien 2016 ein Spurassistenzsystem an Bord – auch in Russland ist hier mit einer Ausrüstungsrate von sechs Prozent ein Anfang gemacht. Das gilt übrigens auch bei automatischen Notbremssystemen, die in russischen Neu-Pkw ebenfalls einen Anteil von sechs Prozent erreichen.


Bosch wächst mit Fahrerassistenzsystemen schneller als der Markt
Fahrerassistenzsysteme unterstützen Autofahrer in unübersichtlichen oder kritischen Verkehrssituationen und sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur unfallfreien und stressfreien Mobilität der Zukunft. So könnten zum Beispiel bis zu 72 Prozent aller Auffahrunfälle mit Personenschaden allein in Deutschland vermieden werden, wenn alle Fahrzeuge ein Notbremssystem an Bord hätten. Die Ausstattungsraten für Fahrerassistenzsysteme steigen stetig an. Davon profitiert Bosch als größter Anbieter solcher Systeme auch geschäftlich. „Der Markt wächst derzeit um rund 20 Prozent, Bosch sogar noch stärker“, sagt Gerhard Steiger, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Chassis Systems Control. 2019 wird das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit der Fahrerassistenz die Umsatzschwelle von zwei Milliarden Euro übertreffen. Die Milliarden-Marke wurde bereits 2016 erreicht. Die technische Entwicklung geht derweil in Richtung des automatisierten Fahrens immer weiter. Die Bosch-Auswertung zeigt, dass mit dem Stauassistenten inzwischen auch die erste teilautomatisierte Funktion im Markt angekommen ist. Im Stau folgt das Auto damit automatisch seinem Vordermann, übernimmt das Anfahren und Beschleunigen ebenso wie das Bremsen und Lenken innerhalb der eigenen Fahrspur. Von den in Deutschland mit ACC ausgestatteten Neuwagen hat fast die Hälfte zugleich die Funktion des Stauassistenten realisiert. Das sind neun Prozent aller neu zugelassenen Pkw.


Bosch-Auswertung auf Basis der Pkw-Neuzulassungsstatistik 2016
2016 sind in Deutschland 3,4 Millionen Pkw neu zugelassen worden. Ausgehend von der Neuzulassungsstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) für das Jahr 2016 sowie Daten (Datenstand 22.03.2017) des Marktanalyse-Unternehmens IHS Markit hat Bosch Pkw-Segmente dahingehend analysiert, wie – ob als Serien- oder Sonderausstattung – und welche Fahrerassistenzsysteme angeboten werden. Bosch untersucht seit 2013 die Entwicklung der Ausrüstungsraten für Fahrerassistenzsysteme.

Studie zu free-floating Carsharing

0 2018-09-17 27

Das Öko-Institut und das ISOE (Institut für sozial-ökologische Forschung ) haben in den letzten Jahren mehrere Forschungsfragen zu free-floating Carsharing am Beispiel des Anbieters car2go untersucht. Nun ist die mehrjährige Studie namens „share“ abgeschlossen.

IAA Nutzfahrzeuge startet in dieser Woche

0 2018-09-17 46

Die IAA Nutzfahrzeuge steht kurz bevor. Ab Donnerstag können Interessierte sich in Hannover unter anderem zu den Themen autonomes Fahren, Vernetzung und Elektrifizierung für die Nutzfahrzeugbranche auf den neuesten Stand bringen.

Stellungnahme zur Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung

0 2018-09-17 57

Stellungnahme des Fuhrparkverbandes:

Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung


Die Bundesregierung möchte das Verwaltungsverfahren für die Zulassung von Kraftfahrzeugen und deren Anhängern effizienter und weniger zeitaufwendig gestalten. Nun soll die dritte Stufe des Projekts i-Kfz angegangen werden. Damit wird eine internetbasierte Umschreibung, Wiederzulassung sowie die erstmalige Zulassung eines Fahrzeuges möglich. Um neue digitalisierte Prozesse umzusetzen muss die Zulassungsverordnung und eine Reihe anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften angepasst werden.

Mobilitätsangebot wird erweitert

0 2018-09-17 31

Volvo weitet sein innovatives Mobilitätsangebot „Care by Volvo“ aus: Alle Modelle der neuen Fahrzeuggeneration lassen sich künftig abonnieren – nach dem Volvo XC40 und dem neuen Volvo V60 also auch der Volvo XC60 und die komplette Volvo 90er Familie. Mit einem neuen Mobilitätsversprechen verbessert der schwedische Premium-Hersteller zudem sowohl die Flexibilität als auch die Planungssicherheit: Steht das bestellte Fahrzeug zum Wunschtermin noch nicht bereit, stellt Volvo innerhalb von zehn Tagen ein Übergangsfahrzeug zur Verfügung.

Carsharing-Kooperation wird um zusätzliche Standorte erweitert

0 2018-09-13 40

Der Mobilitätsdienstleister Choice gewinnt im Rahmen der Carsharing-Kooperation mit Flinkster der Deutschen Bahn Connect und Mazda einen weiteren Standort-Partner. i Live, einer der Pioniere und Innovationsführer im Bereich Mikro-Wohnen, stellt an insgesamt elf seiner Wohnanlagen Stellplätze exklusiv für Mazda Carsharing zur Verfügung. Die Kooperation ist am 1. September 2018 an insgesamt zehn i Live Standorten gestartet. Im November 2018 kommt mit der Anlage „Urban Living“ in Köln eine weitere Station hinzu.

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