SUCHE
Beta
News
Magazin
Flottenmanagement
Messe
Flotte! Der Branchnetreff
die nächste
"Flotte! Der Branchentreff" 2020

Alternativen zu Diesel und Benziner

0 2019-05-06 983

Alternativem zum klassischen Verbrennungsmotor gibt es mittlerweile viele. Eine Übersicht klärt auf über die jeweiligen Vor- und Nachteile des alternativen Antriebs.

Das Angebot an alternativen Antrieben wächst. Ob Hybrid, Brennstoffzelle oder Erdgasmotor - jedes Konzept hat seine Vor- und Nachteile. Eine Übersicht.

Hybridantrieb: Weltweit gesehen wohl die Spritspartechnik Nummer eins, in Deutschland lange Zeit im Schatten des Diesels. Nun profitiert der Doppelantrieb von der Vertrauenskrise beim Selbstzünder – und mit ihm fast nur asiatische Hersteller. Die Kombination von Benziner und E-Motor ermöglicht ähnliche Verbrauchswerte, leidet jedoch nicht unter den Schadstoffproblemen des Diesels. Mittlerweile sind Hybride in vielen Klassen – vom Kleinwagen bis zum Kompakt-SUV – zu haben und preislich in etwa auf Selbstzünder-Niveau. Zunehmende Verbreitung findet zudem eine abgespeckte Variante: der 48-Volt-Hybrid. Er arbeitet mit geringerer Spannung, ist daher günstiger und wartungsfreundlicher, bietet aber auch deutlich weniger Einsparpotenzial. Das rein elektrische Fahren auf kurzen Strecken beherrscht er ebenfalls nicht.

Plug-in-Hybridantrieb: Der an der Steckdose aufladbare Hybrid, eine Mischung aus dem konventionellen Hybrid und einem echten E-Auto ist ein Steuersparmodell – vor allem, seit die 0,5-Prozentregelung für elektrifizierte Dienstwagen gilt. Der Stromverbrauch im meist auf die ersten 50 Kilometer begrenzten E-Modus ist höher als in einem reinen E-Modell, der Benzin- oder Dieseldurst auf der folgenden Etappe ebenfalls, schon auf Grund der jeweils mitgeschleppten Alternativtechnik. Der Plug-in-Hybrid lohnt sich finanziell in erster Linie für Firmenwagennutzer, die ihre Steuerlast reduzieren wollen, oder Privatpersonen mit Zugriff auf billigen oder kostengünstigen Strom. Preislich ist der PHEV meist oberhalb des Diesels angesiedelt, dabei aber günstiger als ein vergleichbares reines E-Auto. Bei der Wartung allerdings gibt es aufgrund des weiterhin vorhandenen Verbrenners keine Kostenvorteile.

Elektroantrieb: Auf mittelfristige Sicht in Deutschland schon beim aktuellen Strommix allen Verbrennerautos in Sachen Klimabilanz überlegen. Finanziell aber nicht immer eindeutig günstiger. Die Kostenbilanz für die in der Anschaffung weiterhin sehr teuren Modelle hängt maßgeblich von den individuell erzielbaren Strompreisen ab – diese differieren je nach Anbieter und Ladeort stark. Das Angebot wächst stetig und dürfte in den kommenden Monaten geradezu explodieren. Problematisch ist aktuell aber noch die Ladeinfrastruktur – nicht nur, weil es in vielen Gegenden zu wenige (zuverlässig funktionierende) Ladesäulen gibt, sondern auch, weil Preisstruktur und Zahlungsmodalitäten unnötig kompliziert sind.

Erdgas: Das auch als CNG abgekürzte Gas verbrennt umweltfreundlicher als Benzin oder Diesel und kostet an der Tankstelle weniger. Durchsetzen konnte es sich in Deutschland in den vergangenen zwei Jahrzehnten jedoch nicht. An den Motoren, die dank Turbo längst auch Kraft und Fahrspaß liefern, und dem Neuwagenangebot, das zumindest zwischenzeitlich groß war, hat es nicht gelegen. Eher schon an dem immer noch sehr weitmaschigen Tankstellennetz, das lange Fahrten erschwert. Beliebt ist der Kraftstoff daher vor allem bei Autos, die meist in der Näher ihrer Heimattankstelle bleiben – also etwa Taxis oder Kommunalfahrzeugen. Diesen Vielfahrer fällt es auch leichter, den Aufpreis von einigen Tausend Euro gegenüber einem Benziner wieder herauszufahren.

Brennstoffzelle: Der Akku ist das größte Problem des Elektroautos – er ist schwer, teuer, ermöglicht nur geringe Reichweiten und muss ewig geladen werden. Die Brennstoffzelle bietet zumindest in den zwei letztgenannten Punkten deutliche Erleichterung. Das kleine Wasserstoffkraftwerk produziert den Strom vor Ort, tut das ohne weiteres mehrere Hundert Kilometer lang und lässt sich bei knapp werdendem Gasvorrat flott an relativ konventionellen Zapfsäulen betanken. Die Anschaffungskosten sind für Privatnutzer immer noch hoch, aber nicht auf astronomische Art und Weise. Allerdings lassen sie sich nicht über niedrige Tankosten amortisieren – Wasserstoff ist als Kraftstoff nicht günstiger als Diesel. Dafür sauberer: Bei der Verbrennung entsteht lediglich destilliertes Wasser. Die reale CO2-Bilanz hängt vom Energieeinsatz bei der Gasherstellung ab, lässt sich theoretische aber auf Null drücken. Das Modellangebot ist jedoch aktuell klein, mit dem Hyundai Nexo, dem Toyota Mirai und dem Mercedes GLC F-Cell Hybrid gibt es gerade einmal drei Modelle in Deutschland.

Hyundai Kona Elektro startet günstiger ins neue Modelljahr

0 2019-08-22 47

Hyundai schickt sein elektrisches Lifestyle-SUV Kona um 200 Euro günstiger ins neue Modelljahr 2020. Die unfangreiche Serienausstattung enthält unter anderem das Notrufsystem eCall. Ein 11 kW-Onboarder-Lader verkürzt Ladezeit.

 

Kleiner Softroader

0 2019-08-20 72

Wie schon zuvor bei den jeweiligen Konzernmodellen von VW und Seat kommt auch das kleinere SUV bei Skoda, der Kamiq, ohne Allradkompetenz. Ab dem 21. September steht er beim Händler.

Preise des Ceed-Crossovers

0 2019-08-19 176

Kia komplettiert nach Limousine, Kombi und Shooting Brake die kompakte Ceed-Baureihe mit dem Crossover Xceed. Der Fünftürer steht Ende September bei den Händlern und soll in Verbindung mit dem 88 kW/120 PS starken Dreizylinder-Turbo ab 21.390 Euro zu haben sein.

Kompakt mit viel Platz

0 2019-08-16 285

Wer ein Kompakt-SUV mit bis zu sieben Sitzen sucht, kann ab sofort auch den Mercedes-Benz GLB auf die Wunschliste setzen. Der ab Ende 2019 bei den Händlern stehende große Bruder des GLA kommt zu Preisen ab rund 37.700 Euro. Der Aufpreis zum kleineren Bruder beträgt damit rund 7.300 Euro. Insgesamt fünf Motoren stehen für den optional als Siebensitzer erhältlichen GLB zur Wahl.

TOP RSS Meldungen
GDPR Flotte.de

Flotte Medien möchte Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies, um die Seite für Sie zu verbessern und nutzerrelevant zu gestalten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie hier.

Einverstanden