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G-TEC-Modelle von ŠKODA

0 2020-03-16 691

Erdgasfahrzeuge sind eine bekannte und in vielen europäischen Ländern geschätzte Alternative für eine effiziente und umweltfreundliche individuelle Mobilität. Fahrzeuge wie der neue, im zweiten Halbjahr 2020 erhältliche ŠKODA OCTAVIA G-TEC sowie die aktuell verfügbaren G-TEC-Versionen von ŠKODA SCALA und KAMIQ ermöglichen je nach Herkunft beziehungsweise Herstellung des verwendeten Gases eine sofortige CO₂-Einsparung von circa 25 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Benziner. Mit Biomethan ist ein bis zu 90 Prozent, mit synthetischem Gas sogar ein zu 100 Prozent klimaneutraler Betrieb möglich.

Dabei sind die G-TEC-Modelle genauso alltagstauglich und Simply Clever wie jeder andere ŠKODA und bieten uneingeschränkten Komfort und Fahrspaß. Die G-TEC-Modelle von SCALA, KAMIQ und OCTAVIA bleiben in den nächsten Jahren fester Bestandteil der ŠKODA Modellpalette.

Im Vergleich zu Benzin und Diesel sind die sauberere Verbrennung und der höhere Energiegehalt zwei der wichtigsten Vorteile von Erdgas (CNG). An entsprechenden Tankstellen lässt es sich außerdem ähnlich einfach und schnell nachfüllen wie herkömmliche Kraftstoffe. Dazu wird das Netz von CNG-Tankstellen in Europa kontinuierlich ausgebaut. In Europa lag Italien Mitte 2019 mit knapp 1.300 Tankstellen vor Deutschland mit rund 900 Tankstellen. Auf Rang drei folgte die Tschechische Republik vor Schweden und den Niederlanden, alle drei Länder steuerten auf die Marke von 200 CNG-Tankstellen zu.

Größere CNG-Tanks sorgen für hohe Reichweite

Die Konzeption der neuen ŠKODA G-TEC-Versionen von SCALA, KAMIQ und der neuen OCTAVIA-Generation mit größeren CNG-Tanks ermöglicht entsprechend hohe Reichweiten und erlaubt es, auch lange Fahrten größtenteils im umweltfreundlicheren und kostengünstigen Erdgasmodus zurückzulegen. Zusätzliche 9 Liter große Benzintanks stellen außerdem sicher, dass man auch in Regionen ohne CNG-Tankstellen jederzeit mobil bleibt. ŠKODA AUTO hat bei der Entwicklung des Antriebs großen Wert darauf gelegt, dass fast ausschließlich mit Erdgas gefahren wird.

Im CNG-Betrieb sind die CO₂-Emissionen bereits bei Verwendung von natürlichem Erdgas 25 Prozent niedriger als bei einem herkömmlichen Benzinmotor. Die Beimischung von 20 Prozent Bio-CNG, wie sie derzeit etwa in Deutschland üblich ist, verbessert die CO₂-Bilanz schon um 35 bis 40 Prozent. Bei noch höheren Bio-CNG-Anteilen aus pflanzlichen Reststoffen und biologischen Abfällen lassen sich Verbesserungen um bis zu 90 Prozent erzielen, das bedeutet, man ist in diesem Fall nahezu klimaneutral unterwegs. Völlige Klimaneutralität lässt sich mit synthetischem Methan erreichen, das mit Ökostrom im Power-to-Gas-Verfahren hergestellt wird. Dieses Verfahren ist derzeit jedoch noch in der Entwicklung.

Deutliche Reduzierung der Kraftstoffkosten

Durch den höheren Energiegehalt von CNG im Vergleich zu Benzin und Diesel sowie den gleichzeitig geringeren Preis sinken zudem die Kraftstoffkosten für zurückgelegte Fahrstrecken deutlich. In Deutschland, dem größten europäischen Einzelmarkt für ŠKODA, liegt der Preisvorteil gegenüber Dieselfahrzeugen bei rund 40 Prozent, im Vergleich zu Benzinern sogar bei 50 Prozent. In Italien zum Beispiel fällt die Einsparung wegen der höheren Preise für Benzin und Diesel noch größer aus.

Der neue ŠKODA OCTAVIA G-TEC, der in der zweiten Jahreshälfte 2020 auf den Markt kommt, verfügt über einen 1,5 Liter großen Vierzylinder-TGI-Motor mit 96 kW (130 PS), der flotte Fahrleistungen ermöglicht. Seine drei CNG-Tanks haben zusammen eine Kapazität von 17,3 Kilogramm. Damit kann er im CNG-Betrieb bis zu 480 Kilometer zurücklegen. Der 1,0-Liter-TGI im SCALA G-TEC und im KAMIQ G-TEC leistet 66 kW (90 PS). Bei beiden Modellen haben die drei CNG-Tanks eine Kapazität von 13,8 Kilogramm, was beim SCALA und KAMIQ im Erdgasmodus für eine Reichweite von rund 410 Kilometern sorgt.


G-TEC-Motoren speziell für CNG-Einsatz modifiziert
Für den Betrieb mit Erdgas erhielt der 1,0 G-TEC gegenüber dem Basistriebwerk andere Ein- und Auslassnocken, einen überarbeiteten Zylinderkopf, ein neues Saugrohr sowie spezielle CNG-taugliche Einblasdüsen und besonders temperaturresistente Auslassventile. Dazu reduziert ein elektronischer Regler in zwei Stufen den Gasdruck: Zunächst wird der Druck in den Tanks per mechanischer Drosselung von 200 bar auf rund 20 bar heruntergeregelt. In einer zweiten Stufe wird er über ein Magnetventil auf den im Niederdrucksystem herrschenden absoluten Arbeitsdruck zwischen 9 und 5 bar gesenkt. Beim 1,5 G-TEC sind die Modifikationen ähnlich. Zudem ist er auf eine hohe Verdichtung von 12,5:1 ausgelegt und arbeitet im so genannten Millerzyklus, bei dem die Einlassventile im Verdichtungstakt länger geöffnet bleiben. Für einen frühen und gleichmäßigen Aufbau des Ladedrucks sorgt ein Turbolader mit variabler Turbinengeometrie. 

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