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Autogramm Peugeot Rifter: Kuschelkasten

2018-11-18

Autogramm Peugeot Rifter Kuschelkasten Der Name ist anders - und auch sonst ändert sich bei Peugeots geräumigem Hochdachkombi einiges. Ärgerlich: Der Wagen hat Platz für eine Europalette, trotzdem fühlt sich der Fahrer an einen Autoscooter erinnert. Der erste Eindruck: Bauchig, wulstig, voluminös - man sieht dem Peugeot Rifter schon von weitem an, dass er ordentlich vollgepackt werden kann. Und die Plastikbeplankung rundum lässt den Wagen angenehm robust erscheinen. Das sagt der Hersteller: Im prinzipiell baugleichen Kastenwagen-Trio aus Citroën Berlingo, Opel Combo und Peugeot Rifter nimmt letzterer eine Sonderstellung ein. Denn während Aussehen, Konzept und Abmessungen der drei Fahrzeuge weitgehend identisch sind, fährt der Peugeot Rifter im Innenraum einen Sonderweg. Dort nämlich ist das sogenannte i-Cockpit verbaut. Dazu gehört ein ungewöhnlich kleines und tief platziertes Lenkrad, über das der Fahrer auf leicht nach oben versetzte Rundinstrumente blickt. Außerdem ist das Fahrwerk des Rifter etwas straffer abgestimmt als das der beiden anderen Kastenwagen. Und er erhielt als einziger aus dem Trio einen neuen Namen. In der ersten Generation (ab 1996) hieß der Wagen Partner, in der zweiten Generation (ab 2008) trug die Pkw-Variante den Namen Partner Tepee. Jetzt also Rifter, während das Nutzfahrzeugmodell gleicher Größe weiterhin Partner heißt. Das ist uns aufgefallen: Niedrigeres Lenkrad, höhere Anzeigen - im Auto spürt man sofort das besondere Lenk- und Fahrgefühl. Zwar ist das i-Cockpit aus anderen Peugeot-Modellen bekannt. Doch in diesem geräumigen, hoch aufragenden und üppig verglasten Kastenwagen fällt die Autoscooter-Anmutung noch viel mehr auf. Und zwar durchaus angenehm: Der ergonomische Kniff vermittelt beim Fahrer das Gefühl, dass er das Auto so richtig im Griff hat. Der Wagen fährt sich angenehm und unkompliziert, man steuert das Auto scheinbar von oben herab - mit prima Rundumsicht. Es gibt den Rifter in zwei Längen - 4,40 oder 4,75 Meter - und für beide Varianten ist eine dritte Sitzreihe verfügbar, so dass der Wagen zum Siebensitzer wird (Aufpreis 750 Euro). Weil sich die Sitze einklappen, falten oder herausnehmen lassen, lässt sich der Innenraum mannigfach konfigurieren. Bei Bedarf stehen bis zu 2,70 - in der Langversion bis 3,05 Meter - Ladelänge zur Verfügung, und schon im kürzeren Auto zwischen 775 und 3500 Liter Ladevolumen. Werfen Sie einen Blick in den Innenraum des Peugeot Rifter - mit unserem 360-Grad-Foto: Bei einem Auto dieser Bauart liegen die Besonderheiten im Fond. Von Vorteil ist, dass die Radhäuser die Ladebreite nur minimal verkleinern. "Eine Europalette (1,20 x 0,80 Meter) passt locker ins Auto", heißt es bei Peugeot - was im Alltag aber eher für Nutzer der Lieferwagenvariante Partner wichtig sein dürfte. Für Rifter-Kunden wichtiger sind die separat zu öffnende Heckscheibe, eine von vorn und hinten zugängliche Ablagebox unterm Dach des Kofferraums oder Fondschiebetüren auf beiden Seiten (ab Ausstattungsniveau "Active"). Der Wagen lässt sich jedenfalls für fast jedes familiäre Transportbedürfnis zurichten, und Ablagefächer rund um die Passagierplätze gibt es ebenfalls genug. Das muss man wissen: Der Einstiegspreis für das Auto liegt bei 20.740 Euro. Die billigste Langversion, die zugleich etwas besser ausgestattet ist, kostet 23.240 Euro. Zunächst können Kunden zwischen drei Motorisierungen wählen, nämlich einem Dreizylinder-Benziner mit 1,2 Liter Hubraum und 110 PS sowie zwei 1,5-Liter-Dieselmotoren in den Leistungsstufen 102 und 130 PS. Für den stärkeren Selbstzünder wird auch ein Achtgang-Automatikgetriebe angeboten. Ein zweiter Benziner mit 130 PS Leistung soll im kommenden Jahr das Angebot ergänzen. Unter den drei neuen Kastenwagen des PSA-Konzerns ist der Peugeot Rifter das teuerste Modell - der Citroën Berlingo kostet ab 19.090 Euro, der Opel Combo ab 19.995 Euro. Die Peugeot-Leute begründen das unter anderem damit, dass der Rifter das einzige Auto in dem Segment ist, das mit einem i-Cockpit vorfährt. Erwähnenswert ist vielleicht auch noch das großzügige Stromnetz des Rifter. Es gibt drei USB-Anschlüsse, zwei 12-Volt-Buchsen und sogar eine 230-Volt-Steckdose. Auch wenn eine Variante mit elektrischem Antrieb vorerst nicht geplant ist, so werden immerhin die mobilen Endgeräte der Insassen hinreichend mit Energie versorgt. Das werden wir nicht vergessen: Dass Schiebetüren für Familienautos dieser Art oft eine Ideallösung sind, ist bekannt. Jetzt aber lassen sich erstmals auch deren Scheiben per Handkurbel absenken. Die Funktion verschafft Passagieren in den Reihen zwei und drei ein wahrhaft luftiges Mitfahrgefühl - das sich in dem geräumigen Wagen ein wenig aber schon bei geschlossenen Fenstern einstellt. Fahrzeugschein Hersteller: Peugeot Typ: Rifter Pure Tech 110 Karosserie: Hochdachkombi Motor: Dreizylinder-Benziner Getriebe: Sechsgang-Schaltgetriebe Antrieb: Front Hubraum: 1.199 ccm Leistung: 110 PS (81 kW) Drehmoment: 205 Nm Von 0 auf 100: 11,7 s Höchstgeschw.: 169 km/h Verbrauch (ECE): 5,5 Liter CO2-Ausstoß: 126 g/km Kofferraum: 775 Liter umgebaut: 3.500 Liter Gewicht: 1.462 kg Maße: 4403 / 1848 / 1874 Preis: 20.740 EUR Mehr im Internet Peugeot DeutschlandSPIEGEL ONLINE ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten. Newsletter Autotests: Die wichtigsten Modelle im Check

Quelle: http://www.spiegel.de/auto/fahrberichte/peugeot-rifter-hochdachkombi-mit-tiefer-gelegtem-lenkrad-a-1227693.html#ref=rss

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