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"Flotte! Der Branchentreff" 2019
Erfolgreiche Zusammenarbeit: Arndt Hüsges (li.) und Andreas Mareien (re.)
Andreas Mareien: „Aufgrund unseres breiten Leistungsspektrums und der Optimierung sowie Verknüpfung der Prozesse kann sich der Kunde auf sein Kerngeschäft konzentrieren.“
Arndt Hüsges: „Durch die Kooperation konnten wir bei den meisten Captives und Non- Captives die durchschnittliche Verwertungszeit auf weit unter 30 Tagen senken.“
Im Gespräch: Andreas Mareien (Geschäftsführer ISV Fleet Services GmbH), Arndt Hüsges (Managing Director Hüsges-Gruppe), Sven Reimers und Bernd Franke (beide FM) (v.l.)
VW Golf vor der professionellen Bildbearbeitung durch die Spezialisten der Hüsges- Gruppe: Sogar der Bildhintergrund kann beliebig ausgetauscht werden.
VW Golf nach der professionellen Bildbearbeitung durch die Spezialisten der Hüsges- Gruppe: Sogar der Bildhintergrund kann beliebig ausgetauscht werden.

Teamwork

Interview mit Andreas Mareien (Geschäftsführer ISV Fleet Services GmbH) und Arndt Hüsges (Managing Director Hüsges-Gruppe) über die jeweiligen Dienstleistungen und die Vorteile der Kooperation für den Kunden.

Flottenmanagement: Herr Mareien, ISV Fleet Services GmbH kümmert sich unter anderem um das sogenannte Forderungsmanagement. Könnten Sie diesen Begriff und das damit verbundene Serviceangebot einmal kurz erläutern?

Mareien: Wir als Dienstleistungsunternehmen haben uns auf Banken und Leasinggesellschaften spezialisiert, decken aber genauso die täglichen Bedürfnisse von Fuhrparkmanagern ab. Wir arbeiten in zwei Teams: Die erste Gruppe versucht zunächst die Forderungen direkt beim Schuldner vor Ort zu realisieren. Dabei möchten wir diesen gerne in ein geregeltes Vertragsverhältnis zurückführen. Im Einklang mit allen Beteiligten werden Zahlungspläne ausgearbeitet. Wenn die Bemühungen jedoch erfolglos bleiben, versuchen wir bereits zu einem frühen Zeitpunkt den in Zahlungsrückstand geratenen Kunden die Vorteile einer vorzeitigen Fahrzeugrückgabe aufzuzeichnen, da die Restforderungen in der Regel so deutlich geringer ausfallen.

Hier kommt die zweite Gruppe ins Spiel, die sich gezielt um den Transport kümmert. Über unsere webbasierte Software Fleet Control Monitor wird die Disposition ständig über die aktuellen Aufträge informiert und mit den notwendigen Daten versorgt. Damit ist gewährleistet, dass die entsprechenden Fahrzeuge innerhalb von zwei Stunden abtransportiert werden. Der Ist-Zustand des Fahrzeugs wird von unserem speziell geschulten Personal bei Fahrzeugübergabe lückenlos dokumentiert und etwaige Beschädigungen werden mit einer obligatorischen Fotodokumentation untermauert. Diese wird im Fleet Control Monitor hochgeladen und kann jederzeit abgerufen werden. Der Transport wird dabei stets auf Fremdachse durchgeführt, weshalb der Zustand des Fahrzeuges für uns nicht von Bedeutung ist. Nach der Sicherstellung werden die Fahrzeuge in eines unserer fünf Fleet Center gebracht, taggleich von der Hüsges-Gruppe begutachtet und möglichst schnell dem Remarketing-Prozess zugeführt. Außer dem Forderungsmanagement können wir aber auch gezielt für Flottenkunden sehr günstige Transportdienste beispielsweise für verunfallte Fahrzeuge anbieten. Dank sehr wendiger Transporter sind selbst Aufträge in engen Innenstädten für uns kein Problem.

Flottenmanagement: Die Hüsges Gruppe ist eine bundesweite KFZ-Sachverständigenorganisation für Privat- und Geschäftskunden mit über 160 Standorten in Deutschland. Herr Hüsges, wie sieht Ihr Dienstleistungsportfolio aus, von welchen Serviceleistungen können Fuhrparkmanager bei Ihnen profitieren?

Hüsges: Für jeden Fuhrparkmanager ist es von entscheidender Bedeutung, dass ihm bei der Bewertung seiner Fahrzeuge ein einheitlicher und vor allem hoher Standard gewährleistet wird. Unsere Gutachten werden daher stets mit größter Sorgfalt erstellt, um so den bestmöglichen Erfolg beim späteren Remarketing zu garantieren. Transparenz ist eine weitere wichtige Grundvoraussetzung. Daher haben wir schon vor einiger Zeit beschlossen, unserem Kunden mit dem webbasierten Onlineportal CarData24 ein Tool an die Hand zu geben, mit dem er jederzeit über den aktuellen Stand seiner Flotte informiert ist. Ein anderes Highlight ist die Übersetzung unserer Gutachten in derzeit zwölf Sprachen ohne zusätzliche Gebühren. Dadurch hat der Fuhrparkleiter die Möglichkeit, seine Fahrzeuge auch in ganz Europa vermarkten zu können.

Flottenmanagement: Bereits seit mehreren Jahren arbeiten ISV Fleet Services und die Hüsges- Gruppe eng zusammen. Wie gestaltet sich diese Kooperation in der täglichen Praxis?

Mareien: Aufgrund dessen, dass die Hüsges- Gruppe direkt in unseren Häusern vor Ort ist und wir über die bereits erwähnte webbasierte Software eng miteinander in Verbindung stehen, ist ein besonders schneller und reibungsloser Service geboten. Sobald ein Fahrzeug sichergestellt wurde, bekommt der zuständige Sachverständige von der Firma Hüsges über den Fleet Control Monitor automatisch ein Signal inklusive aller dazugehörenden Daten. Auch der Kunde kann sich natürlich jederzeit in das System einloggen und sich darüber informieren, in welchem Stadium der Bearbeitung sich sein Fahrzeug aktuell befindet.

Hüsges: Während der Zusammenarbeit beider Unternehmen haben wir Überlegungen angestellt, wie wir gemeinsam noch effizienter und kostenlinksgünstiger für unsere Kunden werden können. Mit dem Fleet Control Monitor ist uns dies gelungen. Wir haben vor circa drei Jahren mit der Prozessoptimierung begonnen und sind jetzt Marktführer bei den unabhängigen Automotive-Banken. Die tägliche Arbeit gestaltet sich dabei sehr effektiv. Die angelieferten Fahrzeuge werden zunächst vom ISV standardisiert gereinigt und aufbereitet und uns dann in einem absolut perfekten Zustand für die Begutachtung übergeben. Insgesamt erzielen unsere begutachteten Fahrzeuge stets überdurchschnittlich gute Restwerte in den entsprechenden Vermarktungsbörsen, weil sich die Aufkäufer auf die Dokumentation stets hundertprozentig verlassen können.

Flottenmanagement: In Zeiten, in denen Unternehmen Ihre Ausgaben drosseln mussten, ist das Geschäft für viele Dienstleistungsunternehmen nicht unbedingt leichter geworden. Wie sieht es in Ihrer Branche aus, wie können Sie die Kunden von Ihren Angeboten überzeugen?

Mareien: Die zusätzlichen Ausfälle bei den Banken oder den Leasinggesellschaften sind durch die Folgen der Weltwirtschaftskrise deutlich spürbar geworden. Der höhere Verwaltungsaufwand, der bei den Banken und Leasinggesellschaften angefallen wäre, ist an uns übertragen worden. Die Arbeit wurde outgesourct und läuft bei uns nun komplett automatisiert. Aufgrund unseres breiten Leistungsspektrums und der Optimierung sowie Verknüpfung der Prozesse kann sich der Kunde auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Dennoch hat der Auftraggeber natürlich weiterhin zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, den Prozess anzuhalten und selbständig zu steuern.

Hüsges: Unser Ziel ist es, unter Gesichtspunkten der Revisionssicherheit und unter Maßgabe der Neutralität und Unabhängigkeit ein hohes Maß an Qualität liefern zu können. Wir gewährleisten unseren Kunden nicht nur eine hohe Prozesssicherheit, sondern sie sparen bei uns auch noch bares Geld. Durch die Kooperation konnten wir bei den meisten Captives und Non-Captives die durchschnittliche Verwertungszeit auf weit unter 30 Tagen senken. Dieser Zeitraum betrug früher von der Sicherstellung bis zum Verkauf der Fahrzeuge teilweise über 60 Tage. Der Vorteil für unsere Kunden: ein wesentlich schnellerer Cashflow im Unternehmen.

 

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