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Elektrostehroller: Worauf Sie beim E-Scooter-Kauf achten sollten

2019-06-15

Elektrostehroller Worauf Sie beim E-Scooter-Kauf achten sollten Deutschland ist bereit für die Rollerschwemme - die kleinen Elektroflitzer werden nun legal. Händler und Hersteller locken mit verschiedenen Modellen. Doch welches ist das richtige? Kaum ein Gefährt ist so umstritten wie die elektrischen Tretroller. Für die einen, wie den Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), sind sie ein wichtiger Teil der Verkehrswende. Andere Menschen befürchten Chaos auf Deutschlands Radwegen. Nun werden die Elektrostehroller legalisiert - doch worauf sollte man beim Kauf achten? Gibt es ein K.-o.-Kriterium beim Kauf? Auch wenn die Roller zum 15. Juni (also diesem Samstag) legalisiert wurden, sind noch längst nicht alle Exemplare zulässig. Elektrotretroller ohne allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) sind im Straßenverkehr weiterhin verboten - und bekommen auch nicht das nötige Versicherungskennzeichen. Käufer sollten also nicht auf vermeintliche Schnäppchen reinfallen und unbedingt darauf achten, dass der Roller eine ABE hat. Alle Roller, die schneller als 20 km/h sind, an denen keine ausreichende Beleuchtung verbaut ist oder die nur eine Bremse haben, bekommen nämlich auch keine nachträgliche Zulassung. Wie viele Roller haben denn bisher eine Betriebserlaubnis? Vorerst nur zwei: Der Metz Moover und der BMW X2 City sind mit einer Sondergenehmigung ausgestattet. Mehrere Hersteller haben die ABE jedoch bereits beantragt und dürften diese in der zweiten Junihälfte erhalten. So gibt es alle nachfolgend genannten Modelle nach Informationen des Bundesverbands Elektrokleinstfahrzeuge bald mit der nötigen Straßenzulassung. Wie unterscheiden sich die Elektrostehroller? Das beste Unterscheidungsmerkmal ist die Radgröße: Manche Roller haben vergleichsweise große, andere sehr kleine Räder. Das wirkt sich vor allem auf den Fahrkomfort aus. Roller wie der BMW X2 City oder der Metz Moover sind durch die großen Räder deutlich komfortabler als Konkurrenten mit kleineren Rädern - dafür aber unhandlicher und schwerer. Vote Bezeichnung für neues Verkehrsmittel Bitte denken Sie einmal kurz nach: Welches ist die beste Bezeichnung für die elektrischen Kleinfahrzeuge mit zwei Rädern, die ab Juni 2019 legal sind? Welches Wort ist griffig, beschreibt die Geräte präzise, und ist gleichzeitig geeignet, Verwechslungen mit anderen Fahrzeugen zu vermeiden? Welches Modell passt zu mir? Das hängt vor allem vom Weg ab, den man mit dem Roller zurücklegen muss. Fährt man mit dem Roller die erste und letzte Meile zur Bushaltestelle beziehungsweise ins Büro - oder legt man den ganzen Weg auf einem Roller zurück? Geht es dabei über glatt asphaltierte Radwege oder jede Menge Kopfsteinpflaster? Mit dem Roller in Bus und Bahn - welcher ist für ÖPNV-Pendler geeignet? Entweder ein vergleichsweise leichtes und sehr kompaktes Modell wie der nur 9,1 Kilogramm schwere Moovi - oder eines, das sich leicht transportieren lässt. So wird beispielsweise der Yorks S1-Elite durch den simplen Klappmechanismus und einen eingebauten Griff innerhalb weniger Sekunden zum Trolley, den man hinter sich herziehen kann. Auch der Sparrow von Io Hawk ist trotz seiner 12,5 Kilogramm eine Option für die Mitnahme in Bus und Bahn, er kann nach dem Zusammenfalten am mitgelieferten Tragegurt über die Schulter gehängt werden. Besonders leichte Modelle lassen sich zwar besser in der Bahn transportieren, haben jedoch einen Nachteil: Sie sind vergleichsweise unkomfortabel, denn alles an ihnen ist klein. Vor allem das kurze Trittbrett und die kleinen Räder machen die Fahrt auf ihnen deutlich holpriger als auf größeren Konkurrenten. So fühlte sich die Fahrt über Bambergs Kopfsteinpflaster auf dem Bird-Roller eher nach einer Runde auf dem Vibrationstrainer an, auf Asphalt war er jedoch nicht entscheidend unkomfortabler als Modelle mit größeren Rädern. Wer auf der letzten Meile also über Kopfsteinpflaster fahren muss, sollte deshalb unbedingt einen Roller mit luftgefüllten und vergleichsweise großen Reifen kaufen. Mal nur Roller fahren, mal im ÖPNV mitnehmen: Wer kann beides? Exemplare mit mittelgroßen, luftgefüllten Reifen und einem klassischen Klappmechanismus fahren gut und sind auch für gelegentliche ÖPNV-Fahrten geeignet. Dafür sind sie nicht ganz günstig: Modelle wie der Metz Moover oder der Egret-Ten V4 bieten zwar zwölf beziehungsweise zehn Zoll große, luftgefüllte Reifen und können im Stil eines klassischen Kickscooters zusammengeklappt werden. Mit einem Gewicht von 16 beziehungsweise 17 Kilogramm kann man sie gerade noch durch den öffentlichen Nahverkehr schleppen - allerdings sind sie nicht gerade günstig: Der Egret kostet 1650 Euro, der in Deutschland hergestellte Metz knapp unter 2000 Euro.

Quelle: https://www.spiegel.de/auto/aktuell/e-scooter-kaufberatung-fuer-kleine-elektroflitzer-a-1272031.html#ref=rss

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