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"Flotte! Der Branchentreff" 2020
Foto © TÜV Rheinland / Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrzeugexperte beim TÜV Rheinland

Vor- und Nachteile von Chiptuning

0 2013-12-08 5084

Wer ein leistungsstarkes Auto will, kauft es sich entweder direkt oder geht mit einem schwächeren Modell zum Tuner. Dabei sind aber einige Aspekte zu beachten.

Frage: Ich habe beim Neuwagenkauf am falschen Ende gespart und einen günstigen, aber schwachen Motor gewählt. Jetzt überlege ich, die Leistung per Chiptuning zu erhöhen. Ist das eine gute Idee?

Antwort von Hans Ulrich Sander, Kraftfahrzeugexperte des TÜV Rheinland: Prinzipiell ist gegen Chiptuning nichts einzuwenden. Durch den Eingriff in die Motorelektronik – entweder durch Aufspielen einer neuen Software oder den Einbau eines zusätzlichen Steuergeräts – schöpfen Tuner die vom Hersteller nicht genutzten Reserven bei der Belastbarkeit von Material und Technik aus. Durch die Optimierung von beispielsweise Ladedruck, Einspritzzeiten und Kraftstoffmenge können die kW-Zahl und das Drehmoment ohne Eingriffe in die Mechanik relativ problemlos gesteigert werden.

Allerdings sollte man einen erfahrenen und seriösen Anbieter für das Chip-Tuning wählen. Zu erkennen sind diese Betriebe unter anderem daran, dass sie das modellbezogene gültige Prüfzeugnis vorlegen können. Das stellt sicher, dass Fahrwerk und Bremsen die Mehrleistung wegstecken. Zudem ist nur so die amtliche Eintragung des Tunings in die Fahrzeugpapiere möglich. Diese ist immer sofort Pflicht. Die Umrüstung führt ansonsten zum Erlöschen der Betriebserlaubnis.

Bei unsachgemäßem Tuning droht ein erhöhter Verschleiß und im Extremfall ein Motorschaden. Da durch die Änderung die Gewährleistungspflichten sowie die Kulanz des Herstellers beeinflusst wir oder entfällt, gehen diese Kosten zu Lasten des Fahrzeughalters. Seriöse Tuner bieten – allein um ihren Kunden die Sorgen zu nehmen – in der Regel Garantien an.

Grundsätzlich lässt sich jedoch eines sicher sagen: Jede Leistungssteigerung ohne Änderung der mechanischen Bauteile verkürzt die Lebensdauer des Antriebsaggregates. Und der Kraftstoffverbrauch steigt bei Ausnutzung der neu gewonnenen Leistung.

Die 28. Eurobike in Friedrichshafen

0 2019-09-16 196

Was ist das? - Käppis, Bärte, Tatoos, kurze Hosen, Kinder und Hunde sowie Teilnehmer aus der ganzen Welt? - Antwort: Ein Musik-Festival? - Falsch! Beziehungsweise „Festival“ vielleicht doch... Denn die  28. Eurobike glich in gewisser Weise einem Festival, dem Festival einer Branche, die nicht nur hart arbeiten kann, sondern sich auch zu feiern weiß! Für die, die sie noch nicht kennen: Die Eurobike fand vom 4.-7. September 2019 bereits zum 28. mal in Friedrichshafen am Bodensee statt und ist dasunumstrittene Mekka der internationalen Fahrradbranche. 

Bereitschaft zum Teilen von Standortdaten

0 2019-09-16 137

HERE Technologies, führender Anbieter digitaler Karten und ortsbezogener Plattformdienste, hat eine neue Studie vorgestellt, welche die sich ändernde Einstellung von Verbrauchern zum Thema Datenschutz und dem Teilen von Daten aufzeigt. Sie zeigt sich besonders in einer erhöhten entsprechenden Bereitschaft zum Teilen von Daten mit Kartenanbietern sowie Transport- und Mobilitätsanwendungen und reflektiert damit Verhaltensänderungen von Verbrauchern hinsichtlich von Mobility-as-a-Service (MaaS).

Fernabschaltung für Verizon Connect Reveal-Nutzer

0 2019-09-16 162

Verizon Connect hat eine neue Fernabschaltungsfunktion für Verizon Connect Reveal vorgestellt. Das Tool wurde speziell für Kunden entwickelt, die eine unbefugte oder unsachgemäße Nutzung hochwertiger Fahrzeuge aus ihrem Fuhrpark verhindern möchten. Darüber hinaus unterstützt die Fernabschaltung bei der Rückgewinnung gestohlener Fahrzeuge.

Meilenstein

0 2019-09-16 129

Die zweite Million ist gefallen: der RidePooling-Fahrdienst CleverShuttle hat mit 45 Toyota Mirai (Kraftstoffverbrauch Wasserstoff kombiniert 0,76 kg/100 km; Stromverbrauch kombiniert 0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km) innerhalb von 24 Monaten nahezu 2,2 Millionen Kilometer emissionslos abgespult und über 525.000 Fahrgäste befördert. Wurden für die erste Million Laufleistung noch 15 Monate benötigt, so benötigte CleverShuttle für die zweite Million nur knapp zehn Monate.

Konventionelle noch günstiger

0 2019-09-15 153

Das Elektroauto ist bis auf weiteres kein lohnendes Angebot für Sparfüchse. Erst 2030 werden die Gesamtkosten für die Stromer im Europaschnitt auf dem Niveau moderner Benziner liegen, wie aus dem Automobilbarometer 2019 des Finanzdienstleisters Consors hervorgeht. Berücksichtigt werden unter anderem Wertverlust, Kraftstoff- beziehungsweise Stromkosten und Besteuerung, jeweils berechnet auf vier Jahre.

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