Sicherheitsrisiko Smartphone
26.09.2017

Der Telematikdienstleister TomTom Telematics hat sich kürzlich mit dem Thema Smartphones am Steuer beschäftigt. Demnach sehen es Deutsche Manager auf der einen Seite kritisch, wenn ihre Mitarbeiter das Smartphone während der Fahrt nutzen, kommunizieren auf der anderen Seite jedoch hauptsächlich via SMS, Apps und E-Mail mit ihnen.

Das Unternehmen befragte etwa 400 Senior Manager aus deutschen Unternehmen mit mindestens fünf Angestellten. Mehr als zwei Drittel der Teilnehmer sei demnach besorgt, dass ihre Mitarbeiter das Smartphone während der Fahrt nutzen, um Text-Nachrichten zu schreiben oder im Internet zu surfen. Allerdings unternehmen nicht alle die nötigen Schritte, um ihre Mitarbeiter von der Smartphone-Nutzung während der Fahrt abzuhalten. Ganz im Gegenteil – viele kommunizieren mit ihren Mitarbeitern im Außeneinsatz über das Smartphone. 36 Prozent nutzen SMS, 52 Prozent E-Mails, und 57 Prozent mobile Applikationen, um mit ihren Mitarbeitern in Kontakt zu bleiben. Anstatt die Fahrer von der Nutzung des Smartphones während der Fahrt abzuhalten, wird durch diese Art der Kommunikation so eine Motivation geschaffen die Nachrichten zu lesen. TomTom Telematics sieht daher Handlungsbedarf bei Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Mitarbeiter sollten das Smartphone während der Fahrt nicht in die Hand nehmen und die Vorgesetzen sollten Möglichkeiten schaffen, dass die Mitarbeiter dies nicht tun müssen. Neben dem Sicherheitsrisiko sieht der Dienstleister einen weiteren Nachteil durch einen gesteigerten Zeitaufwand für den Manager. Dieser muss meist mehrere mobile Mitarbeiter steuern und stets auf dem aktuellsten Stand bleiben – das schließt Sales-Mitarbeiter, Kurierfahrer, Altenpfleger, Handwerker oder viele andere Berufsgruppen ein, die geschäftlich mit dem Auto unterwegs sind.

Neue Technologien im Fahrzeug können dabei helfen, dass Fahrer nicht mehr auf das Betätigen des Smartphones während der Fahrt angewiesen sind. Eine zentralisierte Auftragsübersicht und zugehörige Kommunikation kann sowohl den Zeitaufwand verringern, als auch das Sicherheitsrisiko durch Ablenkung minimieren. Ein Beispiel hierfür ist WEBFLEET von TomTom Telematics gepaart mit den TomTom PRO Driver Terminals, die auch zur Navigation dienen. Über die webbasierte Nutzeroberfläche können Aufträge einfach direkt auf das Driver Terminal des jeweiligen mobilen Mitarbeiters geschickt werden. Dieser erhält eine Benachrichtigung und bekommt den Auftrag mit genauer Beschreibung, Zieladresse und allen wichtigen Informationen direkt vorgelesen. So muss er die Augen nicht von der Straße nehmen und kann konzentriert weiterfahren.


Kommentare (1)
Michael 02.10.2017, 15:31 Uhr
Selbst das zuhören erfordert Aufmerksamkeit und lenkt somit eindeutig vom Verkehr ab. Anweisungen oder was auch immer so Un-Wichtig ist sollten zu vereinbarten Zeiten oder nur bei Meldung Außendienstes erfolgen. Ein Auto ist zur Überwindung einer bestimmten Strecke da und zu nichts anderem. Wer ernsthaft Wert auf die Gesundheit seiner Mitarbeiter legt, sollte seine Arbeiten richtig erledigen und nicht seine Vergesslichkeit mit dem gängeln oder der Kontrolle des AD tun.
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