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Dieses Auto verleugnet seinen Dieselmotor nicht

2018-11-21

© Mitsubishi Mitsubishi L200 Pick-ups mutieren zu Lifestyle-Fahrzeugen. Nicht so der Mitsubishi L200. Der wurde jetzt neu aufgelegt – und grenzt sich mit seiner Technik von den weichgespülten Geländewagen ab, die unsere Innenstädte fluten."Vertrauen" – das ist ein Wort, das Autohersteller seit dem Dieselskandal nur noch selten in den Mund nehmen. Doch Osamu Masuko hat damit kein Problem. Zumindest nicht, wenn der Mitsubishi-Chef über den L200 spricht. Denn in diesen Wagen haben die Kunden offenbar ein unerschütterliches Vertrauen – und das schon seit 40 Jahren.So lange bewährt sich der L200 bereits in 150 Ländern als treuer Kumpel für Arbeiter und Abenteurer. Und ganz nebenbei hat er auch den Hersteller immer wieder vor größerem Unheil bewahrt. Egal in welchem Teil der Welt der Markt für Mitsubishi gekriselt hat – und das war in den vergangenen Jahren oft der Fall –, der L200 hat sich unbeirrt weiterverkauft und so für den nötigen Umsatz gesorgt.Das könnte Sie auch interessieren:Automarken in den ewigen JagdgründenSo gut ist der neue Porsche 911Damit das auch in Zukunft so bleibt, haben die Japaner den Pritschenwagen jetzt noch aufgemöbelt. Wenn er im Sommer 2019 zu Schätzpreisen ab 24.000 Euro (den endgültigen Preis hat Mitsubishi noch nicht mitgeteilt) aus dem Werk in Thailand, wo er als Triton bereits in Kürze an den Start geht, zu uns kommt, legt er einen geschickten Spagat hin.Auf der einen Seite rücken sie ihn weiter weg vom Mainstream der SUV-Schwemme und Grenzen ihn mit einem noch rustikaleren, bulligeren Design von den vielen weichgespülten Geländewagen ab, die unsere Innenstädte fluten. Rund um die Radhäuser sieht es jetzt aus, als hätte er Muskeln wie ein Bodybuilder, und an der Front wachsen die Tagfahrlichter und die Falze im Schweller zu Hörnern zusammen, wie sie sonst Bullen am Kopf tragen.Auf der anderen Seite aber geht der L200 bei Ausstattung und Ambiente mit der Zeit. Es gibt nicht nur ein paar Chromkleckse im Innenraum und ein paar mehr Ablagen etwa fürs Handy. Zum ersten Mal baut Mitsubishi ein Keyless-Go-System ein, nimmt den riesigen Abmessungen und dem großen Wendekreis mit einer 360-Grad-Kamera den Schrecken und installiert eine automatische Notbremse sowie einen Totwinkelwarner.Und wem das winzige Touchscreen-Navi ohne Apple Carplay oder Android Auto zu antiquiert ist, der kann jetzt – und darauf ist Firmenchef Osamu Masuko stolz wie andere auf ihre Sprach- und Gestensteuerung – sein Smartphone mit zwei USB-Buchsen wenn schon nicht integrieren, dann zumindest aufladen.Eilig sollte man es im L200 nicht habenDamit ist der Flirt mit der Moderne allerdings auch schon wieder vorbei. Denn die Technik ist von altem Schrot und Korn – und das ist auch gut so. Schließlich meint es der L200 ernst mit seinen Absichten abseits des Asphalts.Die drei Karosserievarianten Single Cab, Crew Cab und Club Can mit zwei bis fünf Sitzen ruhen wie vom ersten Tag an auf einem ebenso stabilen wie schweren Leiterrahmen, es gibt Starrachsen und Blattfedern, und hinten wird sogar noch mit Trommeln gebremst.Auch der Motor ist vom alten Schlag: Die ersten Autos, die in Thailand vom Band laufen, bekommen einen 2,4 Liter großen Common-Rail-Diesel, der vor Ort mit 181 PS und 430 Nm spezifiziert ist, für Europa aber womöglich anders kalibriert wird.Er hat zwar genügend Kraft, macht aber aus seinem Verbrennungsprinzip keinen Hehl. Der Vierzylinder nagelt laut und vernehmlich und schüttelt den Pritschenwagen beim Anlassen erst einmal kräftig durch, bevor er ihn dann gemächlich auf Touren bringt.Offizielle Daten gibt es neun Monate vor der Markteinführung noch nicht, doch in weniger als zwölf Sekunden wird er es kaum auf Tempo 100 schaffen, und mehr als 180 km/h sollte man ihm auch nicht zutrauen. Wer es eilig hat, ist in einem modernen SUV deshalb besser aufgehoben.Wer allerdings hart arbeiten oder zumindest schwer schleppen muss und wer seine Abenteuerlust jenseits befestigter Straßen auslebt, der ist mit dem L200 besser bedient als mit allen Geländewagen diesseits von G-Klasse, Range Rover oder Wrangler, und billiger fährt er obendrein.Kein Abbremsen vor kniehohen BodenwellenDenn der neue L200 sieht nicht nur "tough" aus, wie Firmenchef Osamu Masuko bei der Präsentation immer wieder betont, mit seiner rustikalen Konstruktion und dem zuschaltbaren Allrad samt Untersetzungsgetriebe ist er es auch. Von den tiefen Furchen auf der Teststrecke jedenfalls hat er sich genauso wenig beirren lassen, wie von den kniehohen Bodenwellen, vor denen man nicht einmal bremsen muss.Natürlich ist der L200 nicht der Komfortabelste, und selbst wenn man beim Einkaufen und Einpacken endlich mal nicht an den Kofferraum denken muss, ist er auch nicht der Praktischste. Doch er macht einem keine falschen Versprechungen und ist bei gattungsgerechtem Gebrauch verlässlicher als jedes SUV, das sich nur Geländewagen nennt und sich seine fein polierten Alufelgen doch nicht schmutzig macht. Ein echter Kumpel eben, auf den man vertrauen kann.Wie fährt sich eigentlich der Golf der Amerikaner?Die letzten echten Männerautos

Quelle: http://www.msn.com/de-de/auto/nachrichten/dieses-auto-verleugnet-seinen-dieselmotor-nicht/ar-BBPLvHN?srcref=rss

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