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Fahrspaß an erster Stelle

0 2018-04-19 673

Der neue Swift Sport von Suzuki bietet mit einem Turbolader ein besonderes Schmankerl. Ab Mitte Juni ist die dritte Generation des japanischen Kleinstsportwagens beim Händler erhältlich.

Es gibt sie noch, die kleinen wuseligen Autos, die eher auf Fahrspaß als auf Infotainment und Assistenz setzen. Der neue Suzuki Swift Sport ist so ein Kandidat. Ohne Fahrer und Tankinhalt drücken die Japaner das Gewicht des 3,89 Meter langen Fünftürers auf beeindruckende 970 Kilogramm – 80 weniger als bisher. Und das kommt dem sympathisch dreinblickenden Swift vor allem auf kurvigem Geläuf zugute. Zwar überrascht das für den „Sport“ von Grund auf neu entwickelte Sportfahrwerk mit einer starken Wankneigung, gerade dieses Verhalten macht den Japaner aber sehr berechenbar am Kurveneingang und man kann den knallgelben Floh sehr erfrischend ohne Scheu in die Kurve werfen. Positiv fällt dabei das recht lose Heck auf, das dem Swift eine schöne Dynamik in schnellen Lastwechseln und Kurvenfolgen beschert. Nur das lediglich teilweise deaktivierbare ESP regelt in der Grundeinstellung viel zu früh für einen echten Heckschwenk. Drückt man den ESP-Knopf, lässt das System die Zügel etwas länger und echtem Fahrspaß steht nichts mehr im Wege.

Auch die anderen hierfür verantwortlichen Parameter hat Suzuki gut ausgewählt und aufeinander abgestimmt. Als Triebwerk kommt der unter anderem aus dem Vitara S bekannte „Boosterjet“-Motor mit 1,4 Liter Hubraum und – erstmals im Swift Sport – einer Turboaufladung zum Einsatz (Normverbrauch 5,6 Liter). Das Motörchen drückt 103 kW/140 PS (vorher 100 kW/136 PS) und 230 Newtonmeter über ein manuelles Sechsgang-Getriebe auf die Vorderräder, die zwar mit der linear einsetzenden Kraftentfaltung keineswegs überfordert sind, ein mechanisches Sperrdifferenzial wäre trotzdem wünschenswert. Vor allem aus engen Kehren heraus schiebt der Swift doch schon recht stark in Richtung Kurvenausgang. Das knackige Getriebe ist nicht mit ultrakurzen Schaltwegen mancher teurerer Hothatches wie dem Honda Civic Type R gesegnet, die einzelnen Gänge durchzurühren macht trotzdem eine Menge Spaß.

Generell ist der Swift ein Auto, das den Fahrer dazu animiert, immer noch eine Schippe draufzulegen. Dabei helfen vor allem das berechenbare Fahrwerks-Verhalten und der für heutige Verhältnisse nominell „schwache“ Motor. Doch auch hier gilt nach wie vor der alte Leitsatz „Es macht mehr Spaß, ein langsames Auto schnell zu fahren, als ein schnelles Auto langsam“. Man muss den „Sport“ ausquetschen, ihn mit Pedaltänzen zu Karosseriebewegungen animieren und das griffige Lenkrad ordentlich rotieren lassen, um das letzte Quäntchen Performance aus dem Japaner zu kitzeln. Und genau das macht den Reiz des Swift Sport seit jeher aus. Auch, wenn ein präsenterer Auspuffsound noch deutlich zur Emotionalität beitragen würde.

Abseits von Leistungsdaten und Fahrverhalten ist der Suzuki ein zweischneidiges Schwert: Das Exterieurdesign mit den vielen Details in Carbonoptik, den schicken 17-Zöllern und dem aus dem Rallyesport entliehenen „Champion Yellow“ ist ein echter Hingucker und genau der freche Auftritt, den man für die anvisierte Zielgruppe junger Single-Männer bis 35 bei Suzuki braucht. Doch hoffentlich sind die in der Lage, beim Innenraum ein paar Abstriche zu machen. Materialauswahl und Gestaltung von Knöpfen und Schaltern wirken eher wie 1998 als 2018 und das viele Hartplastik lässt sich auch mit den vereinzelt gesetzten roten Akzenten nicht wirklich kaschieren. Gelungen ist hingegen die Sitzposition in den manuell verstellbaren Halbschalen, die gerade im Schulter- und Beckenbereich einen hervorragenden Seitenhalt bieten. Die Sitzhöhe könnte etwas niedriger ausfallen, passt im Großen und Ganzen aber zum Oldschool-Hothatch-Auftritt des neuen Swift Sport.

Auch ein Infotainment-System ist im Grundpreis von 21.400 Euro (Aufpreis kostet nur der Metalliclack für 500 Euro) enthalten. Neben den grundlegenden Funktionen wie der Onboard-Navigation lassen sich auch Smartphones mit IOS- oder Android-Betriebssystemen mit dem Swift Sport koppeln.  Auf der Haben-Seite im Bereich moderner Technologien stehen außerdem ein Spurhalteassistent mit Lenkeingriffen sowie ein Abstandsregeltempomat bis 160 km/h. Für Rennstrecken-Fans gibt es außerdem ein Infodisplay in der Tachoeinheit, das unter anderem mit einer Öltemperatur-Anzeige aufwartet.

Wer nun Lust auf die dritte Generation des Swift Sport bekommen hat, sollte sich schon mal den 23. Juni championgelb im Kalender anstreichen: Dann rollt der kleine Brüllwürfel deutschlandweit zu den Händlern.

Suzuki Swift Sport – Technische Daten
Fünftüriger, fünfsitziger Kleinwagen, Länge: 3,89 Meter, Breite: 1,74 Meter, Höhe: 1,50 Meter. Radstand: 2,45 Meter, Kofferraumvolumen: 265 Liter

1,4-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner, 103 kW/140 PS bei 5.500 U/min, maximales Drehmoment: 230 Nm bei 2.500 – 3.500 U/min, Sechsgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Vmax: 210 km/h, 0-100 km/h: 8,1 s, Durchschnittsverbrauch: 5,6 l/100 km, CO2-Ausstoß: 125 g/km, Abgasnorm: Euro 6, Preis: ab 21.400 Euro

Kurzcharakteristik:
Warum: erfrischend simpler Fahrspaß, coole Optik
Warum nicht: billige Materialien im Innenraum, etwas schwach
Was sonst: Seat Ibiza, Opel Corsa GSi, einen guten gebrauchten Vorgänger

Sondermodelle IQ-Drive

0 2019-01-14 43

VW legt eine neue Sondermodell-Familie namens IQ-Drive auf. Neben vielen Extras gibt es Preisvorteile. Die Baureihen Up, Polo, Golf, Tiguan, T-Roc, Touran und Sharan warten dabei unter anderem mit speziell designten Sitzbezügen und Leichtmetallrädern sowie abgedunkelte Seiten- und Heckscheiben auf.

Erstmals in Europa

0 2019-01-14 43

Lexus will mit dem komfortablen ES bei der Business-Kundschaft durchstarten. Der ES wird nur als Hybrid angeboten, der Einstiegspreis liegt bei 48.200 Euro. Erhältlich ist die siebte Generation des Modells ab Mitte Januar.

Hybrid-RAV4 bald beim Händler

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Ende Januar kommt die Hybrid-Variante des Toyota RAV4 auf den Markt. Ab 33.000 Euro ist sie dann erhältlich. Die Japaner verzichten ausdrücklich auf einen Dieselmotor beim Kompakt-SUV.

Ab sofort bestellbar

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Der neu aufgelegte Mazda3 kommt am 22. März in den Handel. Der Einstiegspreis liegt bei rund 23.000 Euro, die Japaner starten dabei mit der fünftürigen Steilheckversion. Einstiegsmotor ist der 90 kW/122 PS starke Zweiliter-Benziner Skyactiv G mit Mildhybridsystem und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe. Als Alternative ist ein 1,8-Liter-Dieselmotor mit 85 kW/116 PS ab 25.300 Euro erhältlich.

EQC macht den Anfang

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Mercedes-Benz startet seine Elektrooffensive und will mit seiner Submarke EQ in den nächsten vier Jahren sieben Elektromodelle auf die Straße bringen. Das Investitionsvolumen beläuft sich dabei auf beachtliche zehn Milliarden Euro. Mit dem EQC kommt im Sommer das erste der sieben Modelle zu den Händlern.

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