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Mit dem Fahrrad zum Mond und zurück

0 2018-12-05 1008

Das Logistikunternehmen DB Schenker hat jüngst mit Hilfe des Münchner Bikeleasing-Anbieters company bike solutions ein Dienstfahrradprogramm für seine 17.000 Mitarbeiter in Deutschland geschaffen. Als einer der Vorreiter für Logistiklösungen erscheint die Einführung eines innovativen Dienstfahrradprogramms nur konsequent. Doch DB Schenker geht noch einen Schritt über die reine Bereitstellung des Angebots hinaus und ruft für seine Mitarbeiter das ehrgeizige Ziel aus, das Auto über den Zeitraum der nächsten zwei Jahre auf einer Strecke von insgesamt knapp 770.000 Kilometern zugunsten des Fahrrads stehen zu lassen – einer Distanz von der Erde zum Mond und zurück.

2012 wurden Dienstfahrräder mit Dienstwagen gleichgestellt. Arbeitnehmer können seitdem analog zum Dienstwagen beim Erwerb eines Company Bikes oder E-Bikes durch die sogenannte Gehaltsumwandlung bis zu 40 Prozent des Neupreises beim Erwerb eines Fahrrads oder E-Bikes sparen. Nebenbei leisten diese dabei durch das Pendeln mit dem Company Bike einen wertvollen Beitrag zur eigenen Gesundheit und einer flexibleren, nachhaltigen Mobilität. Das Company Bike kann zudem auch vollumfänglich privat genutzt werden. Der Münchner Firmenrad Anbieter company bike solutions, unterstützt dabei DB Schenker, ein entsprechendes attraktives, durchgängig digitalisiertes Angebot für die 17.000 Mitarbeiter in Deutschland zu schaffen. Das Angebot umfasst dabei unter anderem ein für DB Schenker maßgeschneidertes Firmenrad-Portal für die Auswahl aus über 2.000 Fahrrädern, einen eigenen mobilen Reparaturservice und regelmäßige Kick-off-Veranstaltungen mit Testrädern vor Ort bei den verschiedenen Standorten von DB Schenker.

Company Bike Nutzer bei DB Schenker können auf freiwilliger Basis ihre zurückgelegten Pendelkilometer in einem Tracking Tool im DB Schenker Mitarbeiterportal von company bike solutions eingeben. Hochgerechnet auf alle Company Bike Nutzer bei DB Schenker lässt sich so die Einhaltung des ehrgeizigen Ziels verfolgen. Der Aufruf an die eigenen Mitarbeiter, das Auto vermehrt stehen zu lassen war Teil des „Grünen Novembers“ der Deutschen Bahn Gruppe, in dem verstärkt über Umweltaktivitäten informiert wurde. Im Zuge des „Grünen Novembers“ setzte DB Schenker mit einer Vielzahl von Aktionen einen Schwerpunkt auf die Nachhaltigkeit im eigenen Unternehmen.

„Wir bei DB Schenker wollen in Sachen Nachhaltigkeit und CO2-Reduzierung Maßstäbe setzen“, so Jochen Thewes, CEO der Schenker AG. „So wie wir beispielsweise CargoBikes in der City-Verteilung testen, kann auch jeder einzelne Mitarbeiter mit seinem Dienstfahrrad etwas für die Umwelt tun.“

Auch auf Bundesebene setzten sich die Vorteile von Company Bikes inzwischen durch. Im August wurde trotz teils heftiger Kritik von Umweltverbänden ein Gesetzesentwurf angenommen, der ab Januar 2019 den zu versteuernden geldwerten Vorteil bei Dienstwagen mit Elektro- und Hybridantrieb von 1 Prozent auf 0,5 Prozent halbiert – Dienstfahrräder jedoch explizit ausschloss. Inzwischen kursiert jedoch ein weiterer Gesetzesentwurf in der Großen Koalition, der vorsieht, dass Company Bike Nutzer den geldwerten Vorteil aus der privaten Nutzung künftig nicht mehr versteuern müssen. Leider betrifft dieser Entwurf allerdings nur Company Bike Nutzer, deren Arbeitgeber die Rate vollständig zahlt und damit nur einen sehr geringen Teil aller Company Bike Nutzer.

Markus Maus, Geschäftsführer von company bike solutions: „Dienstfahrräder haben zweifellos das Potenzial einen bedeutenden Beitrag hin zu einer flexibleren und nachhaltigeren Mobilität zu leisten. Unsere Kunden wie DB Schenker haben die Vorteile eines flächendenkenden Dienstfahrradprograms schon erkannt und mit großem Erfolg eingeführt. Es freut uns, dass mittlerweile auch die Bundesregierung in Zeiten drohender Dieselverbote auf diesen wichtigen und wachsenden Trend reagiert.

Analog zur Reduktion der 1 Prozent Pauschalversteuerung auf 0,5 Prozent bei Dienstwagen mit Elektro- oder Hybridantrieb fordern wir, dass eine solche Reduktion auch bei Fahrrädern unausweichlich sein sollte. Die geplante Reduzierung des zu versteuernden geldwerten Vorteils für die Nutzer von Dienstfahrrädern ist dabei explizit zu begrüßen, geht jedoch unserer Meinung nach nicht weit genug. Es liegt noch viel Arbeit vor uns, doch endlich wird nicht nur auf das Auto geschielt, sondern auch das Fahrrad vom Gesetzgeber sinnig gefördert.“

 

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