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EUROPA SERVICE übernimmt Mehrheit an STAR CAR

0 2018-12-07 212

Die EUROPA SERVICE Holding AG übernimmt die Mehrheit an der STAR CAR GmbH. Die geschäftsführenden Gesellschafter der STARCAR, Maik Grabow und Tobias Höpfner, erhalten im Gegenzug Aktienpakete an der EUROPA SERVICE Holding AG und bleiben weiterhin in der Geschäftsführung. Damit widersetzen sich die beiden letzten, großen mittelständischen deutschen Autovermieter dem Trend der Marktkonzentration.

Marktkonzentration verhindern

Der Vorstandsvorsitzende der EUROPA SERVICE, Jens E. Hilgerloh, erklärt: „So verhindern wir zum einen eine weitere Marktkonzentration der Big Five (Sixt, Europcar, Enterprise, Hertz, Avis) zu Gunsten fairer Mietpreise bei dennoch gutem Service. Zum anderen wollen wir die Vielzahl an leistungsbereiten und flexiblen, regionalen Autovermietern unter einer starken Marke vereinen. Tobias Höpfner, geschäftsführender Gesellschafter der STARCAR, sagt: „Mit der Vereinigung bündeln wir die Kernkompetenzen von EUROPA SERVICE als Einkaufsorganisation und Mobilitätsanbieter im B2B-Geschäft und die Kernkompetenzen von STARCAR als Autovermieter im Privat- und Firmenkundengeschäft mit starker Endkundenmarke.“  Maik Grabow, ebenfalls geschäftsführender Gesellschafter von STARCAR, weiter: „Für die kleinen und mittelständischen Lizenznehmer der EUROPA SERVICE werden wir als Dachorganisation durch unseren Zusammenschluss ganz neue Möglichkeiten entwickeln, um sie in ihrem Geschäft beispielsweise als Lizenznehmer der Marke STARCAR zu unterstützen. Das war uns bei dem Vorhaben besonders wichtig!“

Der Zusammenschluss in Zahlen

Durch den Zusammenschluss kommen beide Unternehmen auf insgesamt rund 1.330 Mitarbeiter (inklusive Teilzeitbeschäftigte), einer Bilanzsumme von fast 200 Millionen Euro und über 15.000 Fahrzeuge, die jährlich für den deutschen Markt eingekauft werden. EUROPA SERVICE alleine hat bisher circa 9.000 Pkw und Lkw in 2018 für über 300 mittelständische Autovermieter in Deutschland eingekauft. Europaweit waren es rund 23.000 Fahrzeuge für 1.400 Vermietstationen. STARCAR wiederum ist eine Firmen- und Endkundenmarke und wurde mehrfach für ihren Service im Privat- und Firmenkundengeschäft ausgezeichnet. Das Stationsnetz umfasst deutschlandweit bislang 32 Filialen.

Kleine und mittelständische Vermieter sollen vom Zusammenschluss profitieren

Nachdem in 2017 auch die CARO Autovermietung von Enterprise gekauft wurde, schien das endgültige Oligopol im Fahrzeugvermietungsgeschäft nur eine Frage der Zeit zu sein. Zudem haben neue Mobilitätskonzepte, Start-ups und innovative digitale Technologien den Druck auf die kleineren Autovermieter erhöht. Der Zusammenschluss der beiden Gesellschaften soll dem nun entgegenwirken.

Digitale Innovationen voranbringen

„Die technologischen Entwicklungen in unserer Branche sind rasant. Gemeinsam mit EUROPA SERVICE können wir in diesen Bereichen angreifen und zusammen nachhaltige digitale Strategien entwickeln und zügig auf die Straße bringen“, stellt Maik Grabow, einer der beiden Geschäftsführer von STARCAR fest. Jens E. Hilgerloh von EUROPA SERVICE ergänzt: „Wir sind beispielsweise vor Kurzem als strategischer Investor in das Start-up UZE Mobility eingestiegen. Das Spin-off der RWTH Aachen nutzt unter anderem die in Städten anfallenden Fahrzeugdaten, um neue datenbasierte Geschäftsmodelle in den Bereichen Geomarketing, Versicherungen, Handel oder Wartung öffentlicher Infrastruktur zu entwickeln.“

Duett aus Einkauf und Vermietungsgeschäft

„Unsere jahrelang verbundenen Unternehmen können jetzt durch die Synergien aus Bündelungseffekten im Einkauf, dem Vermietungsgeschäft, der Infrastruktur, den Services und vielen anderen Bereichen neue Renditepotenziale heben, weiter wachsen und neue Jobs schaffen,“ sagt Tobias Höpfner, Geschäftsführer von STARCAR.

Wie sich die Akquisition für beide Unternehmen konkret ausgestaltet, wird in den kommenden Wochen sorgfältig ausgearbeitet und mit hanseatischer Ruhe umgesetzt. Die starke Belegschaft wird von beiden Unternehmen als ihr Erfolgsschlüssel benannt, daher sollen die Mitarbeiter durch ein schrittweises Vorgehen auf dem neuen Weg mitgenommen werden.

Innovationspartnerschaft

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Ladungssicherung bei Leadec

0 2018-11-27 80

Ende Oktober wurden drei Volkswagen T6 Kastenwagen vom Einrichtungsspezialisten bott an Leadec übergeben, dem führenden Anbieter technischer Dienstleistungen in der Automotive- und Fertigungsindustrie. Die drei Fahrzeuge wurden für einen Großauftrag im Bereich Tür-/Torservice sowie Kältetechnik neu angeschafft und hinsichtlich Ladungssicherung sowie den Anforderungen an einen mobilen Arbeitsplatz optimiert.

Führerscheinkontrolle leicht gemacht

0 2018-12-07 43

Mobilitätsbudget

0 2018-11-30 69

Viele Arbeitgeber stehen vor der Überarbeitung ihrer Dienstwagenordnung um Umweltziele einzuhalten. Mit einem von Dataforce gemeldeten Anteil von 4,4 Prozent bei den Neuzulassungen im Relevanten Flottenmarkt sind Stromer aber lange noch nicht erste Wahl. Die Crux: Die vergleichsweise günstigen E-Autos der unteren Mittelklasse schöpfen das Budget für (Diesel)-Dienstwagen in der Oberklasse nicht aus. Die aber stellen bei einem Anteil von rund 70 Prozent das Gros der Diesel-Flotte. Downsizing kommt aber für die Mehrheit der Dienstwagenberechtigten in diesem Segment bisher nicht in Frage. Es sei denn, es gibt ein Mobilitätsbudget dazu.

Gesprächbereit

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Der Nürnberger Mobilitätsdienstleister Choice möchte das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ GmbH) ganz oder in Teilen fortführen. Choice Geschäftsführer Jürgen Lobach (Bild) kündigte Gespräche mit der Deutschen Bahn, Hauptgesellschafterin des InnoZ, noch in den nächsten Tagen an.

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