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FCA schließt Abkommen zur Elektromobilität

0 2019-06-17 328

Fiat Chrysler Automobiles (FCA) hat mit Enel-X und ENGIE zwei neue Abkommen zur Elektromobilität geschlossen, mit denen Produktion und Vertrieb von Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen (PHEV) beziehungsweise vollelektrisch angetriebenen Fahrzeugen (BEV) im Rahmen des Businessplans 2018-2022 unterstützt werden.

Durch diese Abkommen werden die Handelspartner von FCA in die Lage versetzt, ihren Privat- und Geschäftskunden innovative Ladetechnologie sowie damit zusammenhängende Servicedienstleistungen anzubieten. Diese Initiative schließt auch Forschung und Erprobung von neuen Technologien ein, mit denen die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership) von E-Fahrzeugen reduziert werden.

Mike Manley, Chief Executive Officer FCA, sagte: „Diese neuen Partnerschaften bauen auf der Strategie zur E-Mobilität auf, die wir letztes Jahr als Teil unseres Fünf-Jahres-Plans bekanntgegeben haben. Wir bauen gerade eine umfassende Struktur von Partnern, Produkten und Serviceleistungen in einer Vielzahl von Märkten auf, mit denen wir die sich schnell entwickelnden Anforderungen unserer Kunden zu Elektro-Fahrzeugen erfüllen und sogar übertreffen."

Enel X und ENGIE sind weltweit führende Unternehmen des Energiesektors. Die Partnerschaft von FCA mit ENGIE schließt das auf Energiespeicherlösungen spezialisierte Unternehmen ENGIE EPS (Electro Power Systems), mit dem FCA bereits seit mehr als zwei Jahren kooperiert, sowie EVBox ein, ein führendes Unternehmen in der Produktion von Ladestationen. Aufbauend auf der in den vergangenen Jahren entwickelten Technologie, kooperieren beide Partner mit FCA auf allen wesentlichen Märkten Europas, um Privat- und Geschäftskunden innovative Lösungen zu bieten. Die Partnerschaft mit Enel X erstreckt sich auf Italien, Spanien und Portugal. Mit ENGIE arbeitet FCA in Deutschland, Belgien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, der Tschechischen Republik sowie Ungarn zusammen.

Das primäre Ziel der beiden Partnerschaften ist der Aufbau einer Struktur privater und öffentlicher Ladestationen, mit denen der Absatz zukünftiger E-Fahrzeuge der FCA Marken gefördert wird. Erste Modelle sind Fiat 500 BEV und Jeep Renegade PHEV. Zum Service werden unter anderem Wandladestationen - sogenannte Wallboxes - und dazu passende Software-Lösungen gehören, die Privatkunden entsprechend ihren spezifischen Anforderungen konfigurieren können. Die Partner unterstützen die Kunden von FCA bei Planung, Konfiguration und Installation der Wallbox, übernehmen außerdem anschließend Betreuung und Wartung für die Dauer des Besitzes von Fahrzeug und Ladestation.

Zusätzlich zum Service rund um private Wallboxes werden Kunden außerdem die Möglichkeit bekommen, öffentliche Ladestationen komfortabel und kosteneffizient zu nutzen. Dazu werden FCA und seine Partner beispielsweise Smartphone-Applikationen entwickeln, die beim Auffinden von öffentlichen Ladestationen helfen und darüber hinaus die Zahlungsabwicklung über die im Fahrzeug integrierte Technologie ermöglichen.

FCA und seine Partner setzen das Mitarbeitertraining und den Elektrifizierungsprozess im europaweiten Händlernetz fort. Spezielle Ausbildungsprogramme für Verkäufer und weiteres Personal der FCA Handelspartner wurden bereits verabschiedet. Darüber hinaus sind Lösungen zur Ladeinfrastruktur von Ausstellungsbereichen, Kundenparkplätzen, Testarealen und Servicezentren in der Entwicklung. Innerhalb der nächsten beiden Jahre wird FCA rund 700 Ladestationen von Enel X in seinen italienischen Werken, Verwaltungsgebäuden sowie Forschungs- und Entwicklungszentren errichten. Angestellte werden dadurch in die Lage versetzt, ihre E-Fahrzeuge während der Arbeitszeit auf den Firmenparkplätzen aufzuladen. FCA und Enel X werden außerdem ein Pilotprogramm ins Leben rufen, mit dem neue Lösungen und Dienstleistungen rund um die Ladetechnologie entwickelt werden.

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