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Elektro-Van im Rund-um-sorglos-Abo

0 2019-09-27 456

Das amerikanische Elektro-Auto-Start-up Canoo hat sein erstes Fahrzeug der Öffentlichkeit präsentiert. Der futuristisch gezeichnete und ebenfalls Canoo getaufte Elektro-Van mit Platz für bis zu sieben Passagiere soll 2021 auf den Markt kommen. Vertrieben wird das Fahrzeug zunächst in seiner Heimat Los Angeles ausschließlich über Rund-um-sorglos-Abonnements.

Beim Canoo handelt es sich um eine auffallend kubische Erscheinung mit vorne wie hinten recht ähnlichen Proportionen. Wie bei meist als E-Fahrzeug konzipierten Entwürfen, setzt auch der Canoo auf einer Plattform auf, die Antrieb und Batterie im Fahrzeugboden integrieren. Diese Skateboard-Bauweise erlaubt unter anderem einen maximalen Radstand und zudem eine besonders gute Raumökonomie innen. Auf 4,40 Meter Länge bietet das Fahrzeug sieben Sitzgelegenheiten. Während es im Cockpitbereich zwei nach vorne gerichtete Sitze gibt, bietet der loftartige Fond eine Vis-à-vis-Bestuhlung, wobei die Gäste im Heck auf einer umlaufenden Sitzbank einen luftigen und lichten Innenraum genießen. Während der Fahrt müssen sie angeschnallt ganz hinten sitzen, auf den seitlichen Bereichen der Sitzbank kann man sich erst entspannen, wenn das Fahrzeug pausiert.

Angesichts dieser Aufteilung möchte man eigentlich ein mit gehobenen automatisierten Fahrkünsten gesegnetes Fahrzeug erwarten, doch Canoo verspricht zunächst lediglich Fahrfunktionen auf Level 2+. Doch unter anderem die Steer-by-Wire-Technik des Lenkrads deutet ebenso wie ein großes Arsenal an Ultraschall- und Radarsensoren sowie Kameras auf eine autonomere Zukunft, die sich mit weiteren Fortschritten in diesem Bereich dann auch im Canoo entfalten soll.

Für Selbstfahrer bietet der Van einen recht verheißungsvollen Antrieb, denn der 200 kW/272 PS starke E-Motor soll den Zweitonner bis 200 km/h schnell machen. Auch die Reichweite ist mit gut 400 Kilometer ordentlich. Canoo verspricht eine 80-Prozent-Ladung in einer halben Stunde.

Statt effektvoll inszenierter Cockpitwelten mit Riesendisplays setzt Canoo auf das Smartphone als Bedien- und Anzeigeeinheit. Hat der Fahrer sein personalisiertes Smart-Device mit dem Fahrzeug verbunden, lassen sich darüber zum Beispiel Klimaanlage und Audiosystem steuern. Zudem kann das Handy oder Tablet auch Navifunktionen übernehmen. Lediglich direkt unter der Windschutzscheibe befindet sich noch ein schmales und breites Display, das einige Basisinformationen wie etwa den Fahrmodus anzeigt.  

Dass hinter dem Canoo-Projekt neben einigen erfahrenen Automanagern, unter anderem aus Deutschland, finanzkräftige Investoren stecken, kann man dem ersten Prototypen bereits ansehen. Insofern scheinen die Ankündigen für einen nahen Marktstart keineswegs abwegig.

Ford Charging Solutions

0 2019-10-17 56

Ford hat sich einer der wichtigsten Fragen der Elektromobilität angenommen – dem schnellen und bequemen Aufladen von Elektrofahrzeugen. Dank einem ganzheitlich konzipierten System namens Ford Charging Solutions, in das auch die FordPass- App integriert sein wird, können Kunden künftig das größte öffentliche Ladestromnetz in Europa nutzen, verspricht der Autobauer. Das Angebot wird durch eine praxisgerechte Ladelösung für zu Hause ergänzt.

Neue Plattform

0 2019-10-17 47

NewMotion stellt seinen neuen Business Hub vor, der für Unternehmen entwickelt wurde, die auf E-Mobilität umsteigen oder diese ausbauen möchten. Die Plattform soll es Unternehmen ermöglichen, alle Aspekte ihrer NewMotion-Ladeinfrastruktur sowie das Laden ihrer Elektroautoflotte zu überwachen, zu analysieren und zu steuern. Die detaillierten Daten liefern entscheidende Erkenntnisse über die Gesamtbetriebskosten von E-Autoflotten und die Effektivität der Ladeinfrastruktur.

Kooperation bei Premium Urban Air Mobility

0 2019-10-14 92

Porsche und Boeing wollen den Markt für Premium Urban Air Mobility (UAM) gemeinsam erschließen. Dazu haben die beiden Parteien eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel ist es, die Stärken und das Wissen beider Unternehmen zu bündeln, um die Zukunft urbaner Fluggeräte zu untersuchen.

CO2-armer Diesel für alle

0 2019-10-14 85

Der neue Dieselkraftstoff R33 Blue Diesel besteht zu 33 Prozent aus Biokomponenten, erfüllt die Dieselnorm vollumfänglich und verspricht CO2-Einsparungen von mindestens 20 Prozent. Er wurde von Volkswagen, der Hochschule Coburg und anderen Partnern entwickelt, bereits an zahlreichen Dieselfahrzeugen getestet und ist ab sofort in Neckarsulm an der EDi-Tankstelle Rötelstraße erhältlich. 

Aus Biomüll wird Treibstoff

0 2019-10-14 58

Im Rahmen der Dekarbonisierung des VW Konzerns erforscht SEAT die Einsatzmöglichkeiten von Biomethan als alternativen Kraftstoff. Das Unternehmen wird in diesem Zuge aus Abfällen gewonnenes Biomethan aus kommunalen Deponien an seinen Fahrzeugen testen. 

 
 

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