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"Flotte! Der Branchentreff" 2019

Anpassungsfähig

0 2018-09-19 884

Auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 präsentierte Mit dem präsentiert Mercedes-Benz Vans die Vision URBANETIC, ein Mobilitätskonzept, das über bisherige Ideen rund um autonome Fahrzeuge hinausgeht. Dabei soll die Trennung von Personenbeförderung und Gütertransport aufgehoben werden und so die Verkehrsströme reduziert und innerstädtische Infrastrukturen entlasst werden.

Ein Teil dieser erstmalig am 10. September in Kopenhagen vorgestellten Vision wird in nicht allzu ferner Zukunft Realität: Mercedes-Benz Vans plant eine neue, autonom fahrende Baureihe. Das neue Mitglied der Mercedes-Benz Vans Familie wird auf einem vollelektrischen Chassis basieren. Je nach Konfiguration soll der neue Van entweder autonom Personen befördern oder Waren transportieren. Zur Realisierung der neuen autonomen Baureihe gründet Mercedes-Benz Vans eine neue Organisationseinheit.

„Der Vision URBANETIC ist eine – im wahrsten Sinne des Wortes – Plattform für Mobilität. Wir haben damit eine Vision entwickelt, die für Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll ist und mit der wir die Stadt der Zukunft für ihre Bewohner noch lebenswerter machen können. Genau diese Prinzipien machen den Vision URBANETIC zu einem Sinnbild für zukünftige Mobilität. Gemeinsam mit unseren Kunden erproben wir Technologieelemente des Vision URBANETIC im Feld. Mit BASF werden wir in den Bereichen Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren intensiv zusammenarbeiten, um voneinander zu lernen. Damit können wir die ganzheitlichen Mobilitätslösungen von Mercedes-Benz Vans noch weiter an den individuellen Kundenbedürfnissen ausrichten“, erklärt Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans.

Im ersten Schritt hat BASF am Standort Ludwigshafen kürzlich ein On-Demand Ridesharing-System eingeführt. Dabei kommt die Technologie von ViaVan zum Einsatz, einem Joint Venture von Mercedes-Benz Vans und dem US-Startup Via. Weitere Projekte sollen in den kommenden Jahren folgen, darunter ein elektrisches, voll vernetztes und autonomes Shuttle auf dem Werksgelände. „Ziel unserer umfassenden Kooperation mit BASF ist es, unseren Ridesharing-Service um die autonome Komponente zu erweitern und so die Logistik am Standort Ludwigshafen noch effizienter und für die Mitarbeiter komfortabler zu gestalten“, so Mornhinweg weiter.

Das Fahrzeug basiert auf einer autonomen, elektrisch betriebenen Fahrplattform, die unterschiedliche Wechselaufbauten für die Personen­beförderung oder den Gütertransport tragen kann. Als Ridesharing-Fahrzeug kann der Vision URBANETIC bis zu zwölf Passagiere befördern, im Cargo-Modul können bis zu zehn EPAL-Paletten transportiert werden. Bei einer Fahrzeuglänge von 5,14 Meter wurde eine Laderaumlänge von 3,70 Meter realisiert. Zudem integriert das Konzept eine IT-Infrastruktur, die in Echtzeit Angebot und Nachfrage in einem definierten Mobilitätsraum analysiert. Daraus resultiert eine autonom fahrende Flotte, deren Routen flexibel und effizient auf Basis des aktuellen Beförderungsbedarfs geplant werden. All dies macht den Vision URBANETIC zu einem bahnbrechenden Konzept für die urbane Mobilität der Zukunft.

Doch der Vision URBANETIC geht noch einen Schritt weiter. Dank vollständiger Vernetzung, Auswertung lokaler Informationen und einer intelligenten Steuerung kann das System nicht nur aktuelle Bedarfe analysieren, sondern auch daraus lernen. So ist es in der Lage, zukünftige Bedarfe zu antizipieren und darauf zu reagieren. Damit können Prozesse optimiert und beispielsweise Warte- oder Lieferzeiten verkürzt und Staus vermieden werden. So erkennt das Gesamtsystem über die Datenerfassung im Vehicle Control Center beispielsweise eine Menschenansammlung in einem gewissen Bereich. Es kann daraufhin proaktiv Fahrzeuge dorthin schicken, um den gesteigerten Bedarf direkt abzufangen und diesen schnell und effizient zu befriedigen. Das System kann also flexibel reagieren und basiert nicht auf starren Routen oder festen Fahrplänen. Als vollvernetztes Fahrzeug ist der Vision URBANETIC daher Teil eines Ökosystems, in dem sowohl Logistik-Unternehmen als auch Nahverkehrsunternehmen und Privatkunden ihre Mobilitätswünsche im urbanen Raum digital übermitteln. Dies eröffnet neue Möglichkeiten für die Nutzung von Ressourcen. Mit dem Vision URBANETIC wird die strategische Zukunftsinitiative adVANce erweitert.

Jüngste Vision urbaner Mobilität

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Mit der Vorstellung des Citroën Ami One Concepts auf dem Genfer Automobilsalon 2019 demonstriert die Marke Citroën einmal mehr 100 Jahre Innovation und Mut im Dienste der individuellen Mobilität. Das Ami One Concept ist eine urbane, rein elektrisch angetriebene Mobilitätslösung, die genau auf die Kundenbedürfnisse und die zukünftigen Herausforderungen in den Städten zugeschnitten ist. Es wurde als emissionsfreie Alternative zu öffentlichen Verkehrsmitteln, Zweirädern oder Scootern entwickelt und bietet neben einem kompakten, symmetrischen Design Platz für zwei Personen. Es kann – je nach Gesetzgebung des jeweiligen Landes – von jedem, der mindestens 16 Jahre alt ist, gesteuert werden; der Zugang zu den verschiedensten Carsharing- oder Mietangeboten erfolgt per App. Das vernetzte Ami One Concept verkörpert die Vision der Marke Citroën von der Freiheit in der Stadt.

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Weniger Widerstand

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