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System zur Gefahrenwarnung

0 2019-05-16 164

Die Mitsubishi Electric Corporation und HERE Technologies haben gemeinsam ein System entwickelt, das es Fahrzeugen ermöglichen soll, sich gegenseitig automatisch und spurgenau vor Verkehrsgefahren zu warnen.

Ende März haben die beiden Unternehmen in Kalifornien (USA) erfolgreich entsprechende Tests der Technologie mit dem Namen „Lane Hazard Warning“ erfolgreich abgeschlossen. Im Winter 2018 gab es bereits einen erfolgreichen Test in der japanischen Präfektur Ibaraki.

Die Technologie soll nun Automobilherstellern für weitere Tests in ihren Fahrzeugen zugänglich gemacht werden.

„Lane Hazard Warning“ ermöglicht es, eine von den Fahrzeugsensoren erkannte Gefahr wie ein verunfalltes oder langsames Auto, eine rutschige Fahrbahn, Gegenstände auf der Fahrbahn oder Schlaglöcher präzise auf einer Fahrspur zu lokalisieren und diese Informationen echtzeitnah über die Cloud an andere Fahrzeuge zu übertragen, die sich dem entsprechenden Bereich nähern.

„Wenn auf der Straße vor uns etwas Ungewöhnliches passiert, hat der Fahrer oft nur sehr wenig Zeit zu reagieren. Dies kann ihn und seine Mitfahrer in Gefahr bringen“, sagte Hiroshi Onishi, Executive Officer und Group President im Bereich Automotive Equipment bei Mitsubishi Electric. „Zusammen mit HERE Technologies haben wir ein neues System entwickelt, das dem Fahrer wertvolle zusätzliche Sekunden oder sogar Minuten gibt, um sich auf eine mögliche Gefahr vorzubereiten, zum Beispiel durch einen Spurwechsel oder einfach nur durch höhere Aufmerksamkeit. Wir sind überzeugt, dass dieses Systems die Fahrersicherheit verbessern kann.“

„Lane Hazard Warning“ nutzt Fahrzeugsensoren in Kombination mit dem HD Locator, der präzisen zentimetergenauen Positionierungstechnologie von Mitsubishi Electric, und der HERE Open Location Platform, der kollaborativen Big Data-Plattform von HERE für ortsbezogene Intelligenz.

Im Rahmen ihrer umfassenden Zusammenarbeit prüfen die Unternehmen auch, ob die Technologie bei der automatisierten Aktualisierung von Karten für automatisierte Fahrzeuge via die Cloud eingesetzt oder für einen Dienst, der Städte und Straßenmeistereien auf die Verschlechterung von Straßenverhältnissen aufmerksam macht, verwendet kann.

„HERE Technologies und Mitsubishi Electric zeigen, wie Ihr Auto von den Erfahrungen anderer Autos auf der Straße lernen kann, um ein viel sichereres Fahrerlebnis zu ermöglichen“, sagte Jørgen Behrens, SVP und Head of Applications and Services bei HERE Technologies. „Wir glauben, dass schnelle, genaue und zielgerichtete Gefahrenmeldungen ein wichtiger Bestandteil der Dateninfrastruktur sind, die für automatisiertes Fahren und Dienstleistungen für Smart Cities erforderlich ist. Wir freuen uns darauf, diese Technologie auf dem Markt zu sehen.“

 

Golf VIII mit 48-Volt-Technik

0 2019-05-20 54

VW wird die Benziner der 2020 startenden neuen Golf-Generation elektrifizieren. Der Mildhybridantrieb mit 48-Volt-Technik macht seinen Anfang beim 110 kW/150 PS starken 1,5-Liter-Motor, den der Hersteller auf dem Wiener Motorensymposium vorgestellt hat. Anstelle der Lichtmaschine kommt bei dem Vierzylinder-Turbo ein Generator zum Einsatz, der mit einer Spannung von 48 statt der üblichen 12 Volt betrieben wird. Das erhöht die Effizienz der Bremskraftrückgewinnung, ermöglicht aber auch einen Betrieb als Boost-Motor beim Starten und Beschleunigen. Darüber hinaus erleichtert die Technik das sogenannte Segeln, das Abschalten des Verbrennungsmotors bei konstanter Fahrt.

„Möglichmacher“ einer alltagstauglichen Elektromobilität

0 2019-05-16 55

Schon heute bietet die EnBW mit dem Zugang zu über 28.000 Ladepunkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) das nach eigenen Angaben größte Roaming-Ladenetz für Elektromobilität. Und das Unternehmen drückt weiter kräftig auf die Tube: Bis Ende 2020 betreibt die EnBW über 2.000 Hochgeschwindigkeits-Ladepunkte an bis zu 1.000 Standorten in ganz Deutschland.

Grüne Welle

0 2019-05-14 55

Audi plant ab Juli die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Infrastruktur. So soll es Audi-Fahrern zunächst in Ingolstadt möglich gemacht werden, Ampelphasen besser nutzen zu können und im Idealfall das Stadtgebiet auf der „grünen Welle“ zu durchfahren. In den USA läuft der Service bereits schon, in Deutschland soll die Vernetzung weiterer deutscher Städte folgen.

Ein großer Schritt Richtung Freigabe hochautomatisierter Fahrzeuge

0 2019-05-14 66

Auf die Autobahn auffahren, einen Knopf drücken, zurücklehnen und entspannen. So sieht der Wunsch vieler Autofahrer aus. Aber was gibt uns die Sicherheit, dass die Fahrfunktion auch die richtigen Entscheidungen trifft? Wie wird nachgewiesen, dass ein automatisiert fahrendes Fahrzeug sicher ist? Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Verbundprojekt PEGASUS hat sich dieser Aufgabe gestellt. Am 13. Mai 2019 präsentierten 17 Projektpartner aus Wirtschaft und Wissenschaft auf dem Volkswagen-Prüfgelände in Ehra-Lessien die Ergebnisse aus dreieinhalb Jahren praxisnaher Forschung und Entwicklung zur Absicherung automatisierter Fahrfunktionen.

Unter Strom!

0 2019-05-13 66

Shell wird noch in diesem Jahr bundesweit 50 Hochleistungsladesäulen mit insgesamt 100 Ladepunkten an seinen Tankstellen errichten. Für diesen ersten Schritt seiner E-Mobilitätsoffensive hat Shell die EnBW Energie Baden-Württemberg AG als Partner gewonnen. Geplant sind Ladeleistungen von 150 kW und mehr – und damit eine Verkürzung der Ladezeit auf wenige Minuten.

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