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Eine gewisse Sonderstellung

0 2019-09-24 656

Mazda nimmt schon seit einigen Jahren eine gewisse Sonderstellung unter den Autoherstellern ein und das nicht im negativen Sinne. Das Design ist über alle Modelle stimmig, es wirkt klar, reduziert und elegant. Die Qualität liegt über dem der asiatischen Wettbewerber und in Sachen Antriebstechnologie folgt man nicht dem üblichen Mainstream. Die Dieselmotoren sind deutlich niedriger verdichtet als die der Konkurrenz und kommen ohne aufwändige AdBlue-Nachbehandlung aus, erfüllen aber trotzdem die neueste Euro-Abgasnorm. Die Benziner laufen mit der höchsten Verdichtung, sind effizient und brauchen keinen Turbo.

Den Vogel an Extravaganz aber schießt Mazda nun mit dem sogenannten Skyactiv-X-Motor ab. Der einzigartige Vierzylinder feiert sein Debüt im Kompaktmodell Mazda3 und wird in wenigen Wochen auch im neuen Crossover CX-30 zu haben sein. Was ist so außergewöhnlich an diesem Motor? Den Ingenieuren gelang es, ein Brennverfahren bis zur Serienreife zu entwickeln, das die Vorteile vom Diesel und Otto zusammenbringt. Es nennt sich „Spark Controlled Compression Ignition“ (SPCCI), zu deutsch etwa: eine über die Zündkerze kontrolliert ablaufende Kompressionszündung.

Mazdas Motor läuft stets mit hohem Luftüberschuss, also extrem mager. Das dünne Gemisch wäre über die Zündkerze zwar gerade noch zündfähig, die Flammenfront würde sich aber nicht ausbreiten. Mazda spritzt nun in den Verdichtungstakt eine Mikrodosis Benzin unmittelbar an die Umgebung der Kerze. Diese kleine Gemischwolke wird genau dann entzündet, bevor die maximale Verdichtung (16,3:1) erreicht ist und das restliche Gemisch ohnehin vor der Selbstzündung steht. Die Folge: Beides sorgt für einen enormen Druckanstieg. Das homogene Gemisch im gesamten Brennraum entzündet sich schlagartig und verbrennt vollständig.

Im Ergebnis soll der Skyaktiv-X-Motor im realen Fahrbetrieb rund 20 Prozent weniger verbrauchen, verglichen mit dem ebenfalls im Mazda3 eingesetzten Skyactiv-G-Motor, einem 122 PS starken Mildhybrid-Vierzylinder. Der X-Motor leistet 180 PS. Auf einer ersten Testfahrt zeigte sich das Aggregat zwar laufruhig und drehfreudig, vermochte aber nicht jene Portion Agilität vermitteln, die man gemeinhin von 180 PS erwarten würde. Beim Beschleunigen muss also das eine oder andere Mal runtergeschaltet werden, um den Mazda3 bei Laune zu halten. Das liegt auch an dem nicht eben üppigen Drehmoment von 224 Newtonmetern, die erst bei 3.000 Umdrehungen anliegen. Der normale Alltag spielt sich meist darunter ab.

Hoch anzurechnen ist den Entwicklern allerdings, dass sie den besagten SPCCI-Modus bis nahezu 4.500 U/min halten können und damit praktisch die gesamte Bandbreite abdecken. Erst darüber, also wenn das Gaspedal voll durchgetreten wird, wechselt der Motor in den konventionellen Verbrennungsmodus. Das kommt aber äußerst selten vor.

Der Bordcomputer wies nach Ende der Testfahrt einen Verbrauch von 5,9 l/100 km aus. Nicht schlecht in Anbetracht von Leistung und Fahrzeuggewicht. Zwar liegt der Durst rund 1,5 Liter höher als Mazda nach dem neuen WLTP-Zyklus verspricht, aber wir haben den Wagen auch recht sportlich rangenommen, zumal der Mazda3 insgesamt ein gut abgestimmtes Auto ist, das sich klasse fahren lässt und auf kurvenreichen Landstraßen eine Menge Spaß macht.

Auch andere Hersteller wie zum Beispiel Mercedes und Volkswagen haben sich einst an dem Zwitter-Brennverfahren versucht, sind aber über ein Versuchsstadium nicht hinausgekommen. Mazda dürfte dieses Alleinstellungsmerkmal damit wohl noch ein paar Jahre für sich behalten. 30 bis 40 Prozent der Mazda3-Kunden, so hofft man, werden sich für den Skyactiv-X-Motor entscheiden. Sie müssen dafür mit 26.790 Euro genau 3.500 Euro mehr bezahlen als für den fast 60 PS schwächeren G-Motor. Wer nochmals 500 Euro drauflegt, erhält den sparsamen Mix-Motor auch in der Stufenheckversion „Fastback“.

Die Stärke des Diesels

0 2019-10-10 302

Der Diesel ist sparsam, je nach Ausführung unglaublich potent und hinreichend kultiviert. Grund genug, einmal auf drei konzeptionell verschiedene Reichweitenprofis aus Deutschland, Italien und Tschechien zu schauen, die mit mehr als 200 PS auch noch bärenstark sind. Die Rede ist von Opel Insignia ST 2,0 BiTurbodiesel, Alfa Romeo Giulia 2,2 Diesel und Skoda Kodiaq RS.

Voll auf Strom

0 2019-10-07 270

Anfang nächsten Jahres erscheint die elektrische Version des neuen Peugeot 208. Das Schwestermodell des ebenfalls batterie-getriebenen Opel Corsa e soll mit 340 Kilometern Reichweite alltagstauglich sein.

Zahlenspiel

0 2019-10-07 275

Zwar verbinden viele die Marke Porsche mit Sportwagen wie dem 911er, doch mittlerweile verkaufen die Zuffenhausener den weitaus größten Teil ihrer Fahrzeuge als SUV (Macan, Cayenne) oder in der Luxuslimousinen-Klasse. Und hier offerieren die Schwaben neben dem S-Klasse-Konkurrenten Panamera mit dem Sport Turismo seit zwei Jahren eine Art Kombi-Variante, die man durchaus auch Shooting Brake nennen könnte.

Ford elektrifiziert Nutzfahrzeugpalette

0 2019-09-27 424

Seit den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist der Begriff Transit unverrückbar mit Ford verbunden, mittlerweile bringt schon die siebte Generation des Transport-Klassikers Passagiere und Ladung von A nach B. Der hat Ford jetzt ein dezentes Facelift spendiert, außerdem gibt es überarbeitete Motoren und auch die Elektrifizierung hält Einzug. Im großen, sogenannten Zwei-Tonnen-Transit (ab 28.450 Euro netto) allerdings erstmal nur in Form eines 48-Volt-Hybrid-Systems, die etwas kleinere, vor einigen Jahren in Transit und Tourneo Custom umbenannte Version mit nur einer Tonne Nutzlast fährt dagegen auch als Plug-in-Hybrid vor.

Kompakte Hochleistungs-SUV

0 2019-09-27 443

Wer ein waberförmiges Grill-Gitter an einem Kompakt-SUV im Rückspiegel entdeckt, sollte diesen kompakten Allradler in keinem Fall unterschätzen. Denn hier kommt entweder die neueste Generation des Audi RS Q3 mit 400 PS angebraust oder die ebenso stark motorisierte Coupé-Version Sportback. Äußerlich verfügen beide über einen Single-Frame ohne Chromrahmen und diesen markanten Schlitz zwischen Grill und Haube, der an die alten Rallye-Quattro-Zeiten erinnern soll. Und exklusiv für die RS-Version wurden die boomerangförmigen seitlichen Blades konstruiert. Wer sportlich ist, soll auch sportlich aussehen.

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