Kooperation mit Uber
13.11.2017

Carsharing boomt. Allein in Deutschland gibt es aktuell über 150 Anbieter mit 1,7 Mio registrierten Usern, Tendenz steigend. Ständig erweitern die Anbieter ihre Fahrzeugflotten, um die Nachfrage decken zu können und vergrößern die Geschäftsgebiete, so dass die Kunden auch Ziele außerhalb der Innenstädte erreichen können. Trotz dieser ungebremsten Expansion ergibt sich in der Praxis immer wieder das Problem, dass die User kein passendes Fahrzeug in ihrer Umgebung finden können. Morgens in der Rushhour suchen die Berufspendler ein Auto, das sie aus den Außenbezirken in die Innenstadt zum Arbeiten bringt, abends finden sich in vielen Wohngebieten keine E-Scooter mehr, weil die jungen Leute damit in die Ausgeh-Viertel der Stadt gefahren sind und wenn es Sonntagnachmittags regnet, ist es in manchen Gegenden schwieriger, ein Carsharing Fahrzeug zu finden, als in New York ein Taxi.

 

Das Berliner Startup Free2Move hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, seinen Nutzern immer die optimale Lösung für die urbane Mobilität zu bieten. Free2Move ist die größte Carsharing Plattform in Deutschland und den USA und bündelt aktuell in 21 Städten und Ballungsräumen in mittlerweile sieben Ländern die Angebote der wichtigsten Carsharing Anbieter. Dank der finanziellen Unterstützung der PSA-Gruppe ist das Berliner Unternehmen voll auf Expansionskurs und bindet im Wochenrhythmus neue Anbieter in die App ein. In der Free2Move App können die User die Fahrzeuge aller Anbieter auf der Plattform bequem vergleichen, Fahrten planen und genau das passende Fahrzeug mieten.

Doch auch Free2Move User stehen vor dem Dilemma, zu Stoßzeiten kein passendes Fahrzeug finden zu können. Durch den Zugriff auf mehrere Anbieter ist das Risiko zwar deutlich geringer, aber ganz ausgeschlossen ist es nicht. Nun geht das Unternehmen den konsequenten nächsten Schritt und addiert einen weiteren wichtigen Baustein zu seinem Werkzeugkasten: RideSharing in Kooperation mit dem Vermittlungsdienst Uber. Immer wenn der User kein passendes Carsharing Fahrzeug in seiner Umgebung finden kann, bekommt er einen Button auf der Oberfläche angezeigt, mit dem er ein von Uber vermitteltes Fahrzeug rufen kann. Das bringt ihn in gewohnter Uber-Qualität an seinen Zielort.

„Wir wollen den Usern eine Mobilitätsgarantie geben, die zum urbanen Leben im 21. Jahrhundert passt“, sagt Andreas Sujata, Wachstumsmanager von Free2Move. „Die Städte platzen aus allen Nähten und wachsen ungebremst. Die Politik hängt leider oft noch in den in den Mobilitätslösungen des 20. Jahrhunderts fest. Durch die Kooperation mit Uber bekommt die Free2Move App ein neues wichtiges Feature, um den vollen Mobilitätsanspruch unserer User zu erfüllen. Mit der Möglichkeit, Ridesharing zu nutzen, wird unsere Carsharing App für unsere User enorm bereichert. Wir suchen ständig nach neuen nützlichen Kooperationen und freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Uber. Ich freue mich persönlich, dass wir diesen Service nach langem Bitten unserer User nun implementiert haben“, so Sujata weiter. „Mit Free2Move und Uber bündeln zwei Innovationsführer im Bereich der Mobilität der Zukunft ihre Kräfte“, sagt Christoph Weigler, General Manager von Uber in Deutschland. „Für alle Fahrgäste, die verlässlich, günstig und sicher an ihr Ziel gelangen wollen, ist das eine sehr gute Nachricht.“

Die Partnerschaft mit Uber startet zunächst in Berlin und München. Sofern die Tests erfolgreich verlaufen, soll das Angebot auf weitere Städte in Europa und den USA erweitert werden.


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