SUCHE
Beta
News
Magazin
Flottenmanagement
Messe
Flotte! Der Branchnetreff
die nächste
"Flotte! Der Branchentreff" 2019

Ladeverluste bei E-Autos

0 2018-11-08 934

Der Verbrauch eines Elektroautos hängt auch davon ab, wie es geladen wird, ob per Schnelllader oder über Stunden. Auch das Wo, ob an einer Wallbox oder Haushaltssteckdose, ergibt unterschiedliche Ladeeffizienz.

Der Verbrauch eines Diesels und Benziners lässt sich relativ leicht ermitteln. Beim Elektroauto sieht das anders aus. Denn während an der Zapfsäule meist der gesamte gezapfte Kraftstoff im Tank landet, geht beim Stromladen einiges an Energie verloren. Wer bewusst lädt, kann die Einbußen allerdings gering halten.

Ganz vermeiden lassen sich Ladeverluste beim Elektroauto nicht. Der Strom aus der Steckdose kommt nie komplett in der Batterie an, sondern geht beispielsweise durch den elektrischen Widerstand in Kabeln und Leitungen als Wärme verloren. Die Faktoren, die dabei eine Rolle spielen sind vielfältig; zu ihnen zählen etwa Kabeldurchmesser und Kabellängen, die Temperatur, der Akkufüllstand oder die abgerufene Ladeleistung. Eine Schnellladung mit großer Leistung über wenige Minuten beispielsweise ist in der Regel weniger effizient als das langsame Laden über mehrere Stunden. Auch der Lademodus spielt einer Rolle: An der Haushaltssteckdose etwa fallen in der Regel höhere Verluste an als an einer Wallbox.

Vernachlässigbar sind die Verluste nicht. Je nach Ladesituation fallen sie durchaus ins Gewicht, liegen bei bis zu 20 Prozent. Aus E-Autofahrersicht ist das zumindest ärgerlich, muss der verlorene Strom doch in der Regel bezahlt werden, obwohl er nicht nutzbar ist. Die Kosten können durchaus erheblich sein. So weist beispielsweise Smart den Normverbrauch des Fortwo EQ mit 14,5 kWh aus, wenn dieser an einer 22-kW-Wallbox geladen wird. Stöpselt man das gleiche Modell an einer einfachen Haushaltssteckdose ein, steigt der angegebene Wert auf 20,1 kWh. Die Differenz von 5,6 kWh kostet bei üblichen Autostrompreisen knapp 1,70 Euro auf 100 Kilometern.

Nicht alle Autohersteller arbeiten beim Stromverbrauch so transparent wie die Daimler-Tochter, häufig wird lediglich einer der Werte angegeben, in der Regel wohl der bessere. Wer die Autostromkosten trotzdem im Blick halten möchte, kann die Ladeverluste durch den Einbau eines Stromzählers an der heimischen Steckdose oder Ladesäule ermitteln. Dieser gibt an, wie viel Strom tatsächlich aus der Leitung geflossen ist. Der Wert lässt sich dann mit den Angaben des Bordcomputers, der lediglich den im Auto verbrauchten Strom misst, in Beziehung setzen. So kann man nebenbei auch ein detailliertes Verbrauchsprofil ermitteln, das auch bei der Wahl eines möglichst günstigen Stromtarifs hilft. Wer Leitungsverluste nicht bezahlen möchte, kann auch öffentliche Ladesäulen wählen, die häufig nicht nach verbrauchten Kilowattstunden, sondern nach Zeit oder über eine Pauschale abrechnen. Ob sich das finanziell lohnt, hängt allerdings von den Tarifmodellen der Anbieter ab.

Mehr als 100.000 Ladepunkte

0 2019-03-13 45

NewMotion, einer der größten europäischen Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos, betreibt gemäß eigener Angaben als erster Anbieter der Branche mehr als 100.000 Ladepunkte in seinem Roaming-Ladenetzwerk. Um dieses umfassende Netzwerk an öffentlichen Ladepunkten zu betreiben, arbeitet das Unternehmen mit mehr als 200 Roamingpartnern in 28 europäischen Ländern zusammen.

DKV BOX EUROPE für Deutschland zugelassen

0 2019-03-13 54

Die DKV BOX EUROPE, über die in Zukunft künftig alle relevanten Mauten in Europa abgerechnet werden sollen, ist für Deutschland zugelassen. Die Zulassung steht unter dem Vorbehalt der letzten Zustimmung durch das Bundesamt für Güterverkehr.

Oder doch mit Brennstoffzelle?

0 2019-03-07 103

Im Wettlauf mit dem Elektroauto liegt die Brennstoffzellentechnologie was ihre Marktreife angeht, zurück. Aber das muss nicht so bleiben. 

Wie sieht die Mobilität bald aus?

0 2019-03-07 66

Die Automobilwirtschaft arbeitet fleißig an neuen Konzepten für einen ökologischeren Verkehr. Einige Innovationen können bereits in Genf betrachtet werden.

FordPass mit neuen Funktionen

0 2019-02-25 48

Mit neuen Funktionen der FordPass-App bereitet man sich auf die zunehmende Vernetzung in der urbanen Mobilität der Zukunft vor. Jetzt schon ist ferngesteuertes Ver- und Entriegeln oder Starten möglich, in Echtzeit können Verkehrsinformationen durch Live Traffic angezeigt werden.

TOP RSS Meldungen
GDPR Flotte.de

Flotte Medien möchte Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies, um die Seite für Sie zu verbessern und nutzerrelevant zu gestalten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Webseite erhalten Sie hier.

Einverstanden