SUCHE
Beta
News
Magazin
Flottenmanagement
Messe
Flotte! Der Branchnetreff
die nächste
"Flotte! Der Branchentreff" 2019

Kombi-Nation

0 2019-02-08 568

Deutschland kann getrost als Kombi-Nation bezeichnet werden. Doch auch hier hat der SUV-Boom seine spuren hinterlassen. Dem möchte Kia nun etwas entgegensetzen.

Kernkompetenz eines Kombis ist sein Platzangebot. Der große Koffer hinter dem Passagierabteil steht allerdings häufig im Zielkonflikt mit einer attraktiven Silhouette. Auch der Optima setzt nicht kompromisslos auf maximalen umbauten Raum, findet aber einen guten Kompromiss aus Optik und Nutzwert. Knapp 1.700 Liter reichen für den Familienurlaub genauso wie für die Musterkofferkollektion des Dienstreisenden. Auch in der B-Note schneidet der Kia gut ab, bietet mit einer Vielzahl an Befestigungsmöglichkeiten, einer Fernentriegelung der Rücksitzlehnen und einem Kleinkram-Fach unter dem Kofferraumboden, das auch das Gepäckraumrollo aufnimmt, genug Möglichkeiten, den üppigen Raum auch bequem zu nutzen. Dabei hat er gängigen SUV-Modellen eine niedrige Ladekante voraus, die beim Einladen den Rücken schont.

Auch die Passagiere sitzen luftig, hinten finden selbst Großgewachsene bequem Platz. Sie sitzen allerdings relativ tief, was das Aussteigen schwierig machen kann. Zudem stören ein Kardantunnel sowie die nach hinten ausladende Konsole der Fahrer-Armlehne den Passagier auf dem Mittelplatz. Die Einrichtung des Innenraums weiß dabei durchaus zu gefallen, allerdings wirkt das Bedienkonzept mit seiner Unzahl an Knöpfchen und Schaltern schon wenige Jahre nach seiner Einführung leicht überholt. Vor allem die Tasten rund um den Gangwählhebel und auf dem Lenkrad sind unübersichtlich platziert. Dafür wirken Materialauswahl und Verarbeitung voll auf der Höhe – der Innenraum strömt Qualität und Haltbarkeit aus.

Beim Antrieb setzt Kia weitgehend auf Hausmannskost – vom ebenso spurt- wie verbrauchsstarken Benziner-Topmodell Optima GT mit 175 kW/238 PS abgesehen. Beim Diesel indes endet das Leistungsband bereits bei 100 kW/136 PS. Ein Wert, der den gehobenen Dienstwagen-Fahrer wohl kaum vom Hocker reißt, im Alltag aber vollkommen ausreicht. Die leichte Anfahrschwäche des 1,6-Liter-Vierzylinders kann zwar auch das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe nicht überdecken, einmal in Fahrt erlaubt er aber flottes Mitschwimmen auf der Autobahn und ansatzloses Überholen. Gerade noch in Ordnung ist der Verbrauch: Rund sechs Liter genehmigt sich der Kombi im Schnitt, bei Autobahntempo auch mal über sieben. Weil der Serien-Tank üppige 70 Liter fasst, sind jedoch fast 1.200 Kilometer Fahrt ohne Tankstopp drin. Das passt gut, denn lange Strecken fährt man dank der ordentlichen Sitze und des ausgewogen-komfortablen Fahrwerks gerne mit dem Optima. Zum vollen Reisevergnügen fehlt nur noch eine wirkungsvollere Geräuschminimierung an der Karosserie.

Das stimmige Pakete aus Langstreckenkomfort, Platzangebot und souveränem Antrieb wird von einer umfangreichen Ausstattung ergänzt. Schon das Basismodell (Benziner mit 120 kW/163 PS, ab 26.500 Euro) kommt mit Tempomat, Navigation, Klimaautomatik und Rückfahrkamera daher – fast alles was man auf der Dienstwagentour oder beim Familienausflug braucht. Den Diesel gibt es in gleicher Ausstattung ab 28.800 Euro, wer die Automatikvariante will, muss aber eine höhere Trim-Linie wählen und mindestens 32.990 Euro zahlen. Immer extra kommt zudem ein Großteil der verfügbaren Assistenzsysteme – auch in den höheren Ausstattungslinien sind nur wenige der Helfer Serie. Immerhin ist die Aufpreispolitik einigermaßen fair. Im Vergleich mit seinen stärksten Konkurrenten VW Passat Variant, Peugeot 508 SW und Opel Insignia Sports Tourer ist der Optima Sportswagon damit zwar kein Schnäppchen, aber nicht nur angesichts von sieben Jahren Garantie eine bedenkenswerte Alternative.

Neu aufgelegt

0 2019-02-15 20

Zuletzt war der Toyota Corolla unter dem Namen Auris unterwegs. Der Bestseller kommt jetzt neu auf den Markt und tritt wieder überall als Corolla auf. Beim Antrieb vertrauen die Japaner auf die bewährte Hybrid-Technik, daneben gibt es gefälliges Design und ordentliche Qualität. Bei den deutschen Händlern gibt die zwölfte Generation des weltweit meistverkauften Autos Anfang April ihren Einstand. Der klassische fünftürige Kompakte startet bei 20.990 Euro.

Sauber unterwegs!

0 2019-02-15 26

Nachdem der Wasserstoffantrieb im Hyundai iX35 ausführlich erprobt wurde und die ersten Nutzer auch außerhalb von Behörden und Testfahrern gefunden wurden, folgt mit dem Nexo der nächste Schritt. Für 69.000 Euro liefern die Koreaner ein Crossover-Modell mit Komplettausstattung, dass den Traum vom emissionslosen Fahren schon recht realistisch erscheinen lässt.

Ausblick auf nächstes E-Modell

0 2019-02-14 131

Audi plant in den kommenden Jahren eine große E-Auto-Offensive. Auf dem Genfer Salon (7. bis 17. März) stellen die Ingolstädter jetzt die Studie Q4 E-Tron vor. Das neue Fahrzeug soll sich an ihr orientieren.

5,6 Millionen E-Fahrzeuge

0 2019-02-14 27

2018 ist der Bestand der weltweit zugelassenen Elektroautos massiv gewachsen. Laut einer Analyse des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat im vergangenen Jahr die Zahl der Stromer im Straßenverkehr um fast zwei Drittel zugelegt. 2019 dürfte das Wachstum anhalten.

Tschechischer E-Crossover

0 2019-02-14 24

Skoda zeigt auf dem Genfer Salon (7. bis 17. März) mit der Studie Vision iV den tschechischen Verwandten des VW Neo. Denn neben der Kernmarke VW sollen künftig auch die Konzernschwestern das neue Baukastensystem für Elektroautos nutzen.

TOP RSS Meldungen
GDPR Flotte.de

Flotte Medien möchte Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies, um die Seite für Sie zu verbessern und nutzerrelevant zu gestalten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie hier.

Einverstanden