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Elektrifizierung bei Škoda

0 2019-05-27 920

Vergangene Woche stellte Škoda die ersten beiden elektrifizierten Modelle vor: CitigoE und Superb iV. Damit fällt auch der Startschuss für die Elektrifizierung bei den Tschechen – zehn Modelle sollen in den nächsten Jahren mit Strom fahren.

Jetzt bricht auch bei Skoda das Elektro-Zeitalter an. Zwar dauert es noch bis 2020, bis die Tschechen ihren eigenen Stromer auf Basis von Volkswagens Modularem Elektro-Baukasten (MEB) erhalten. Doch mit dem neuen CitigoE iV und dem Plug-in-Hybriden Superb iV stehen die ersten beiden elektrifizierten Fahrzeuge in den Startlöchern. Gleichzeitig führen die Tschechen die neue Submarke iV für alle künftigen Elektro-Autos und Mobilitätslösungen, wie etwa Wallboxen oder Online-Dienste zur Reservierung von Ladesäulen, ein. In den kommenden fünf Jahren will Skoda zwei Milliarden Euro in die Stromer-Technik investieren, bis 2022 sollen zehn elektrifizierte Modelle im Angebot sein. Nur drei Jahre später wird der Anteil der E-Fahrzeuge am Gesamtabsatz schon auf rund 25 Prozent gestiegen sein, so Skoda Chef Bernard Maier.

Der Start des CitiogE iV läutet gleichzeitig das Ende der herkömmlich angetriebenen Kleinstwagen bei Skoda ein; Benziner und auch die Erdgas-Version des Citigo sind bereits nicht mehr bestellbar. Mit der Produktion des Stromers will Skoda im zweiten Halbjahr 2019 beginnen, wann die ersten Fahrzeuge ausgeliefert werden, steht noch nicht fest. Den Antrieb des viersitzigen City-Flitzers übernimmt künftig ein 61 kW/83 PS starker Elektromotor. Der stellt seine 210 Newtonmeter vom Stand weg bereit und bringt den Citigo in 12,5 Sekunden auf Tempo 100; maximal schafft der 3,60-Meter-Floh 130 km/h. Der Strom lagert in einem 36,8-kWh-Akku mit 168 Zellen, verbaut ist die 110 mal 170 Zentimeter große, aber nur 30 Zentimeter hohe Batterie im Fahrzeugboden. Die maximale Reichweite gibt Skoda mit 265 Kilometern an. Geladen werden kann der Akku per CCS-Stecker an einem 40-kW-Gleichstromlader in einer Stunde (80 Prozent Ladung), an einer 7,2-kW-Wallbox dauert das Tanken gut vier Stunden; zuhause an der Standard-Steckdose sollte man sogar zwölf Stunden für eine Akkufüllung einplanen.

Gegenüber den bisherigen Citigo-Modellen unterscheidet sich der E-Flitzer durch einen in Wagenfarbe lackierten Kühlergrill und einem überarbeiteten Stoßfänger, serienmäßig steht der Stromer auf 14-Zoll-Stahlrädern. Immerhin: Elektrische Fensterheber, Klimaautomatik, Radio und Smartphone-Dockingstation und Spurhalteassistent sind ebenfalls immer an Bord. Was der elektrische Citigo kosten soll, steht noch nicht fest. Skoda-Chef Maier spricht aber von einem „erreichbaren Preis“. Der VW e-Up mit gleichstarkem Motor aber nur halb so großer Batterie ist ab 23.000 Euro erhältlich.

Ebenfalls noch nicht eingepreist ist der Supber iV, den Skoda zusammen mit dem Facelift seines Flaggschiffs als ersten Plug-in-Hybriden einführt. Im Fahrzeugboden des Superb schlummert ein 13-kWh-Akku, der das Kofferraumvolumen um rund 150 Liter auf 485 Liter (Limousine) respektive 510 Liter (Kombi) einschränkt. Den Antrieb übernimmt eine Kombination aus 1,4-Liter-Benziner (115 kW/156 PS), E-Motor (85 kW/116 PS) und Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. Zusammen stellen beiden Motoren 160 kW/218 PS bereit, zu den Fahrleistungen macht Skoda allerdings noch keine Angaben. Fest steht: Der Plug-in-Hybrid soll eine rein elektrische Reichweite von bis zu 55 Kilometer schaffen. Aufladen lässt sich der Akku über die Steckdose im Kühlergrill mit bis zu 3,6 kW in dreieinhalb Stunden. Optisch unterscheidet sich der Hybrid in Details an der Front vom Standard-Superb, außerdem macht er beim Rollen mit dem Soundgenerator E-Noise auf sich aufmerksam.

Beide Stromer können mittels Skoda Connect auch per Smartphone-App kontaktiert werden. So lässt sich zum Beispiel der Ladevorgang aus der Ferne überwachen oder die Klimatisierung starten. Vor allem beim rein elektrischen CitigoE ist die Vorklimatisierung während er noch am Ladekabel hängt sinnvoll: So muss während der Fahrt weniger Strom dafür verbraucht werden und die Reichweite leidet nicht unter dem Wärme- beziehungsweise Kühlungsbedürfnis des Fahrers.

Familien als Zielgruppe

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Beim Autokauf steht für Familien vor allem ein Attribut im Vordergrund – das Platzangebot. Daher waren Vans für diese Zielgruppe wie gemacht. Auch bei SEAT gibt es noch ein solches Platzwunder im Angebot, den Alhambra. Dieser muss sich nun aber einem Konkurrenten aus dem eigenen Haus stellen, der ähnlich geräumig ist, aber etwas günstiger und vor allem deutlich modischer. Die Rede ist vom SUV-Topmodell Tarraco.

Softtop statt Hardtop

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Im Gelände mit offenem Dach? Noch vor einigen Jahren war dies im zivilen Bereich allein Geländewagen vorbehalten, doch dann kam Land Rover mit dem Range Rover Evoque Cabrio und besetzte eine ganz neue Nische. Nachdem der Brite in der neuen Modellgeneration jedoch das Softtop wieder gegen ein Hardtop eingetauscht hat, schien diese Nische unbesetzt zu bleiben. Volkswagen liefert den T-Roc nun aber als Cabriovariante nach.

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Als BMW 330e steht die jüngste Teilzeit-Stromer-Generation für mindestens 51.550 Euro beim Händler. Im Preis dabei sind Extras wie die volldigitalen Instrumente mit Hybrid-spezifischen Anzeigen oder das große Infotainment-System mit Online-Zugang und Sprachassistent, außerdem darf man 3.000 Euro Umwelt-Prämie abziehen und der BMW bekommt ein E-Kennzeichen, mit dem unter anderem in vielen Städten das Parken kostenlos ist.

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0 2019-08-16 114

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Satt motorisierte Hybrid-Topvariante

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Obwohl der aktuelle Porsche Cayenne nun schon gut zwei Jahre auf dem Markt ist, erfährt die Baureihe immer neue Evolutionsschübe: So kommt das Zuffenhausener SUV-Flaggschiff künftig mit potenten Konzern-Achtzylinder in Kombination mit einer starken E-Maschine daher. Dass der Zuffenhausener Plug-in-Hybrid vorerst kein E-Kennzeichen erhält, dürften seine Kunden verschmerzen können.

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