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Dritter Weltgipfel für Nachhaltigkeit

0 2019-05-27 569

Ab dem 4. Juni werden in Montreal (Kanada) auf einer internationalen Plattform für nachhaltige Mobilität unterschiedliche Lösungen zu multimodalen Ökosystemen präsentiert.

Vom 4. bis 6. Juni stehen im kanadischen Montreal multimodale Ökosysteme im Mittelpunkt: Drei Tage lang befassen sich auf dem von Michelin unterstützten Weltgipfel für Nachhaltigkeit Movin’On 5.000 Fachleute, Führungskräfte und Spezialisten unter dem Motto „Solutions for Multimodal Ecosystems“ mit fünf Themenschwerpunkten: 

1. CO2-Reduktion und Luftqualität

Heute leben über 80 Prozent der städtischen Bevölkerung in Ballungsgebieten, in denen die Luftqualitätsrichtlinien der Weltgesundheitsorganisation überschritten werden. Der Verkehr trägt gerade im städtischen Bereich stark zur Umweltbelastung bei. Deshalb gehören die Verbesserung der Luftqualität und die CO2-Reduktion auf lokaler und globaler Ebene laut dem Pariser Klimaabkommen zu den vorrangigen Zielen. Neue, umweltschonende Antriebstechnologien und Verkehrskonzepte könnten die Lebensqualität erheblich steigern. 

2. Multimodaler Stadtverkehr und die Gesellschaft

Bis 2045 werden voraussichtlich sechs Milliarden Menschen in städtischen Ballungsräumen leben. Die heute noch fahrerorientiert ausgerichtete Infrastruktur wird der zukünftigen Verkehrsdichte nicht mehr gerecht. Daher ist der Wandel von der „Mobilität als Privileg“ zur Denkweise „Mobilität als Dienstleistung“ unabdingbar. Mobilitätsanbieter und -dienstleister müssen künftig enger zusammenarbeiten, damit die städtische Verkehrsinfrastruktur die kommenden Herausforderungen erfüllen kann.

Ansatzpunkte bieten elektrische, vernetzte und autonome Mobilitätslösungen, wie sie bereits in Feldversuchen zum Einsatz kommen. Aber auch die Stadtplanung und die Nutzung des verfügbaren Verkehrsraums stehen vor einem tief greifenden Wandel. Smart Citys gehören dabei ebenso wie Sharing- und Hailing-Systeme zu den Schlüsselthemen. Im Fokus der Lösungsansätze steht dabei immer eine integrative, sichere, effiziente und umweltschonende Mobilität, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

3. Innovative Technologien

Daten sind die Basis für das Verkehrsökosystem von morgen. Automatisierte und vernetzte Fahrzeuge bis hin zur KI-gesteuerten Mobilität sind auf neue Technologien angewiesen und die Grundlage für die Lösung der Transportprobleme. Die Fragen nach dem Schutz und dem Eigentum von Daten müssen aber ebenso beantwortet werden wie die Frage nach der sinn- und verantwortungsvollen Nutzung der gewaltigen Datenströme.

Auch die Frage, wie ab 2021 – dem Startjahr der automatisierten Pkw-Roadmap – autonome Fahrzeuge gemeinsam mit älteren, nicht vernetzten Autos interagieren können, verlangt nach innovativen Lösungen. Die Verwaltung von Open-Source-Hard- und -Software, Feldforschung und Einbindung autonomer Fahrzeuge in den öffentlichen Straßenverkehr sowie die KI-gesteuerte Mobilität gehören zu den zentralen Schlüsselaufgaben.

4. Gütertransport und Multimodalität

Die steigende Bevölkerungskonzentration in den Ballungsgebieten bringt enorme Herausforderungen für die Versorgung mit sich. Das Spektrum der Aufgaben rund um den Personen- und Warentransport reicht von der End-to-End-Logistik für den Güterverkehr über weite Strecken bis zur Lieferung auf der „letzten Meile“ zum Endkunden. Der Güterverkehr zwischen und in Städten soll dabei nicht nur zu mehr Lebensqualität führen, sondern auch möglichst nachhaltig und umweltschonend ausgelegt sein. So bringt der rasant zunehmende E-Commerce ständig neue Aufgaben mit sich, gleichzeitig soll aber das Verbrauchererlebnis erhalten bleiben.

Das Gesamtspektrum der Transportaufgaben umfasst dabei ebenso den digital gesteuerten Überseehafen wie autonom funktionierende Netze, die den konventionellen Warenaustausch über Verteilerzentren und Knotenpunkte (Hub and Spoke) ablösen. Ziel ist dabei, die negativen Auswirkungen der Warenlieferungen auf die Megacitys weltweit gering zu halten und die menschlichen Bedürfnisse in den Vordergrund zu rücken. 

5. Kreislaufwirtschaft

Immer mehr gewinnorientierte Unternehmen weltweit praktizieren das regenerative System der Kreislaufwirtschaft und wenden sich von der konventionellen industriellen Produktion nach den Prinzipien der Linear- oder „Wegwerf“-Wirtschaft ab. Ressourcenschonung, Energieeffizienz, Abfall- und Emissionsvermeidung kommt eine steigende Bedeutung zu. Schlagworte der nachhaltig ausgelegten Produktion sind die langlebige Konstruktion, Instandhaltung und Reparatur ebenso wie die Wieder-verwendung oder andere Formen des Recyclings.  

Schon in der Konzeption sowie bei der Materialauswahl und den Fertigungstechniken rückt der Lebenszyklus neuer Produkte immer stärker in den Vordergrund. Gerade in der material- und energieintensiven Automobilindustrie gilt es verstärkt, neue Technologien und Innovationen zu integrieren. Werkzeuge und Materialien werden immer häufiger unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit auf den Prüfstand gestellt. Prägnantes Beispiel sind die Herausforderungen durch neue Mobilitätskonzepte wie Elektroautos, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge. Die Themenbandbreite reicht vom zweiten Leben der Fahrzeugbatterien über nachhaltige Materialien bis hin zu additiver Fertigung und Ökodesign.

Forschung für den ökoneutralen Luftverkehr

0 2019-08-22 5

Die Luftfahrtbranche steht vor dem Hintergrund des Klimawandels verstärkt im Fokus gesellschaftlicher Debatten. Innovationen hin zu einem klimafreundlicheren Luftverkehr rücken dabei immer mehr in den Vordergrund. Anlässlich der Nationalen Luftfahrtkonferenz am 21. August 2019 in Leipzig präsentiert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) seine Kompetenzen und Forschungsarbeiten in den Bereichen alternative Treibstoffe, elektrisches Fliegen, unbemanntes Fliegen und Atmosphärenforschung. Die DLR-Forschungsflugzeuge HALO, Do-228 D-CFFU sowie der Fliegende Hubschraubersimulator EC-135 FHS sind vor Ort.

Neues Kamerasystem

0 2019-08-19 55

Das hochautomatisierte und autonome Fahren stellen eine Vielzahl an Herausforderungen an Entwickler, Designer und Ingenieur. Ein großer Fragekomplex, denen sich die Experten widmen müssen, dreht sich um den Wechsel von selbstfahren und gefahren werden. Der Zulieferer Continental hat nun ein Kamerasystem entworfen, das den Wechsel vom automatisierten zum manuellen Fahren und umgekehrt sicher gestalten soll.

Volocopter in Stuttgart

0 2019-08-16 78

Am Samstag 14. September und Sonntag 15. September 2019, jeweils ab 11 Uhr, werden rund um das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart technische Innovationen und nachhaltige Verkehrskonzepte zur Mobilität der Zukunft präsentiert. Dazu gehören Angebote wie Car Sharing, Elektrofahrzeuge und mobile Zukunftskonzepte. Der Eintritt ins Mercedes-Benz Museum ist an diesen Tagen frei.

Neueste Mobilitätstrends erleben

0 2019-08-16 73

Im September verwandelt sich Frankfurt erneut von der Main- in die Mobilitäts-Metropole. Die IAA, Europas führende Mobilitätsplattform, lädt vom 12. - 22. September Familien, Fachbesucher, (E)-Mobilitäts-Experten und alle Interessierten ein, die Zukunft der Mobilität schon heute zu erleben. Die IAA Experience bringt viele verschiedene Erlebnisangebote auf das Gelände, zum Beispiel einen E-Move Track für E-Bikes und E-Scooter, ein autonom fahrendes Shuttle, Outdoor Parcours oder die Kids World. Mit den vier Säulen, die die IAA tragen, bietet die IAA Experience damit neben der IAA Conference, der IAA Exhibition und der IAA Career vielfältige Interaktionsmöglichkeiten.

3D-Effekt für Fahrzeugdisplays

0 2019-08-16 46

Schöner, größer, bunter: Digitale Anzeigen erobern die Fahrzeuginnenräume. Denn Fahrer und Passagiere wollen auch im Auto nicht auf das Anzeige- und Bedienerlebnis verzichten, dass sie von Smartphone, Fernseher und Co. kennen. Mehr noch: In den Cockpits der Zukunft übernehmen digitale Displays eine Schlüsselrolle für das Zusammenspiel von Fahrer und Fahrzeug. Bosch trägt diesem Trend mit seinen neuen 3D-Display-Produkten Rechnung. 

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