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Auf dem Genfer Autosalon zeigt Hyundai noch bis zum 18. März sein neues Konzeptfahrzeug Le Fil Rouge
Das Dach der Hyundai-Studie läuft bis weit ins Heck. Ein Kofferraumplateau gibt es nicht
Auspuffrohre gibt es keine, denn der Hyundai Le Fil Rouge ist elektrisch angetrieben
Wie bei Designstudie üblich, hat sich auch Hyundai beim Le Fil Rouge für gegenläufig angeschlagene Türen und den Verzicht auf B-Säulen entschieden
Wohnlich und mit wenig Schaltern: Der Innenraum der Hyundai-Studie Le Fil Rouge

Hyundai-Designstudie Le Fil Rouge

0 2018-03-12 618

Hyundai hat auf dem Genfer Autosalon 2018 mit der Designstudie "Le Fil Rouge" einen Blick in die Zukunft gewagt. Der aus dem französisch stammende Name bedeutet so viel wie "der rote Faden". Ein durchaus bewusst gewählter Name, denn die Studie der Koreaner greift durch seinen Elektroantrieb das Elektrifizierungsbestreben von Hyundai wie einen roten Faden auf. 

Zu den Hinguckern des Genfer Autosalons (bis 18. März) zählt Hyundais Designstudie „Le Fil Rouge“. Das viertürige Luxuscoupé deutet äußerlich eine Neuausrichtung der Formensprache des koreanischen Autobauers namens „Sensuous Sportiness“ an. Darüber hinaus bietet das rein elektrisch angetriebene Konzept ein zukunftsweisendes Cockpit. 

Obwohl es sich um eine viertürige Limousine handelt, wirkt der Le Fil Rouge wie ein sportliches Coupé. Das liegt unter anderem an einer langsam abfallenden, bis ins entenbürzelartig geformte Heck reichenden Dachlinie. Ein Kofferraumplateau gibt es nicht. Für ein wenig Dynamik in den Flanken sorgen eine Taillierung zwischen den Rädern und die im leichten Bogen vom vorderen Radhaus bis ins Heck reichende Schulterlinie. Auffällig an der Front ist die Abwesenheit von Scheinwerfern. Diese verbergen sich hinter einer die gesamte Front überspannende Blende, die zugleich als Neuinterpretation des Kaskaden-Kühlergrills dient. Eine klassische Kühlerfunktion braucht dieses Konzeptauto angesichts des elektrischen Antriebs ohnehin nicht. Allerdings macht Hyundai keine Angaben zu Leistung oder Reichweite. 
 
Dank eines langen Radstands bietet das Designkonzept einen geräumigen Innenraum wie auch einen großzügigen Einstieg, da die Türen gegenläufig angeschlagen sind und auf B-Säulen verzichtet wurde. Eine freischwebend wirkende Mittelkonsole verläuft durch die komplette Fahrgastzelle. Im Fond trennt sie die Rückbank in zwei Einzelsitze. Vorn gibt es zwei ebenfalls scheinbar schwebende Einzelsitze. Ansonsten dominieren weißes Leder und helles Holz das aufgeräumte und recht futuristisch wirkende Interieur. 
 
Als Besonderheit bietet der Le Fil Rouge ein zukunftsweisendes Cockpit mit Riesendisplay. Schalter und Knöpfe sind kaum vorhanden. Stattdessen kann der Fahrer viele Fahrzeugfunktionen per Spracheingabe steuern. Dank Internetanbindung hat er außerdem die Möglichkeit, per Sprachbefehl sogar Haushaltsgeräte zu steuern. Will man also bei Ankunft frisch gebrühten Kaffee vorfinden, kann man noch während der Heimfahrt die vernetzte Kaffeemaschine starten. Als weitere Besonderheit gibt es ein „Wellness-Care“-System, welches das Ambientelicht und die Musik auf den Stresslevel des Fahrers anpasst. Messen Sensoren bei ihm hohen Stress, soll ihn das System beruhigen.

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