Versicherung in der Beweispflicht
01.06.2016

Vollkasko-Versicherung abgeschlossen und gleich im Anschluss einen Unfall gebaut - klingt nach Glück im Unglück. Aber die Leistung der Assekuranz ist an das Vorliegen einer Bedingung geknüpft.

Vollkasko-Versicherungsschutz gilt in der Regel erst dann, wenn die erste Prämie bezahlt ist. Ist in der Zwischenzeit ein Unfall passiert, kann sich ein Versuch lohnen, die Versicherung mit rechtlichen Schritten in die Pflicht zu nehmen.

In dem Fall hatte der Autofahrer die Vollkasko-Versicherung gerade erst abgeschlossen und die erste Prämie noch nicht einmal bezahlt, als er in einen Unfall verwickelt wurde. Die Assekuranz verweigerte daraufhin die Zahlung. Doch der Autofahrer behauptete, keine Rechnung erhalten zu haben, die er hätte zahlen können.

Er verlangte die Begleichung des Schadens zu Recht, wie das Oberlandesgericht Stuttgart entschied. Denn die Beweispflicht, ob tatsächlich eine Rechnung verschickt wurde, liege beim Versicherer, zitiert die Arag-Rechtschutzversicherung aus dem Urteil. Hier konnte er es nicht beweisen. (Az.: 7 U 78/15)


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