SUCHE
Beta
News
Magazin
Flottenmanagement
Messe
Flotte! Der Branchnetreff
die nächste
"Flotte! Der Branchentreff" 2020

Elektrisches Pferd

0 2019-11-18 886

Ford präsentierte am vergangenen Wochenende erstmals sein neues Elektro-SUV Mustang Mach-E. Das Fahrzeug wird im nächsten Jahr zu den Händlern in Deutschland rollen. Das Einstiegsmodell kostet unter 50.000 Euro.

Dass ein Elektro-SUV von Ford das Wildpferd im Grill trägt war anfangs keineswegs beabsichtigt. Erst mit fortlaufender Entwicklung erzeugte das ganze Projekt so viel Begeisterung im Team, dass ein passender Name hermusste. „Wir wollten dem Auto ein hohes Maß an Emotionalität mit auf den Weg geben“, sagt Ron Heiser, der Chef-Ingenieur des Mach-E.

Doch selbst mit einigen Mustang-typischen Design-Anleihen wie die drei geteilten Rückleuchten, das „schnelle“ Fastback-Heck oder die muskulös ausgestellten hinteren Kotflügel, einen „Wow“-Effekt erzielt der Mach-E nicht. Ford legte sich in der Optik auf ein Crossover-Mainstream-Design fest. Damit soll eine möglichst große Kundengruppe angesprochen werden, weltweit. Allerdings sticht Ford mit dieser Karosseriewahl nicht aus der Masse heraus, erst recht nicht in Bezug zu einem Tesla Model Y oder einem Audi Q4 e-tron. Beide Modelle sind 2021 ebenfalls auf dem Markt.

Der Mach-E ist das erste Elektroauto von Ford, das komplett als solches konzipiert wurde. Mit einer Länge von 4,71 Meter entspricht er in der Größe einem Jaguar I-Pace. Wie üblich füllt die gesamte Bodengruppe die Batterie aus. Die Basisversion verfügt über eine Kapazität von 75 kWh. Das soll eine Reichweite von 450 Kilometern ermöglichen. Auf stolze 600 Kilometer kann sich der zukünftige Mach-E-Fahrer einstellen, wählt er den größeren Akku mit 99 kWh.

Heckangetrieben hat der Mach-E 190 oder 210 kW (258/285 PS). Bei Allrad kommt ein vorderer E-Motor mit 50 kW/68 PS hinzu. Die Systemleistung beträgt dann 248 kW/338 PS. Anfang 2021 will Ford noch eine Powerversion mit 342 kW/465 PS und 830 Newtonmeter Drehmoment hinterherschicken, den Mustang Mach-E GT. Er soll in weniger als fünf Sekunden von null auf Tempo 100 sprinten. Das ist Porsche-Niveau.

Einen Vorgeschmack auf die Fahrleistungen des elektrischen Wildpferds bekamen wir unter anderem auf einem abgesperrten Flugplatz in Los Angeles. Zwar handelte es sich hier noch um Prototypen im Tarnkleid, doch technisch unterscheiden sich diese nicht mehr von den Serienversionen, die ab nächsten Sommer vom Band laufen werden.

Wie alle Elektroautos beschleunigt der Mach-E linear, druckvoll und geschmeidig. Und auch ohne das Lenkrad in den Händen zu halten, spürt man gut die recht straffe Fahrwerksauslegung. Zwar schlagen Bodenunebenheiten bisweilen etwas unsanft durch, dafür aber nimmt der SUV-Stromer einen Slalom-Parcours umso souveräner unter die Räder. Und wer den Fahrmodus-Schalter auf „Sport“ stellt, bekommt sogar leichte Gänsehaut. Das künstliche Geräusch täuscht tatsächlich einen sonoren aber dezenten Achtzylinder-Sound vor – authentisch komponiert, wie Ford betont.

Um überhaupt in den Mach-E einsteigen zu können, bedarf es eines neuen Rituals. Die üblichen Türgriffe fehlen. Stattdessen gibt es kleine runde Sensor-Buttons. Fingertipp genügt, und die Türen springen etwa zehn Zentimeter auf, weit genug, um dann hinter den Falz zu greifen und die Tür ganz aufzuziehen. Ford behauptet, sogar Kinder kämen damit bestens zu recht. Hoffentlich auch die Rettungsdienste.

Das Cockpit zeigt unmissverständlich, wo die Designer aus Dearborn stibitzt haben: bei Tesla. Auch im Mach-E dominiert ein riesiger Bildschirm (39 cm Diagonale) in der Mitte des Armaturenbretts den ansonsten sehr reduziert gehaltenen Innenraum. Wer mit einem Smartphone zurechtkommt, für den stellt auch die Menüführung im elektrischen Mustang kein Problem dar. Einzigartig: Trotz totaler Digitalisierung und Touch-Bedienung gibt es als kleines Gimmick ein reales Rändelrad zur Lautstärkenregelung. Es sitzt unmittelbar auf der Glasoberfläche des Displays. Wie so etwas funktioniert, wissen wohl nur die Entwickler.

Der Mustang Mach-E wird in der Einstiegsversion 46.900 Euro kosten und liegt damit auf dem Niveau eines Tesla Model 3. Nach Deutschland sollen die ersten Fahrzeuge Ende nächsten Jahres kommen.

Sportliche Eleganz

0 2019-12-09 80

Nach der kürzlich erschienen Neuauflage des GLE folgt bereits die Coupé-Version des großen SUV von Mercedes-Benz. Dabei steht vor allem Sportlichkeit auf dem Programm.

Mehr Sport

0 2019-12-05 151

Mit einer komplett überarbeiteten Frontpartie, extrem schmalen LED-Scheinwerfern und größerem Kühlergrill wartet ab sofort der überarbeitete F-Type auf. Optisch wirkt der als Coupé und Cabrio erhältliche Jaguar nach seiner Kur damit purer und auch harmonischer. Schließlich muss er sich in der Reihe großer Ahnen wie C-Type, D-Type und E-Type bewähren. Neu im Cockpit ist ein 12,3 Zoll großer Bildschirm. Zum bekannten V8-Kompressor des Topmodells F-Type R kommt ein neuer Achtzylinder mit 331 kW/450 PS. Ebenfalls Premiere feiert der aufgeladene 2,0-Liter-Vierzylinder mit 221 kW/300 PS. Abgerundet wird der überarbeitete Sportwagen durch allerlei technische Verbesserungen. Die Preise starten bei 64.200 Euro und gehen bis 132.100 Euro für die R-Version in der Cabrioausführung.

Automatik

0 2019-12-05 74

Ein Klassiker unter den Transportern ist der Fiat Ducato, jetzt erhält das Nutzfahrzeug auch ein Automatikgetriebe.

Durch und durch öko

0 2019-12-05 145

Im Oktober feierte der kompakte Crossover seine Premiere auf der Automesse in Tokyo, jetzt durften erstmals die Innenraum-Materialien befühlt und ein Prototyp bewegt werden und auf dem Genfer Autosalon im kommendem März will Mazda schließlich die Preise bekannt geben und den offiziellen Verkauf starten; bis dahin kann man sich gegen 1.000 Euro Gebühr lediglich ein Vorkaufsrecht für die 33.990 Euro teure First-Edition sichern. Ausgeliefert werden sollen die ersten MX-30 schließlich im Spätsommer 2020, gut ein Jahr nach dem Messedebüt.

Wie war das nochmal?!

0 2019-12-01 304

In weniger als 100 Tagen öffnet die erste große Flottenmesse des Jahres zum fünften Mal ihre Tore. Am Besten gleich schon anmelden und den 18. + 19. März 2020 vormerken für „Flotte! Der Branchentreff“.

TOP RSS Meldungen
GDPR Flotte.de

Flotte Medien möchte Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies, um die Seite für Sie zu verbessern und nutzerrelevant zu gestalten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie hier.

Einverstanden