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"Flotte! Der Branchentreff" 2019
Wie schon in den Jahren zuvor war das FleetDating gut besucht!
In seiner gewohnt humorvollen Art wusste Prof. Dr. Schreckenberg auch an diesem Abend die Zuhörer zu fesseln
Amir Roughani referiert zum Thema Mobilität der Zukunft und kann einige interessante Daten liefern
Auch der Bundesverband Fuhrparkmanagement e.V. war mit Axel Schäfer vertreten (li.)
v. li. n. re. Volker Varol, Hendrik Hintz (beide Mercedes-Benz Vans Mobility), Sven Wißman (flottentermine.de), Bernd Franke (Flottenmanagement) und Florian Stumm (audatex AutoOnline)
v. li. n. re. Maximilian Schlegelmilch (Eurogarant AG), Tobias Röhrig (Jugendhilfe Lohmühle GbR) Silvia Korte (PVH Holdings)

Fuhrpark op Kölsch!

Der kölschen Lebensart wird ja bekanntlich nachgesagt, dass sie besonders weltoffen und herzlich sei. Da passt es ganz gut, dass das FleetDating in Köln im Früh am Dom stattfindet. Schließlich ist das jährlich stattfindende Event vor allem eine Plattform, um neue Kontakte im Flottenbereich zu knüpfen.

„Das ist richtig Arbeit“, schwor Veranstalter Sven Wißmann (flottentermine. de) alle Teilnehmer gleich zu Beginn ein. Mit „Arbeit“ meinte er die kurzen, aber intensiven Sechs-Minuten-Dates der Fuhrparkmanager mit den unterschiedlichen Dienstleistern. Wer nach der Begrüßung durch die beiden Datingräume ging und den durcheinander sprechenden 23 Dienstleistern und ebenso vielen Flottenverantwortlichen zuhörte, wusste, was der Gründer und Geschäftsführer von flottentermine.de damit meinte. Die Herausforderung für Teilnehmer wie auch Dienstleister besteht darin, in kürzester Zeit sich vorzustellen und herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit infrage kommen könnte. Was nicht so einfach ist, wenn bereits nach sechs Minuten die Signalglocke zum Wechsel ertönt und man eigentlich ständig wechselnde Gesprächssituationen und -inhalte hat. Auch die Dienstleister müssen über mehrere Stunden konzentriert bleiben und so mancher wird mit einer etwas heiseren Stimme den Heimweg angetreten haben. Doch der Aufwand lohnt sich, denn wo sonst hat man die Möglichkeit, in so kurzer Zeit 23 qualitative Gespräche zu führen? Natürlich boten die Pausen wie auch die Abendveranstaltung noch genügend Raum, die geknüpften Kontakte weiter zu intensivieren und für einen ersten Informationsaustausch reicht die Datingzeit ja allemal.

Das FleetDating fand nun schon zum neunten Mal im Kölner Brauhaus Früh am Dom statt und „richtig Arbeit“ macht auch die Organisation der Flottenveranstaltung, wie Wißmann durchblicken lässt. Schließlich wolle man die richtigen Dienstleister und Flottenmanager zusammenbringen und jedes Jahr aufs Neue frische Impulse für alle Beteiligten liefern. Impulse sollten auch die beiden Vorträge im Anschluss an die Datingrunden bieten. Die beiden Referenten Amir Roughani und Professor Dr. Michael Schreckenberg referierten über Zukunftsthemen und hatten jeweils eine ganz eigene Sicht auf die Mobilität der Zukunft.

Den Anfang machte Amir Roughani, Gründer und CEO von Vispiron, und vielfach ausgezeichneter Unternehmer. Unter dem Titel „Mobilität im Wandel“ stellte der Entrepreneur of the Year 2014 seine Vision zur Bekämpfung des Klimawandels vor. Dabei spielt auch die Unternehmensmobilität eine wichtige Rolle, denn die globale Mobilität ist mit 20 Prozent am weltweiten CO2-Ausstoß beteiligt. Ein Umdenken in der Unternehmensmobilität könne so einen großen Beitrag dazu leisten den Klimawandel zu stoppen. Einen Schlüssel dazu hält die Flottentelematik bereit. So könne durch das Erfassen von Nutzungszeiträumen und Wegstrecken eine sehr genaue Bedarfsanalyse erstellt werden. Das Unternehmen Vispiron stellt unter vielen anderen IT-Lösungen mit Carsync auch ein Flottentool zur Verfügung, bei dem derzeit rund 50.000 Nutzer registriert sind. Die Zahlen für seinen Lösungsansatz hat Roughani also aus erster Hand.

Zwar beschäftigte sich auch Stauforscher Prof. Dr. Michael Schreckenberg mit der Mobilität der Zukunft, jedoch nahm er verstärkt die Defizite vor allem bezogen auf die Infrastruktur unter die Lupe. Dabei konnte der Lehrstuhlinhaber für Physik von Transport und Verkehr an der Universität Duisburg-Essen durch das Aufdecken einiger kurioser Verkehrssituationen und widersprüchlicher Schilder für den ein oder anderen Lacher im Publikum sorgen. Angesichts einer der Vielzahl von Lücken in der Infrastruktur rückt das flächendeckend autonome Fahren, welches unter anderem auf die Kommunikation mit der Infrastruktur angewiesen ist, in weite Ferne, so der Verkehrsexperte.

Die Veranstaltung mit dem kölschen Ambiente wird auch 2019 wieder stattfinden, dann bereits zum zehnten Mal. Interessierte sollten sich daher schon den 7. November 2019 vormerken!

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